Aussehen wie ein Bussitz: Jetzt erhältlich bei Esprit.

Twitterperlen

Aussehen wie ein Bussitz: Jetzt erhältlich bei Esprit. pic.twitter.com/VKBeY4s4bF — Alexander 🤔 (@dasinking) April 22, 2017

Der Beitrag Aussehen wie ein Bussitz: Jetzt erhältlich bei Esprit. erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

TKKG heute

Twitterperlen

TKKG heute: Tim betreibt eine AfD-nahe Bürgerwehr, Gaby ein veganes Airbnb, Klößchen einen Diabetes-Blog, Karl ist SAP-Berater in Gießen. — Ray Moulade (@Nacktmagazin) April 27, 2017 TKKG heute: Tim betreibt eine AfD-nahe Bürgerwehr, Gaby ein veganes Airbnb, Klößchen einen Diabetes-Blog, Karl ist SAP-Berater in Gießen.

Der Beitrag TKKG heute erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Management-Trainer im Gespräch: Talent hat viel mit Trauma zu tun

FAZ Beruf & Chance
Chaos oder Kunst? Viele Menschen finden in ihrem Leben den roten Faden nicht.

Worin bin ich am besten? Diese Frage überfordert viele Menschen. Sie wissen nicht, wo sie wirklich Außerordentliches leisten. Die Antworten dafür liegen in der Kindheit.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Was ist eigentlich mit den…

Twitterperlen

Was ist eigentlich mit den pic.twitter.com/cmVZBE1fnY — N'importe quoi (@naedeley) April 27, 2017

Der Beitrag Was ist eigentlich mit den… erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Apple versus Qualcomm: Das steckt hinter der öffentlichen Schlammschlacht

t3n

Chiphersteller Qualcomm hat seine Prognosen für das laufende Quartal gekappt. Grund dafür sei ein Lizenzstreit mit Apple. Doch was steckt hinter der öffentlich ausgetragenen Schlammschlacht?

Mobilfunkchip-Patente im Visier: Apple verklagte Qualcomm

Der US-Chiphersteller Qualcomm steht seit Monaten wegen seiner Patentpraktiken im Visier internationaler Regulierungsbehörden. Im Januar hatte mit Apple der erste große Kunde des Konzerns Qualcomm direkt verklagt. Der iPhone-Hersteller setzt – wie viele andere Smartphoneproduzenten auch – Qualcomm-Funkchips in seinen Geräten ein.

Qualcomm-Chips: Lizenzzahlungen im Visier von Kartellbehörden und Apple. (Bild: Qualcomm)

Apples Vorwurf: Qualcomm habe Apple zustehende Rabattzahlungen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zurückgehalten, weil Apple die südkoreanischen Behörden bei Ermittlungen gegen Qualcomm unterstützt habe. Zuvor hatte die US-Handelskommission (FTC) Klage gegen eine Vereinbarung zwischen Apple und Qualcomm eingereicht, laut der Apple exklusiv auf Qualcomm-Chips setzen sollte und dafür Ermäßigungen für die Lizenzzahlungen erhielt.

Eine direkte Lizenzvereinbarung zwischen Apple und Qualcomm existiert allerdings bisher nicht, die Verträge laufen zwischen den Auftragsfertigern, die neben iPhones auch Geräte für andere Handykonzerne herstellen. Apple will genau eine solche direkte Vereinbarung und findet die Preise, die Qualcomm für die Nutzung seiner Chippatente verlangt, zu hoch.

iPhone 7 Plus und iPhone 7 im Test: So bereitet Apple sich auf die Zukunft vor

Apples iPhone ist Gold wert. (Bild: Apple)
Apples iPhone ist Gold wert. (Bild: Apple)

1 von 16

Zur Galerie

Qualcomm habe ein Monopol für Mobilfunkchips errichtet und Mitbewerber benachteiligt, kritisiert die FTC. Aus dem gleichen Grund hatte schon die südkoreanische Kartellbehörde Qualcomm zu einer Strafe in der Höhe von 890 Millionen US-Dollar verdonnert. Auch Behörden in der EU und Taiwan haben Ermittlungen gegen den Chiphersteller aufgenommen.

Nach Apple-Angriff: Qualcomm reduziert Prognose

Der Streit zwischen Apple und Qualcomm ist seitdem zunehmend eskaliert, die Schlammschlacht der beiden Tech-Schwergewichte wird in aller Öffentlichkeit ausgetragen. Nächster Akt in dem Konfliktdrama zwischen Qualcomm und Apple: Der Chiphersteller musste am Freitag seine erst in der vergangenen Woche aufgestellte Umsatzprognose für das laufende dritte Geschäftsquartal deutlich senken.

Als Grund gab der Konzern an, dass Apple Zahlungen an Auftragsfertiger zurückhalte, die eigentlich als Lizenzzahlungen für Qualcomm gedacht seien. Statt bisher erwarteter 5,3 bis 6,1 Milliarden US-Dollar Umsatz rechnet Qualcomm jetzt nur noch mit 4,8 bis 5,6 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnerwartungen wurden auf 52 bis 62 US-Cent reduziert. Zuvor war das Unternehmen von 67 bis 92 US-Cent Gewinn ausgegangen.

Betroffen vom Zahlungsstopp seien Partner, die im vergangenen Quartal Lizenzverträge mit Qualcomm eingegangen sind, teilte der Chiphersteller mit. Apple wolle die Leistungen solange nicht begleichen, bis die Streitigkeiten zwischen den beiden Konzernen beigelegt seien.

Apple: „Qualcomms Forderungen sind unangemessen“

Apple habe seit mehr als fünf Jahren vergeblich versucht, eine entsprechende Lizenzvereinbarung mit Qualcomm zu erreichen. Aber Qualcomm habe sich geweigert, über faire Bedingungen zu verhandeln, heißt es von Apple in einem über US-Medien verbreiteten Statement. Und weiter: „Wie wir schon zuvor gesagt haben, Qualcomms Forderungen sind unangemessen, und sie haben höhere Preise aufgrund unserer Innovation, nicht ihrer, verlangt.“

Qualcomm-Anwalt Don Rosenberg widerspricht: Die Verträge, die Apple jetzt als inakzeptabel bezeichne, seien seit zehn Jahren unverändert. Das Störfeuer, das Apple gegen die Vereinbarungen von Qualcomm mit anderen Unternehmen richte, sei Teil der weltweiten Attacken auf Qualcomm.

Qualcomm-Chips stecken schon seit 2007 in Apples iPhones. (Foto: Apple)

Analystin Stacy Rasgon von Sanford C. Bernstein ergänzt, dass mit Apple Qualcomms größter Kunde den „totalen Krieg“ erklärt habe. Und weiter im Kriegsvokabular: Eine baldige Lösung werde es kaum geben, denn beide Parteien hätten sich in ihren Positionen verschanzt, zitiert die US-Nachrichtenagentur Bloomberg die Branchenbeobachterin.

Tech-Konzerne im Clinch: Keine Lösung in Sicht

Wie könnte eine Lösung aussehen? Wenn beide Parteien auf ihren extremen Standpunkten bestehen, wird wohl alles auf eine langwierige Auseinandersetzung vor Gericht hinauslaufen. Dort dürfte dann auch geklärt werden, inwieweit es sich bei den ausgehandelten Verträgen zwischen Qualcomm und den Handyherstellern und Auftragsfertigern tatsächlich um ein Monopol handelt, wie von Apple kritisiert.

Apple dürfte sich nur mit geringeren Lizenzzahlungen zufriedengeben. Neben der angeblich von Qualcomm zurückgehaltenen Milliarde US-Dollar an Rabatten will Apple zudem mehrere Milliarden von Qualcomm zurückbekommen, die der iPhone-Hersteller seiner Ansicht nach in den vergangenen Jahren zuviel gezahlt habe. Daran ist abzulesen, um welche Summen es in dem Streit geht.

Qualcomm wiederum ist natürlich daran interessiert, künftig keine deutlichen Einbußen bei seinem Geschäft mit den Mobilfunkchips und entsprechenden Lizenzzahlungen hinnehmen zu müssen. Der Chiphersteller steckt so viel wie kaum ein anderes Tech-Unternehmen in die Weiterentwicklung seiner Chips, was einer der Hauptgründe dafür sein dürfte, dass der Konzern führend auf dem Mobilfunksektor ist. Inwieweit andere Faktoren mitverantwortlich für die erreichte Vormachtstellung sind, muss wohl tatsächlich ein Gericht klären.

Mehr zum Thema:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

„Bild“ setzt spezielle Schwerpunkte

BildBlog

Frau und Mann lernen sich kennen. Frau schickt Mann Nacktfotos. Mann droht, Nacktfotos ins Internet zu stellen. Frau zahlt Geld, damit das nicht passiert. Frau verklagt Mann. Es kommt zum Prozess. Das Urteil: 15 Monate auf Bewährung wegen Erpressung.

So nüchtern könnte man den Fall beschreiben, der vor wenigen Tagen vor dem Amtsgericht Dresden verhandelt wurde. Ob der Mann und die Frau groß oder klein sind, dick oder dünn, kurze Nasen und große Füße oder kleine Hände und ein orangenes Gesicht haben, ist dabei völlig irrelevant. Große und Dicke können genauso wie Dünne und Kleine Nacktfotos machen, sie verschicken, drohen, sie ins Internet zu stellen, Leute damit erpressen.

Die Fat-Shaming-Abteilung bei Bild.de und der Dresden-Ausgabe der „Bild“-Zeitung fanden die Figuren der beiden Protagonisten aber offenbar doch ziemlich wichtig im Zusammenhang mit der Verhandlung.

Die dämlichen Witzeleien fangen schon in der Dachzeile an …

ERST DICKE LIEBE, DANN FETTE ERPRESSUNG - ER wollte IHRE Sex-Bilder ins Internet stellen

… gehen im Artikeleinstieg direkt weiter …

Eine dicke Internet-Liebe endete am Dienstag in einem schmutzigen Prozess vor dem Amtsgericht Dresden.

… und schaffen es bis in die Bildunterschrift:

Einst dicke verliebt, jetzt einfach nur dicke Feinde: Ingmar K. (36) und Renate M. (43, Name geändert)

Eine weitere Bildunterschrift nutzen „Bild“ und Bild.de, um den Lesern noch einmal klarzumachen, wie die Figur des Angeklagten zu bewerten ist:

Schwergewicht Ingmar K. (36) entschuldigte sich bei seiner Ex-Freundin

Und für alle, die es bis hierhin immer noch nicht geschnallt haben, schreibt der Autor im Text:

2014 hatte Ingmar K. die ebenfalls arbeitslose Renate M.* (43, Name geändert) aus Dresden im Internet kennen gelernt. Beide sind schwer übergewichtig, bringen locker zusammen über 300 Kilo auf die Waage.

Komisch — wir wussten bisher gar nicht, dass auch das Körpergewicht einer angeklagten Person bei einem Gerichtsprozess eine Rolle spielt.

Mit Dank an Thomas A. für den Hinweis!

Das BILDblog finanziell unterstützen
Sie finden gut, was wir hier machen? Dann unterstützen Sie uns doch! Mit Ihrer Hilfe kann und wird es weiter Medienkritik beim BILDblog geben. Unser Dank ist Ihnen gewiss, wir freuen uns über jede Unterstützung — und am meisten über Daueraufträge.
 
Unsere Kontodaten: B-blog, IBAN: DE94 1001 0010 0555 4161 07, BIC: PBNKDEFF, Postbank Berlin, Konto 555 416 107, BLZ 100 100 10
 
Geht auch per Paypal:

Flattr this!

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Bestes Systemangebot ever.

Twitterperlen

Bestes Systemangebot ever. pic.twitter.com/KfpGjWrZ9R — tidelipom (@jazcblu) April 25, 2017

Der Beitrag Bestes Systemangebot ever. erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Don't Hassel the Hoff: Wie KI die Dialoge für David Hasselhoff schrieb

t3n

Künstliche Intelligenz, die beim Texten hilft? Das war die Ausgangslage für den Film „It's No Game“, in dem David Hasselhoff mitspielt und in dem das Drehbuch von „Benjamin“ geschrieben wurde.

Wenn jemand Regisseur Oscar Sharp und KI-Forscher Ross Godwin fragt, was Künstliche Intelligenz mittlerweile alles kann, dann könnten sie einfach ihren neuesten Film als Beispiel nennen: Denn „It's No Game“ ist ein Science-Fiction-Film, der eine Zukunft aufzeigt, in dem künftig Maschinen die Drehbücher schreiben. Die Besonderheit des Streifens besteht darin, dass sämtliche Dialoge – ja, auch die Tanz-Choreografien – von Künstlicher Intelligenz geschrieben wurden. Diese haben sich zwar an Dialogstücken und Genres von Hollywood-Klassikern bedient – für den normalen Zuschauer dürfte das Endergebnis allerdings kaum von einem herkömmlichen Drehbuch zu unterscheiden sein.

Robocop auf 20 LSD-Trips

Der Film, der via Ars Technica seine exklusive Premiere feiert, wird von den Beteiligten per „Robocop auf 20 LSD-Trips“ beschrieben. Die Handlung ist schnell erzählt: Im Film selbst treffen zwei Drehbuchautoren auf eine Film-Produzentin. Ihr wäre der anstehende Streik der Autoren egal, da in der Zukunft KIs deren Job erledigen werden. Als Beispiel dient „Sunspring“, das erste Werk der beiden Filmemacher. Dieser hätte laut Produzentin eine Millionen Klicks bekommen – was im gleichen Zug auch den Wert des Films darlegt. Außerdem hat selbstverständlich „The Hoffbot“ seinen großen Auftritt. Hinter dem niemand geringeres als David Hasselhoff selbst steckt – samt Knight-Rider-Zitaten. Der „Hoffbot“ wird von Nanobots gesteuerten Darstellern verkörpert.

David Hasselhoffs Dialoge haben „durchaus Bezug zur Realität“

David Hasselhoff sagte im Gespräch mit Ars Technica, dass die absurden Dialoge und seine Darstellung eines künstlichen Wesens durchaus Bezug zur Realität hätten, da ihn seine Rolle in Knight-Rider-Zeiten zurückversetzt habe. Diverse Medien berichten dennoch, dass der Film trotz – oder gerade wegen – David Hasselhoff in der Hauptrolle eher unansehnlich ist: Der vermeintliche Höhepunkt des Films sind nämlich Textzeilen, die aus Shakespeare-Stücken stammen und die Verwirrung perfekt machen.

Ebenfalls interessant: 

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Am Telefon: „Achtig Grchzig ccchrrrr krrr…“ „Fahren Sie durch einen Tunnel?“ „Nein, ich bin Schweizer!“

Twitterperlen

Am Telefon:"Achtig Grchzig ccchrrrr krrr…" "Fahren Sie durch einen Tunnel?" "Nein, ich bin Schweizer!" — TIM (@TimCattrall) April 24, 2017

Der Beitrag Am Telefon: „Achtig Grchzig ccchrrrr krrr…“ „Fahren Sie durch einen Tunnel?“ „Nein, ich bin Schweizer!“ erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Sperrt diese Website

Twitterperlen

"Außerdem kann man mit Ziegen sehr gut bumsen."[Ihre Bearbeitung des Wiki-Artikels wurde nicht aktzeptiert.]"BLOCKT DIE SCHEISS WEBSITE!" — Timø (@Timotion) April 29, 2017

Der Beitrag Sperrt diese Website erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Türkei blockiert Wikipedia

Twitterperlen

Der Beitrag Türkei blockiert Wikipedia erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Jack Dorsey kauft weitere halbe Million Twitter-Aktien

t3n

Twitter-Chef Jack Dorsey hat am Freitag weitere 574.000 Twitter-Aktien im Wert von 9,5 Millionen US-Dollar gekauft – aus Liebe zu seinem Unternehmen, wie Dorsey twitterte.

CEO Dorsey kauft Hunderttausende Twitter-Aktien

Am Mittwoch hatte Twitter überraschend positive Quartalszahlen gemeldet. Einem Umsatzrückgang von neun Prozent standen ein vergleichsweise kräftiges Nutzerwachstum um neun Millionen und eine Reduzierung der Verluste um ein Viertel gegenüber. Die Twitter-Aktie kletterte gleich um zehn Prozent. Am Freitagabend nach Börsenschluss hat Twitter-Chef Jack Dorsey über den Kurznachrichtendienst bekanntgegeben, dass er weitere 572.002 Aktien seines Unternehmens gekauft habe. Hashtag: #LoveTwitter.

CEO Jack Dorsey hat 2017 schon rund eine Million Twitter-Aktien gekauft. (Foto: Twitter)

Die Twitter-Aktien kosteten Dorsey 16,6218 US-Dollar pro Stück, insgesamt legte der Unternehmenschef 9,54 Millionen US-Dollar dafür auf den Tisch, wie eine Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC belegt. Demnach hält Dorsey jetzt Twitter-Aktien im Wert von knapp 267 Millionen US-Dollar. Allein im Jahr 2017 hat Dorsey über eine Million Twitter-Aktien aufgekauft. Im Februar wechselten schon 426.000 Anteile in den Besitz des Twitter-Chefs.

Just bought another 574,002 shares of $TWTR (bringing my 2017 purchases to 1 million shares) https://t.co/OrLJ0Ja3J1

— jack (@jack)
April 28, 2017

Der aktuelle Zukauf brachte der Twitter-Aktie nachbörslich ein Plus von gut einem Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich in puncto Wertzuwachs allerdings nicht viel getan. Erst der schon erwähnte Kurssprung nach den Quartalszahlen am Mittwoch beendete den anhaltenden langsamen Verlust der vergangenen Wochen.

Twitter-Aktien: Dorsey glaubt an sein Unternehmen

Die besten Alternativen für Google, Dropbox, Facebook und Slack

Die wohl bekannteste Suchmaschine mit Datenschutz-Fokus ist Duckduckgo. Kaum eine andere Suchmaschine konnte von dem Wunsch nach einer Google-Alternative mit besserem Datenschutz so sehr profitieren wie Duckduckgo. (Screenshot: Duckduckgo)
Die wohl bekannteste Suchmaschine mit Datenschutz-Fokus ist Duckduckgo. Kaum eine andere Suchmaschine konnte von dem Wunsch nach einer Google-Alternative mit besserem Datenschutz so sehr profitieren wie Duckduckgo. (Screenshot: Duckduckgo)

1 von 19

Zur Galerie

Dass Dorsey weiterhin an sein Unternehmen glaubt, wie es wohl die Aktienzukäufe beweisen sollen, dürfte die Aktionäre nicht über einen längeren Zeitraum bei der Stange halten. Insbesondere, was die Werbeeinnahmen angeht, muss Twitter in den kommenden Wochen liefern. Die Erlöse im Werbegeschäft gingen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent zurück. Der Anteil von Twitter an dem von Google und Facebook dominierten Anzeigenmarkt liegt bei unter zwei Prozent, wenn man nur die Anteile der drei Unternehmen zusammenrechnet.

Mehr zum Thema:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Internet-Sperre: Türkei blockiert Wikipedia

Heise Top-News
!!! Türkei blockiert zugang zu Wikipedia

Die bekannte Online-Enzyklopädie ist seit Samstag früh nicht mehr aus dem türkischen Internet erreichbar, weil Zugangs-Provider eine ohne Gerichtsbeschluss erlassenen Sperrverfügung umsetzen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Fast so viel wert wie Uber: Chinas Didi Chuxing holt Rekordsumme für globalen Rollout

t3n

Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing hat laut Medien weitere 5,5 Milliarden US-Dollar (5,05 Milliarden Euro) bei Investoren besorgt. Damit dürfte Didi der wertvollste Tech-Konzern Asiens sein.

Didi will globales Mobilitäts-Ökosystem

Mit dem Geld sollen eine internationale Expansion und die Entwicklung von Technologien für autonomes Fahren finanziert werden, berichteten der Finanzdienst Bloomberg und das Wall Street Journal am Freitagabend. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde habe die Gesamtbewertung der Firma 50 Milliarden Dollar erreicht. Sollte die Bewertung stimmen, hat Didi den chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi als wertvollsten Tech-Konzerns Asiens abgelöst, berichtet Bloomberg weiter.

Die Summe von 5 Milliarden Dollar ist dem Finanzdienst zufolge die bislang größte einzelne Finanzierungsrunde eines Tech-Unternehmens überhaupt. Das Geld werde dazu genutzt, ein „effizientes und nachhaltiges globales Mobilitäts-Ökosystem“ aufzubauen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Didi hat also längst Ambitionen über China hinaus.

Uber hat in China aufgegeben

Der bekannteste Fahrdienst-Vermittler, Uber aus San Francisco, wurde bei seinen jüngsten Geldspritzen mit rund 68 Milliarden Dollar bewertet. Uber und Didi hatten sich bis Mitte vergangenen Jahres eine verlustreiche Schlacht um den chinesischen Markt geliefert. Nachdem beide Unternehmen Milliarden mit Rabatten und Fahrer-Subventionen verbrannt hatten, gab Uber auf und brachte sein China-Geschäft bei Didi im Gegenzug für eine Beteiligung von gut 17 Prozent am bisherigen Konkurrenten ein.

Unter den Didi-Geldgebern in der aktuellen Runde sind den Berichten zufolge der Finanzinvestor Silver Lake Partners, der japanische Technologiekonzern Softbank und die chinesische Bank of Communications. Auch Apple hatte im vergangenen Jahr in einer ungewöhnlichen Investition für den iPhone-Konzern eine Milliarde Dollar in Didi gesteckt. Der chinesische Service kam nach Angaben vom vergangenen Herbst auf mehr als 20 Millionen vermittelte Fahrten pro Tag. sdr/dpa

Hinweis: Am 31. Mai erscheint die neue Ausgabe des t3n Magazins mit dem Schwerpunktthema Chinas Digitalwirtschaft.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Tripadvisor, Booking und mehr: Warum Apps der Reisebranche Flügel verleihen

t3n

Während Digital-Experten seit Längerem den Niedergang der Apps prophezeien, feiern sie in der Reisebranche erst jetzt ihren großen Durchbruch. Einer aktuellen Analyse zufolge steigen Downloadzahlen. 

Trivago für die Flugbuchung, Airbnb für die passende Unterkunft, Uber für den Transfer vom Flughafen und Foursquare für die Suche nach dem besten Restaurant: Apps haben derzeit in der Reisebranche Hochkonjunktur und sind mittlerweile fester Bestandteil aller Stufen des Reiseprozesses geworden. Und weil das Smartphone immer mehr zum ständigen Begleiter in der Hosentasche avanciert, nimmt auch die Relevanz dieser Apps weiter zu.

Neue Möglichkeiten für Reiseunternehmen

Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Auswertung der Analyse-Plattform App Annie, die HORIZONT Online vorliegt. Demnach haben die weltweiten Downloads von Reise-Apps zwischen 2015 und 2016 um 20 Prozent zugelegt. Im Vergleich zu 2014 sogar um 50 Prozent. Auch die Zeit, die die Nutzer auf Airbnb und ähnlichen Anbietern verbringen, nimmt zu. Im vergangenen Jahr verbrachten Europäer über 180 Milliarden Stunden auf Reise-Apps – in Deutschland hat sich die durchschnittliche Nutzungszeit sogar verdoppelt.

In der Reisebranche werden gerade die Karten neu gemischt, beobachtet Martje Abeldt, Europachef von App Annie: „Und Apps sind sozusagen die nächste Evolution in diesem sich ständig verändernden Markt.“ Gut implementiert, würden Apps ungeahnte Möglichkeiten für Reiseunternehmen bieten, um ihre Kunden auf eine persönliche Weise anzusprechen und auf ihre Wünsche einzugehen. „Apps haben den nächsten Kriegsschauplatz eröffnet im anhaltenden Kampf um Kundenbindung, Verweildauer und Kundenzufriedenheit“, so Abeldt.

Das Universum der Reise-Apps (Bild: App Annie)

Doch der App-Markt ist umkämpft. Mehr als fünf Millionen Apps stehen im App-Store von Google und Apple zum Download zur Verfügung, durchschnittlich 30 verschiedene Apps nutzen Deutsche pro Monat. Kein Wunder also, dass der Wettbewerbsdruck für die Anbieter immens ist. Auf diesem Spielfeld haben in der Regel nur diejenigen Erfolg, die auf Techniken zur App-Store-Optimierung und auf App-spezifische User-Generierung zurückgreifen.

Reiseanbieter springen auf den Zug auf

Und auch wenn es laut Abeldt bei vielen Unternehmen noch sehr viel Nachholbedarf bei der App-Store-Optimierung gibt, sind bereits größere Reiseanbieter auf den Zug aufgesprungen und versuchen, die Nutzer auf ihre Plattform zu locken. In Bezug auf die monatlich aktiven Nutzer macht laut App Annie besonders die App Tripadvisor den besten Job, auf dessen Plattform individuelle Erfahrungsberichte geteilt werden. Vor 17 Jahren gestartet, hat das mittlerweile börsennotierte US-Unternehmen vor wenigen Tagen erst die 500 Millionen-Marke bei Reviews und Meinungen geknackt.

„Wir haben die Reisebranche nachhaltig verändert.“

Laut App Annie sei Tripadvisor eine der treibenden Kräften hinter dem Aufstieg der Apps im Reise-Business. Die beliebte Reiseplanungs- und Buchungsseite erhält nun 290 Beiträge pro Minute tagtäglich – online und auf der App. „Wir haben die Reisebranche nachhaltig verändert“, resümiert Tripadvisor-CEO Stephen Kaufer.

Direkter Kontakt zu Kunden wird immer wichtiger

Auch Fluggesellschaften haben den Trend offenbar erkannt und binden Apps immer häufiger als zentrales Instrument in ihre Kundenansprache mit ein. „In einer Welt, in der viele Reisende die Hilfe von Drittanbieter-Diensten für Buchung und Verwaltung ihrer Reisen in Anspruch nehmen, sind Apps eine neue Möglichkeit für Fluggesellschaften, wieder in direkten Kontakt mit ihren Kunden zu treten“, heißt es in der Analyse von App Annie. Deshalb seien Angebote wie Remote-Check-in, Sitzauswahl, papierlose Boardingpässe und das Scannen des Reisepasses mittlerweile gängige Services für die Kunden.

Wählt man die monatlich aktiven Nutzer in Europa als Basis, macht Ryanair im App Store den besten Job. App Annie nennt zwar keine konkreten Zahlen – die irische Billigfluglinie könne aber wie keine andere Fluggesellschaft die Nutzer auf die mobile Plattform locken. Easyjet landet der Auswertung zufolge auf Rang 2, Turkish Airlines auf Rang 3. Die Lufthansa platziert sich auf Rang 6.

Ebenfalls spannend: 

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Türkei sperrt Wikipedia

t3n

In der Türkei ist der Zugang zum Online-Lexikon Wikipedia Aktivisten zufolge blockiert worden. Es soll sich dabei aber nicht um eine gerichtliche Anordnung handeln.

Die Gruppe Turkey Blocks, die den Zugang zu Webseiten in dem Land beobachtet, bestätigte am Samstag die Blockade, über die Nutzer berichtet hatten. Der TV-Sender CNN Türk zitierte eine Nachricht, die ein Nutzer nach vergeblichen Aufrufen der Wikipedia-Seite bekam. Demnach bewogen technische und rechtliche Gründe die Behörden, die Seite zu sperren, hieß es darin ohne nähere Angabe von Gründen.

Update: #Wikipedia blocked in #Turkey under administrative measure No. 490.05.01.2017-182198 / 5651 (no court order)https://t.co/ybFolRmsOs pic.twitter.com/djcMNsBUAr

— Turkey Blocks (@TurkeyBlocks)
April 29, 2017

Die Blockade schien für alle Sprachen in Kraft zu sein. In einem Tweet von Turkey Blocks hieß es ferner, es handele es sich nicht um eine gerichtliche Anordnung.

Die Türkei blockiert Zehntausende von Internetseiten. In der Vergangenheit erlegte die Regierung den sozialen Medien Einschränkungen auf, darunter auch für Youtube und Twitter. Die Behörden sind in der Lage, ganz bestimmte Twitter-Konten zu sperren. sdr/dpa

Mehr zum Thema Türkei:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Datenschützer zu Fußfesseln: "Das geht uns wirklich ins Mark"

Heise Top-News
Datenschützer zu Fußfesseln: "Das geht uns wirklich ins Mark"

Die Terroranschläge in Europa haben Bürger und Politik aufgeschreckt. Rechtfertigt die Sicherheitslage neue Gesetze und Instrumente? Der baden-württembergische Datenschützer sieht die Entwicklung mit Sorge.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Hast du dir das Jammern selber beigebracht, oder warst du an der Akademimimi?

Twitterperlen

Hast du dir das Jammern selber beigebracht, oder warst du an der Akademimimi? — Aendu Aerni (@aendu) April 27, 2017 Hast du dir das Jammern selber beigebracht, oder warst du an der Akademimimi?

Der Beitrag Hast du dir das Jammern selber beigebracht, oder warst du an der Akademimimi? erschien zuerst auf Twitterperlen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

20 Tipps und Tricks für das Samsung Galaxy S8 (Plus)

t3n

Das Samsung Galaxy S8 und S8 Plus sind da. Wir haben die Smartphones ausführlich getestet und im Alltag genutzt. Hier die besten Tipps und Tricks.

Tipp 1: Samsung Smart Switch – Daten vom alten Smartphone auf das Galaxy S8 übertragen

Viele eurer Daten liegen vermutlich in der Google- oder Samsung-Cloud, über die sie schmerzlos vom alten auf das neue Gerät übertragen werden können. Falls das nicht der Fall ist, habt ihr mithilfe der Smart-Switch-App von Samsung die Möglichkeit der Datensynchronisation. Die Anwendung steht außer für Android auch für Blackberry- und iOS-Geräte zur Verfügung. Zur Verbindung zweier Smartphones könnt ihr entweder den im Lieferumfang befindlichen Dongle verwenden oder die Daten kabellos synchronisieren.

Eure Daten vom alten Smartphone auf das Samsung Galaxy S8 übertragen – Smart Switch hilft, auch ohne Kabel. (Foto: t3n)

Mit der Smart-Switch-Anwendung für macOS und Windows könnt ihr darüber hinaus eure Daten wie Kontakte und Kalenderfunktionen lokal sichern oder ein Software-Update durchführen. Die Systemvoraussetzungen und die Software findet ihr bei Samsung.

Tipp 2: Samsung Galaxy S8 (Plus): So bekommt ihr den App-Drawer-Button zurück

Mit Samsungs neuer Nutzeroberfläche verschwindet standardmäßig der App-Drawer-Button vom Homescreen. Samsung will, dass ihr den App-Drawer mit einer eleganten Wischgeste über das Display öffnet. Ganz gestrichen hat Samsung die alte Funktion aber nicht.

(Screenshot: t3n)

Ihr könnt den Button zurückholen, indem ihr die Homescreen-Einstellungen öffnet. An diese gelangt ihr, indem ihr den Homescreen mit zwei Fingern zusammenzieht oder einen Langdruck auf einer freien Stelle ausführt. Jetzt seht ihr zu eurer Rechten die Option „Startseiten-Einstellungen“. Sind diese geöffnet, sucht auf der nächsten Ebene „App-Schaltfläche“ und wählt die obere Option „App-Schaltfläche anzeigen“ aus. Drückt abschließend auf den „Anwenden“-Button, schon seht ihr den alten Button wieder auf dem Homescreen.

Tipp 3: Anordnung der Onscreen-Buttons auf dem Samsung Galaxy S8 (Plus) ändern

Die Navigation des Samsung Galaxy S8 wird per Onscreen-Tasten realisiert. (Foto: t3n)

Wer bisher nur Samsung-Smartphones besessen hat, wird die Anordnung der Steuerungselemente nicht anders kennen: Auf der rechten Seite befindet sich stets der Zurück- und links neben dem Homebutton der Recents-Button (Multi-Tasking-Button). Diese Konfiguration benutzt aber nur Samsung. Dank der neuen Onscreen-Navigation könnt ihr die Buttons endlich so anordnen, wie es seitens Google eigentlich vorgesehen ist. Links Zurück, rechts Multitasking.

(Screenshot: t3n)

Hierfür öffnet ihr die Systemeinstellungen und geht zu „Anzeige“ > „Navigationsleiste“ und öffnet dort „Schaltflächen-Layout“. In den Einstellungen habt ihr außerdem die Möglichkeit, die Navigationsleiste mit einer anderen Hintergrundfarbe zu versehen.

Tipp 4: Alle Apps auf dem Homescreen anzeigen: App-Drawer deaktivieren

Ihr wollt ein wenig mehr iOS-Feeling auf eurem S8 haben? Kein Problem: In den „Startseiten-Einstellungen“ befindet sich die Option „Startbildschirmlayout“. Wenn ihr die Einstellung „Nur Startbildschirm“ auswählt, könnt ihr all eure Apps auf mehreren Homescreens und Ordnern unterbringen. Als alter Android-Hase würde mir das im Traum nicht einfallen.

Ihr braucht keinen App-Drawer? Denn weg damit! (Screenshot: t3n)

Tipp 5: Samsung Galaxy S8: Apps ausblenden

Mit dieser Funktion werft ihr Apps, die andere nicht sehen sollen, oder uninstallierbare Anwendungen aus der App-Übersicht. (Screenshot: t3n)

Viele der auf dem Galaxy S8 vorinstallierten Apps sind deinstallierbar, sogar zahlreiche Anwendungen von Samsung. Bei den vorinstallierten Apps von Microsoft ist das jedoch nicht der Fall. Immerhin bietet Samsung die Möglichkeit, solche Anwendungen auszublenden, damit ihr euch nicht über sie ärgern müsst und sie den App-Drawer „zumüllen“. Um eine oder mehrere Apps auszublenden, wandert ihr wieder in die „Startseiten-Einstellungen“ – übrigens auch über den Overflow-Button (die drei Punkte neben der Suchleiste) im App-Drawer erreichbar – und wählt „Apps ausblenden“. Hier könnt ihr per Suchfunktion oder Durchscrollen auswählen, welche Apps ihr nicht mehr sehen wollt. Am Ende bestätigt ihr die Auswahl mit „Anwenden“.

Tipp 6: GIFs erstellen per Smart Select in der Seitenleiste

Schnell ein passendes animiertes GIF basteln? Mit Smart Select kein Problem. (Sreenshot: t3n)

Kleine, aber nette Spielereien, die in sozialen Netzwerken immer gut ankommen: animierte GIFs. Mit der Software des Galaxy S8 könnt ihr mithilfe einer Smart-Select-Funktion eigene GIFs aus beliebigen Inhalten erstellen. Hierfür ruft den entsprechenden Inhalt auf, aus dem ihr ein GIF bauen wollt, öffnet dann die Seitenleiste und sucht nach der „Smart Select“-Funktion. Dort findet ihr die Option „Animation“.

Das animierte GIF ist auf dem Galaxy S8 erstellt worden. (Quelle: YouTube/Nightwolf58)

Nach der Aktivierung wird ein beliebig formbarer, eckiger Rahmen mit Aufnahme-Button angezeigt. Habt ihr das Fenster auf den entsprechenden Inhalt angepasst, drückt ihr auf „Aufnahme“. Das entstandene GIF ist sofort teilbar, ihr könnt es auch für später speichern. Schade: Während der Aufnahme könnt ihr mit dem Inhalt nicht interagieren. Wie ihr die Seitenpaneele (Seitenleiste) bearbeitet, haben wir schon in den Tipps zum Samsung Galaxy S7 erläutert.

Tipp 7: Screenshots erstellen und bei Bedarf auf dem Homescreen anheften

In der Smart-Select-Leiste findet ihr noch weitere Funktionen, mit denen ihr auf dem Homescreen angezeigte Inhalte per Screenshot festhalten könnt. Hier stehen euch eine rechteckige- und eine ovale Form zur Auswahl bereit. Ferner könnt ihr den angefertigten Screenshot auf dem Homescreen anheften – auf diese Weise schwebt er förmlich über den angezeigten Inhalten.

Der Smart-Select-Screenshot kann optional rund oder eckig gewählt werden. (Screenshot: t3n)

Um einen regulären Screenshot des Screens festzuhalten, müsst ihr den Power-Button sowie den Lautstärke-Leiser-Button gleichzeitig betätigen. Über ein nach dem Screenshot eingeblendetes Interaktionsfenster lässt sich außerdem ein sogenannter Scrollshot festhalten, der nicht nur den auf dem Homescreen angezeigten Inhalt festhält, sondern beispielsweise den kompletten Inhalt einer Website – von oben bis unten.

Die Screenshot-Funktion bietet zahlreiche Möglichkeiten – unter anderem die Scrollaufnahme. (Screenshot: t3n)

In dem Fenster stehen außerdem weitere Funktionen zum Teilen, Beschneiden und Bearbeiten des Screenshots bereit.

Tipp 8: Multi-Window und Instant-Fenster: Fenster/Apps auf dem Homescreen anpinnen

Mit der Instant-Fenster-Funktion könnt ihr euch einen Ausschnitt einer App auf dem Homescreen anpinnen. (Screenshot: t3n)

Samsung bietet schon seit Jahren einen Split-Screen oder Multi-Window-Modus an. Seit Android 7.0 Nougat gibt es das Feature auch nativ in Googles Betriebssystem. In der neuen Samsung-Software steht diese Funktion weiterhin bereit: Um zwei Fenster auf dem Homescreen gleichzeitig anzuzeigen, öffnet ihr die Übersicht der zuletzt benutzten Apps, wählt die jeweiligen Apps aus und tappt auf den mittigen Button auf der rechten Seite. Die erste App wird oben auf dem Homescreen angepinnt, die zweite App darunter. Ihr könnt bei der zweiten App aus dem kompletten App-Angebot wählen – einfach auf „Mehr Apps“ tippen.

Eine weitere Funktion, die Samsung in die Übersicht der zuletzt genutzten Apps eingebaut hat nennt sich Instant-Apps. Mit diesem Feature könnt ihr einen bestimmten Teil eines App-Fensters auf dem Homescreen anpinnen und in der Größe zurechtschneiden.

Tipp 9: Pop-up-Window: Größe des App-Fensters anpassen

Die Pop-up-Window-Funktion war auf Samsung-Smartphones bisher standardmäßig aktiviert, auf dem Samsung Galaxy S8 (Test)  muss sie bei Bedarf nachträglich angestellt werden. Dafür wechselt ihr in den Einstellungen zu „Erweiterte Funktionen“ > „Multi Window“ und tappt auf die Schaltfläche „Geste für Pop-up-Aktion“.

Die Pop-up-Aktion ist auf dem Galaxy S8 vorhanden, muss aber aktiviert werden. (Screenshot: t3n)

Jetzt könnt ihr App-Fenster mit einer Wischgeste auf eine beliebige Größe ziehen. Das Fenster wird anschließend auf oberster Ebene angezeigt, andere Apps können darunter ausgeführt werden. Im verkleinerten Fenster findet ihr Icons mit denen ihr das Fenster verkleinern, vergrößern oder komplett schließen könnt.

Samsung Galaxy S8 und S8 Plus von allen Seiten

1 von 59

Zur Galerie

Tipp 10: Bixby-Button umprogrammieren

Beim Bixby-Button-Remapper ist der Name Programm.(Foto: t3n)

Eine der Hauptfunktionen des Samsung Galaxy S8, der hauseigene smarte Assistent Bixby, ist bis auf Weiteres nicht im vollen Umfang nutzbar. Der Hardware-Button ist somit weitgehend nutzlos. Die App Bixby-Button-Mapper ändert das: Mithilfe der kostenlosen App könnt ihr den Button umprogrammieren und mit einer beliebigen Anwendung belegen.

Bixby Button Remapper
image
Download QR-Code
Entwickler: Phascinate
Preis: Kostenlos
  • Bixby Button Remapper Screenshot
  • Bixby Button Remapper Screenshot

Wie lange ihr die Anwendung nutzen könnt, bleibt abzuwarten, denn Samsung ist erpicht darauf, den Knopf Bixby-exklusiv zu halten. Ein Software-Update, das Ende April veröffentlicht wurde, hatte eine andere App mit ähnlichem Funktionsumfang schon funktionslos gemacht. Dieses Schicksal könnte auch der Button-Remapper erleiden.

Tipp 11: Bixby vom linken Homescreen werfen

Nicht nur über den dedizierten Button könnt ihr Bixby aufrufen – auch der Homescreen zur linken des Hauptfensters ist mit Samsungs Assistent belegt. Ihr könnt den Assistenten mit einem einfachen Schritt vom Homescreen verbannen: Hierfür führt ihr eine Pinch-to-Zoom-Geste aus und wischt auf das entsprechende Fenster. In der Ecke rechts oben befindet sich der Ausschalter für den Service – weg ist Bixby.

Auch wenn ihr den Bixby-Homescreen deaktiviert, per Button ist der Dienst immer noch erreichbar. (Screenshot: t3n) Auch wenn ihr den Bixby-Homescreen deaktiviert, per Button ist der Dienst immer noch erreichbar. (Screenshot: t3n)

Tipp 12: Bixby: Karten und Inhalte verwalten

Wollt ihr Bixby im aktuellen Zustand benutzen, könnt ihr die angezeigten Inhalte nach euren Wünschen einstellen. In den Bixby-Einstellungen, die sich in der Bixby-App hinter dem Overflow-Button verbergen, könnt ihr diverse Dienste unter „Karten“ an- und abschalten. Unter anderem gehört auch die Nachrichten-App Upday dazu, Samsungs hauseigene News-App.

In den Bixby-Einstellungen könnt ihr auch bestimmen, welche Informationen auf dem Lockscreen laden dürfen. (Screenshot: t3n)

In den Einstellungen könnt ihr außerdem verwalten, welche Bixby-Inhalte auf dem Lockscreen eingeblendet werden.

Tipp 13: Always-on-Anzeige anpassen

Apropos Lockscreen: Die Always-on-Funktion ist seit dem Galaxy S7 (Test) Standard bei Samsungs Topmodellen. Anfangs war die permanente Anzeige auf dem im Standby befindlichen Display auf Samsung-eigene Anwendungen begrenzt, mittlerweile werden die meisten relevanten Apps unterstützt.

In den Einstellungen unter „Gerätesicherheit“ findet ihr unter den Punkten „Sperrbildschirm“ und „Always-on-Display“ Möglichkeiten der Individualisierung der Funktion. Hier könnt ihr zuoberst den anzuzeigenden Inhalt bestimmen, es stehen zur Auswahl: „Home-Taste und Uhr oder Informationen“, „Uhr oder Informationen“ sowie „Nur Home-Taste“. Bei letzterer Option erscheint lediglich die On-Screen-Home-Taste, mit der ihr das Display aktivieren könnt.

Das Always-on-Display besitzt auch einen Timer, mit dem ihr die Funktion am Tage nur für einen bestimmten Zeitraum verwenden könnt. (Screenshot: t3n)

Wollt ihr euch auch Uhr und weitere Inhalte dauerhaft anzeige lassen, könnt ihr diese gestalten. Hierfür stehen diverse Designs, Farben und Hintergründe zur Auswahl.

Tipp 14: Akkulaufzeit etwas verbessern: Always-on-Funktion ausschalten

Falls ihr kein Interesse am Always-on-Display haben solltet, könnt ihr es in den Einstellungen komplett deaktivieren. Durch das Abschalten der Displayaktivität sollte euch ein wenig mehr Akkulaufzeit zur Verfügung stehen, denn das stets aktive Display beziehungsweise die aktiven Pixel des AMOLED-Displays ziehen Strom, wenngleich nicht so viel wie bei einem LCD-Screen. Auf dem Bild oben links seht ihr den entsprechenden Ausschalten-Button.

Tipp 15: Fingerabdruckscanner – Wischgeste zum Herunterziehen der Benachrichtigungsleiste aktivieren

Unter „Erweiterte Funktionen“ befinden sich zahlreiche nützliche Funktionen. (Screenshot: t3n)

Android 7.0 Nougat bringt Wischgesten für den Fingerabdrucksensor. Samsung macht sich diese Funktion für seinen erstmals rückseitig verbauten Fingerabdrucksensor zunutze. Ist das Feature aktiviert, könnt ihr mit einem rückseitigen Wisch nach unten die Benachrichtigungsleiste öffnen, ohne das Display berührt zu haben.

Mit der Wischgeste könnt ihr die Benachrichtigungsleiste herunterziehen. (Screenshot: t3n)

Die entsprechende Einstellung findet ihr unter „Erweiterte Funktionen“ und „Fingersensorgesten“.

Tipp 16: Einhandbedienung auf dem Samsung Galaxy S8 aktivieren

In den „Erweiterten Einstellungen“ befindet sich außerdem der „Einhändige Modus“. Mit diesem verkleinert ihr die Größe des angezeigten Displays – vor allem beim Plus-Modell mit seinem 6,2-Zoll-Display stellt sich diese Funktion als äußerst praktisch heraus.

Ihr habt zwei Möglichkeiten der Verkleinerung des angezeigten Screens: Entweder per diagonaler Wischgeste von innen nach außen oder mit einem dreifachen Tap auf den Homebutton.

Tipp 17: Google Assistant aktivieren

(Foto: t3n)

Bixby ist noch nicht so richtig da, aber immerhin ist der Google Assistant an Bord. Diesen könnt ihr entweder mithilfe der unter Punkt 9 genannten App auf den Bixby-Button legen – oder ihr nutzt den standardmäßig vorgesehenen Weg per Langdruck auf den Homebutton. Alternativ sagt ihr einfach „OK Google“.

... und Google Now beziehungsweise Google Feed starten

(Foto: t3n)

Ihr sucht nach Google Now, der mittlerweile Google Feed heißt? Der verbirgt sich hinter dem Google-Suchwidget, der standardmäßig auf dem Homescreen liegt.

Tipp 18: Blitzschnell Kamera starten und zwischen Haupt- und Frontkamera wechseln

Der Powerbutton dient auch zur Aktivierung der Kamera. (Foto: t3n)

Beim Galaxy S6 und Galaxy S7 konntet ihr die Kamera-App über einen Doppeltap auf dem Hardware-Homebutton starten. Dieser ist beim Galaxy S8 zwar gestrichen worden, auf die Schnellstartfunktion müsst ihr dennoch nicht verzichten: die liegt nun auf dem Powerbutton. Mit einem Doppelklick auf die seitliche Hardwaretaste steht die Hauptkamera in Sekundenschnelle zur Nutzung bereit.

Bei aktiver Kamera könnt ihr mit der gleichen Aktion zwischen der Haupt- und Frontkamera wechseln, was sich in der Praxis als äußerst bequem herausstellt.

Tipp 19: Farbbalance und Bildschirmmodus des Displays ändern

Einige Nutzer beklagen sich über rotstichige Displays bei ihren frisch in Betrieb genommenen Galaxy-S8-Geräten – Samsung ist der Umstand bekannt und will das Problem per Software-Update beheben. Ihr könnt aber auch selbst Hand anlegen, falls ihr eine leichte Rotfärbung des Screens feststellt: Begebt euch in den Systemeinstellungen zum Punkt „Anzeige“ und öffnet dort „Bildschirmmodus“. Hier versteckt sich die Funktion „Farbbalance“. Versucht hier die Schieberegler so zu  justieren, dass der Rotton verschwindet – womöglich genügt es schon, das Rot ein wenig zurückzudrehen.

Ihr seid mit der Farbdarstellung des Samsung-Galaxy-s8-Displays unzufrieden? Das lässt sich änder. (Screenshot: t3n)

Tipp 20: Blaufilter – Nachtmodus auf dem Samsung Galaxy S8 aktivieren

Der Blaulichtfilter ist bei vielen Herstellern standardmäßig an Bord. Mit diesem werden blaue Farbtöne herausgefiltert, die sich negativ aufs Schlafverhalten auswirken. Samsung nennt diesen Filter Blaufilter, der unter „Einstellungen“ > „Anzeige“ zu finden ist.

(Screenshot: t3n)

In den entsprechenden Einstellungen könnt ihr einerseits die Stärke des Filters anpassen, ihn manuell aktivieren, oder einen festen Zeitrahmen setzen.

Jetzt lesen: Samsung Galaxy S8 (Plus) im Test: Volle Pulle Display

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Forschung über Essverhalten: Wer Fleisch isst, ist eher konservativ

FAZ Beruf & Chance
Sind überzeugte Fleischesser ganz besondere Charaktere?

Was an Unis so alles erforscht wird! Wie es Menschen rechtfertigen, dass sie Fleisch essen, hat die Mainzer Psychologin Pfeiler untersucht. Und Zusammnhänge mit gesellschaftlichen Überzeugungen gefunden.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Mehr als Tunnel bohren: Konzept-Video zeigt, was Musk mit der Boring Company vorhat

t3n

Elon Musk hat am Freitag während eines TED-Talks neue Details zu seinem futuristischen Tunnelbohr-Projekt „Boring Company“, enthüllt. Es geht eindeutig mehr als nur darum, Tunnel zu bohren.

Boring Company soll mehrschichtiges Tunnelsystem für schnelle Auto-Transitstrecken bauen

Elon Musk hat im Zuge eines TED-Talks präsentiert, was er mit der von ihm gegründeten Boring Company erreichen will: Sein Konzept zum Bau unterirdischer Verkehrswege strebt eine radikale Entlastung des urbanen Verkehrs an. Denn Musk will seinem Konzept zufolge nicht einfach nur einen Tunnel von A nach B bauen, sondern ein komplettes Auto-Tunnelsystem mit mehreren Ebenen bauen lassen.

Sieht aus wie ein Parkplatz, ist aber ein Lift. (Screenshot: Boring Company)

Der Einstieg in das Tunnelsystem sieht äußerlich wie ein Parkplatz am Straßenrand aus. Bewegt der Fahrer sein Auto darauf, wird es von einem Lift in die Tiefe befördert und auf einem elektrischen Schlitten mit 200 Kilometern pro Stunde durch die Unterwelt zum Ziel geschossen.

Musks Vision mit der Boring Company: Mit 200 km/h durch den Tunnel zum Ziel. (Screenshot: Boring Company) Musks Vision mit der Boring Company: Mit 200 km/h durch den Tunnel zum Ziel. (Screenshot: Boring Company)

Der unterirdische Verkehr soll per Computersystemen gesteuert werden und den Vorteil besitzen, dreidimensional aufgebaut zu sein, sodass mehrere Tunnel-Ebenen unterschiedliche Strecken und Ziele abdecken und sich zudem überkreuzen. Überirdisch sei dieser Aufbau kaum möglich.

Boring Company: Quer durch LA in 5 Minuten

Musk glaubt, dass es mit dem Tunnel möglich sein wird die Strecke von Westwood, Los Angeles, bis zum Los Angeles Airport (LAX) innerhalb von nur fünf bis sechs Minuten zurücklegen zu können. Überirdisch benötige man etwa eine halbe Stunde.

In nur fünf Minuten von Westwood zum LAX. (Screenshot: Google Maps)

Im Zuge des TED-Events erläuterte Musk, dass das Tunnelbohrprojekt etwa zwei oder drei Prozent seiner Zeit einnehme. Daher sei seine Vision eines unterirdischen, elektrischen Shuttlesystems für Autos noch sehr weit von der Umsetzung entfernt – falls es überhaupt jemals in dieser Form gebaut werden sollte. Dennoch: Musk hat abermals eine spannende Zukunfts-Vision präsentiert, die vielleicht doch eines Tages real wird.

Hyperloop: So funktioniert die verrückte Highspeed-Kapsel von Elon Musk

Hyperloop. (Bild: Hyperloop)
Hyperloop. (Bild: Hyperloop)

1 von 10

Zur Galerie

Zum Weiterlesen:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Radikale Taxireform: Gutachten für Verkehrsministerium will Uber komplett erlauben

t3n

In einem Gutachten für das Bundesverkehrsministerium fordern Experten eine weitgehende Auflösung von Beschränkungen im Taxigewerbe. Uber würde damit legal. Der Taxiverband ist alarmiert.

Uber: Taxi-Gewerbe vor neuem Angriff

Die deutsche Taxibranche könnte demnächst kräftig durchgeschüttelt werden. Nach dem ersten weitgehend erfolgreich abgewehrten Angriffsversuch des US-Taxischrecks Uber stehen die Regularien des Taxigewerbes in Deutschland offenbar auf dem Prüfstand. Der 16-köpfige wissenschaftliche Beirat des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt hat jetzt in einem Gutachten für das Verkehrsministerium eine radikale Taxireform vorgeschlagen.

Uber-App: Schafft es Uber mit seiner Fahrdienstvermittlung doch noch nach Deutschland? (Foto: Worawee Meepian/Shutterstock)

Viele Auflagen gehörten den Experten zufolge in Zeiten der Digitalisierung weitgehend abgeschafft, berichtet Spiegel Online. Ob sich Taxifahrer an die Regeln hielten und etwa Strecken optimal und zum festgelegten Preis führen, könnten Behörden und Kunden heute schnell selbst überwachen – etwa durch Navigationsapps. Die Potenziale der Digitalisierung könnten in dem „althergebrachten Ordnungsrahmen“ nicht genutzt werden, schreiben die Experten.

Während der Personenbeförderungschein ebenso erhalten bleiben soll wie die Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer, müssten laut dem Beratergremium viele weitere Regularien abgeschafft werden. Dazu gehört etwa, dass Konzessionsbeschränkungen wie in Berlin und Hamburg bundesweit aufgehoben werden sollen und es keine Unterscheidung mehr zwischen Mietwagen und Taxis geben soll. Außerdem sollen die Tarife nicht weiter staatlich bestimmt werden. Die faire Preisbildung soll durch entsprechende Informationen bei Taxiständen, in den Taxis und in Apps gewährleistet werden.

Uber-Preismodell bald für deutsche Taxis?

Das entspräche dem Uber-Preismodell, bei dem sich Preise nach Angebot und Nachfrage automatisch anpassen. Taxiexperten sprechen dem Gutachten die Sachkundigkeit ab. Allein die Gleichsetzung von Taxis und Mietwagen würde in einem von sieben auf 19 Prozent steigendem Mehrwertsteuersatz für Taxis resultieren. Taxifahren in Deutschland würde um zwölf Prozent teurer, betonte etwa Clemens Grün, Vorsitzender des Hamburger Taxenverbands, gegenüber Spiegel Online. Der deutsche Taxi- und Mietwagenverband warnte seine Mitglieder in einem internen Rundschreiben: Die Gefahrenlage sei als „sehr hoch einzuschätzen“.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: 39 Fakten über Uber – Der Taxi-Schreck in Zahlen

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Welcome the New Xamarin MVPs!

Xamarin

Xamarin MVPThe Xamarin MVP title is awarded to outstanding community leaders who demonstrate exemplary commitment to helping others become mobile C# developers by sharing their passion, real-world knowledge, and technical expertise with developers all over the world.

The contributions made to the mobile developer community by these MVPs include, but are not limited to:

  • Writing great articles, books, and blog posts
  • Building amazing plugins and components
  • Presenting at developer user groups, conferences, and online
  • Contributing to the open source developer community
  • Actively growing their local Xamarin community through organizing Xamarin Dev Days, user group meetups, and other developer events
  • Helping developers online through our forums, on Twitter, and Stack Overflow, as well as other online social channels
  • Shipping awesome, beautiful native iOS, Android, and Windows apps

Today, please join us in congratulating these outstanding community leaders on becoming Xamarin MVPs! Thank you for your hard work and dedication to the mobile .NET/C# developer community. We appreciate it and we know our developers do, too.

Adam Pedley AdamP

Adrian Knight ak

Allan Pead
ap

Ben Ishiyama-Levy ben

Dan Ardelean
Dan

Daniel Krzyczkowski Daniel

Garry Whittaker
gw

Gill Cleeren
gc

Ivan Toledo
IvanToledo

M. Riyaz mr

Michael John Pena
mjp

Michael Zaletel MZ

Vulcan Lee
vlee

Vojtech Madr vm3

 

 

Find and connect with any of our Xamarin MVPs by heading over to the official Xamarin MVP website, or you can find an MVP near you by location with this world map of members from the program:

 

Want to become a Xamarin MVP?


If you’re already making awesome contributions to the mobile developer community or know someone who is, make a nomination by simply filling out this evaluation form.

The Xamarin MVP program runs all year long and comes with great benefits; there’s never been a better time to get out there and get active with your local Xamarin Community!

The post Welcome the New Xamarin MVPs! appeared first on Xamarin Blog.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

BMW 530e iPerformance: Neuer Plug-in-Hybrid kommt mit Drahtlos-Ladetechnik

t3n

BMW hat mit dem 530 iPerformance einen Plug-in-Hybriden vorgestellt, dessen Akku drahtlos aufgeladen werden kann. Der Digital-Charging-Service soll vorausschauendes Laden ermöglichen.

Ab 2018: BMW 530e iPerformance drahtlos laden

BMW hat seiner 5er-Baureihe um ein Plug-in-Hybrid-Modell erweitert. Der BMW 530e iPerformance soll dank zusätzlichem Elektroantrieb laut Hersteller im Vergleich zu einem BMW 530i mit reinem Verbrennungsmotor ein um 15 Prozent reduziertes Treibhauspotenzial haben. Das Besondere: Der Akku des 530e iPerformance kann drahtlos über eine Ladeplatte aufgeladen werden, die etwa in der Garage installiert wird, wie es in einer Mitteilung von BMW heißt.

Der Akku des BMW 530e iPerformance kann drahtlos über eine Bodenplatte aufgeladen werden. (Foto: BMW)

Die BMW-Wireless-Charging genannte Drahtlos-Ladetechnik soll dem Plug-in-Hybriden aber erst ab 2018 zur Verfügung stehen. Dabei kommt eine Bodenplatte mit integrierter Primärspule zum Einsatz, die Sekundärspule befindet sich am Fahrzeugunterboden. Zwischen den Spulen wird ein magnetisches Wechselfeld erzeugt, mit dem elektrische Energie mit einer Leistung von bis zu 3,2 Kilowatt drahtlos übertragen wird.

BMW 530e iPerformance. (Foto: BMW)
BMW 530e iPerformance. (Foto: BMW)

1 von 17

Zur Galerie

Der Akku des BMW 530e iPerformance hat allerdings nur eine Gesamtkapazität von 9,2 Kilowattstunden, ermöglicht aber immerhin ein rein elektrisches Fahren über rund 50 Kilometer mit bis zu 140 Stundenkilometern. Für normale Strecken in der Stadt sollte das ausreichen. Über eine konventionelle Haushaltssteckdose wird der Plug-in-Hybride in rund fünf Stunden, an einer BMW i Wallbox (3,7 Kilowatt Ladeleistung) in knapp drei Stunden vollständig geladen. Das drahtlose Laden über das Charging-Pad soll rund dreieinhalb Stunden dauern.

Digital-Charging-Service: BMW lädt vorausschauend

Ebenfalls interessant klingt der sogenannte Digital-Charging-Service, der es ermöglichen soll vorausschauend, kosteneffizient und grünstrom-optimiert zu laden, wie es bei BMW heißt. Zur vom Nutzer vorgegebenen Zeit soll der Akku voll geladen sein, in der Zwischenzeit versucht der Ladeservice, so günstig und so viel Ökostrom wie möglich zu laden.

Beim Fahren stehen verschiedene Modi zur Verfügung, bei denen der Fahrer das Zusammenspiel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor einstellen kann. Unterstützt werden außerdem verschiedene Fahrassistenzsysteme wie Lenk- und Spurführungsassistent. An Bord ist außerdem ein 10,25-Zoll-Bildschirm zur Bedienung. Microsoft-Office-365-Nutzer können über die Funktion Microsoft Exchange Mails, Kalendereinträge und Kontaktdaten bearbeiten.

Mehr zum Thema:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Marketer in den 60er Jahren und ihre Probleme: Die t3n-TV-Tipps zum Wochenende

t3n

Langes Wochenende heißt, dass du mindestens einen Tag länger Zeit hast, spannende Dokumentationen oder Serien zu schauen: Unsere Empfehlungen in dieser Woche – jenseits von „Godzilla versus Space-Godzilla“.

Die Marketer der 60er: Mad Men

Das Tolle an der Serie Mad Men ist vor allem, dass niemand auf neue Staffeln warten muss: Die Serie findet sich seit einigen Wochen komplett auf Netflix, die Dreharbeiten sind seit gut zwei Jahren abgeschlossen. Im New York der 60er Jahre drehen sich sieben Staffeln um eine fiktive Werbeagentur namens Sterling Cooper. Es geht rund um die Angestellten, Rollenklischees und Probleme dieser Zeit und der Berufsgruppe. Noch nie etwas davon gehört? Dann könnt ihr hier alles nachholen.

Die Amiga-Story

In der Amiga-Story, welche im ZDF ausgestrahlt worden ist, geht es nicht nur um die US-Story der Gaming-Konsole, sondern auch um die Hintergründe der Digitalisierung. Nicht nur Retro-Fans werden sich in der anderthalbstündigen Dokumentation um Jahrzehnte zurückversetzt fühlen: Archivmaterial und neue Erkenntnisse von Entwicklern sprechen für sich.

(Screenshot: ZDF)

The Superhost

Wir teilen im Jahr 2017 unser Auto mit anderen, unser Essen auf Instagram und bieten jetzt auch noch Fremden unsere Wohnungen an, damit sie (auf Zeit) darin leben und sich ganz wie zu Hause fühlen können. In der satirischen Sitcom wird die Wohnung dann zur Bühne: Spielerisch wird dargestellt, wie wichtig die Dauerpräsenz und wie unerreichbar der „Offline-Button“ geworden ist. Die Live-Sitcom findest du in der Arte-Mediathek.

(Screenshot: Arte)

Alles über Killerspiele: Mehrteilige Doku

„Boah, muss das sein?“ – da werden viele Gamer sicherlich mit den Augen rollen, alleine beim Begriff „Killerspiele“. Und das vollkommen zu Recht: Denn kaum eine andere Branche muss mit so vielen Klischees und negativen Bemerkungen kämpfen. In der Doku werden verschiedene Standpunkte beleuchtet, die auch Außenstehenden helfen könnten, einen Einblick in die Szene zu erhalten. Im ersten Teil geht es um die Debatte, ob es ein Verbot geben sollte. Hier gelangst du zu der Doku.

(Screenshot: ZDF)

Das Filterbubble-Experiment

Weg von den bekannten Medien hin zum Propaganda-Konsum: Was passiert, wenn sich jemand ausschließlich über Postings von Russia Today und N23 TV informiert? Die Journalistin legt sich einen Fake-Account an, um sich nicht von ihren Freunden beeinflussen zu lassen und startet ein sehenswertes Experiment, welches beim WDR ausgestrahlt worden und jetzt auch auf Youtube zu finden ist.

Zu den letzten TV-Tipps gelangst du hier

Ebenfalls spannend: 

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

CEO-Tausch: Der Chef des Berliner Kondom-Startups Einhorn wird jetzt Bierbrauer

Business Punk

Wenn Zeit, Ort und die Chemie zwischen zwei (oder mehreren) Menschen stimmt, dann können Bier und Kondome durchaus eine wundervolle Verbindung miteinander eingehen. In der Geschäftswelt aber ist die Nähe zwischen einem jungen Kondomhersteller und einer Traditionsbrauerei nicht unbedingt der erste logische Gedanke.

Umso interessanter ein Projekt des Brauers Ottakringer und dem Lümmeltüten-Hersteller Einhorn Kondome: Den Einhorn-Gründern kam die Idee eines CEO-Stuhltauschs und schon saß man bei einem Bier mit Ottakringer-Vorstand Matthias Ortner. Ende Mai soll es losgehen, dann werden für eine Woche die Betriebe getauscht.

Bei aller Bierseligkeit geht es dabei natürlich vor allem ums Eingemachte: Die Chefs erhoffen sich Learnings. Und schon scheint die Geschäftsbeziehung Bier und Kondome gar nicht mehr so abwegig. Denn so unterschiedlich die beiden Firmen sind, so viel lässt sich auch voneinander lernen. Das eine ist ein Wiener Traditionsunternehmen mit einer 180-jährigen Geschichte, das andere ein Berliner Startup, das vor zwei Jahren gegründet wurde. Die Österreicher machen 90 Millionen Umsatz, die Deutschen 1 Million. Die Berliner werden statt ihrer 17 bald 176 Mitarbeiter um sich haben. Klar, dass im jeweils anderen Unternehmen einiges anders läuft. Oder wie die Einhorn-Gründer es selbst beschreiben: „Chaos gegen Struktur, Probleme an jeder Ecke und ständig Geldnöte gegen unflexible Prozesse und wirtschaftliche Reife.“

Wir sind gespannt auf die Learnings.

Der Beitrag CEO-Tausch: Der Chef des Berliner Kondom-Startups Einhorn wird jetzt Bierbrauer erschien zuerst auf Business Punk.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Dieser Künstler zeigt, wie absurd unsere Welt manchmal ist

Business Punk

Was ist Popkultur? Sie wird vor allem immer noch oft der seichten Unterhaltung zugerechnet, der U-Kultur also. Damit steht sie für viele neben oder unter der erhabenen Kunst, der E-Kultur, also dem ernsten und politischen.

Vor allem aber ist Popkultur: Referenz und Profanität. Daraus können sich interessante Spannungsfelder ergeben, wenn man Pop-Ikonen in den direkten Kontext politischen Ernsts stellt. Der Künstler Eric Yahnker macht genau das. Seine Malereien zeigen Obama, der Miley Cirus auf ihrem „Wrecking Ball“ beobachtet, einen posenden Prince in einer gerade für Schwarze in den USA oft gefährlichen Polizeikontrolle oder Hillary Clinton mit Zungenpiercing. Er lässt die hohe Politik, soziale Fragen und religiösen Ernst allzu profan erscheinen. Vor allem aber zeigt er, wie absurd unsere Welt manchmal ist.

  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting
  • Eric Yahnker Painting

Zur Bildergalerie

Der Beitrag Dieser Künstler zeigt, wie absurd unsere Welt manchmal ist erschien zuerst auf Business Punk.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Oberstes „Bild“-Gericht hat „BVB-Bomber“ längst schuldig gesprochen

BildBlog

Die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR berichten heute, dass der Mann, der verdächtigt wird, die drei Bomben neben dem Mannschaftsbus des BVB gezündet zu haben, sagt, er sei es nicht gewesen:

„Mein Mandant bestreitet die Tat“, erklärt der Tübinger Anwalt Reinhard Treimer, der den 28-jährigen Mann vertritt. Sergej W. habe auch gegenüber dem Haftrichter des Bundesgerichtshofs bestritten, dass er der Täter gewesen sei.

Auch die weiteren Ermittlungen der zuständigen Behörden sollen bislang kein weiteres belastendes Material zutage gefördert haben:

Die bisherige Auswertung des bei Durchsuchungen sichergestellten Materials hat nach Recherchen von Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR keine weiteren eindeutigen Belege für die Tat gebracht.

Dennoch seien sich die Ermittler „weiterhin sicher, dass der wegen dringenden Tatverdachts festgenommene 28-jährige Sergej W. den Anschlag auf den Bus verübt hat.“ In dem Fall geht es um versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und die Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

Bild.de berichtet, mit Bezug auf die „Süddeutsche Zeitung“, ebenfalls über die neueste Entwicklung:

Moment mal! „Mutmaßlicher Attentäter“? Warum denn auf einmal diese Zweifel, liebe „Bild“-Richter? Ihr wart doch schon vor Tagen sicher:


(Diese und alle weiteren Unkenntlichmachungen im Beitrag von uns.)

Wozu auf eine offizielle Verurteilung warten, wenn man medial schon mal vorverurteilen kann? Warum nicht einfach schon mal schreiben, dass es sich um „seinen 30-fachen Mordversuch“ handelt?

Warum nicht jemanden schon mal ohne jeden Zweifel zum „Dortmund-Attentäter“ erklären?

Warum nicht immer und immer wieder vom „BVB-Bomber“ beziehungsweise, wenn man in besonderer Alliterationslaune ist, vom „BVB-Bus-Bomber“ schreiben und ein unverpixeltes Foto des Tatverdächtigen danebenpacken, als hätte ein Gericht bereits rechtskräftig festgestellt, dass es sich bei dem Mann um den Attentäter handelt?



Keine Frage: Aufgrund der Indizien — zum Beispiel die Börsenwette des Tatverdächtigen auf einen fallenden BVB-Aktienkurs oder sein Bestehen auf ein Hotelzimmer mit Blick auf den Anschlagsort — kann man der Meinung sein, dass der Mann etwas mit dem Attentat zu tun hat. Aber es sind eben nur Indizien. Und ein „mutmaßlich“ oder „angeblich“ oder „wahrscheinlich“ in die Berichterstattung einzubauen, ist kein großer Akt. Wenn eine Redaktion es denn will.

Die Mitarbeiter von „Focus Online“ schrieben übrigens auch schon vom „BVB-Attentäter“. Aber im Gegensatz zu ihren „Bild“-Kollegen hatten sie auch schon ein Geständnis des Tatverdächtigen gehört. Jedenfalls meinten sie vor einer Woche, eins gehört zu haben:

Die „dpa“ griff die „Focus Online“-Hinhör-Geschichte damals auf und machte eine Meldung daraus. Diese tauchte dann erneut bei „Focus Online“ auf:

Heute veröffentlichte „Focus Online“ diese Eilmeldung:

Ebenfalls zum Thema:

Mit Dank an @LSAwesome und @ziesmannmedia für den Hinweis!

Das BILDblog finanziell unterstützen
Sie finden gut, was wir hier machen? Dann unterstützen Sie uns doch! Mit Ihrer Hilfe kann und wird es weiter Medienkritik beim BILDblog geben. Unser Dank ist Ihnen gewiss, wir freuen uns über jede Unterstützung — und am meisten über Daueraufträge.
 
Unsere Kontodaten: B-blog, IBAN: DE94 1001 0010 0555 4161 07, BIC: PBNKDEFF, Postbank Berlin, Konto 555 416 107, BLZ 100 100 10
 
Geht auch per Paypal:

Flattr this!

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Facebook räumt politische Desinformation durch Regierungen ein

t3n

Facebook hat erstmals eingeräumt, dass es staatlich unterstützte Versuche gibt, das weltgrößte Online-Netzwerk als Instrument zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung zu missbrauchen. Das Netzwerk will dagegen vorgehen.

In einem am Analysepapier erklärte die Sicherheitsabteilung von Facebook unter anderem, dass mit Hilfe gefälschter Profile bestimmte Meinungen und zum Teil auch Falschinformationen in den Vordergrund gerückt werden sollen. Das Online-Netzwerk versicherte, dass es konsequent dagegen vorgehen werde. So sei Facebook zuletzt gegen 30.000 gefälschte Profile in Frankreich vorgegangen.

Facebook: Regierungen und andere Gruppen versuchen Meinung zu manipulieren

Der Text ist die bisher ausführlichste Stellungnahme von Facebook nach der Kritik an der Ausbreitung gefälschter Nachrichten im US-Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Jahr. Das Online-Netzwerk erklärte, dass sowohl Regierungen als auch andere Gruppen versuchten, über die Plattform mit unlauteren Mitteln die öffentliche Debatte zu beeinflussen.

Zugleich wurde in dem Papier die bisherige Position bekräftigt, dass das Ausmaß der festgestellten „Informations-Operationen“ im Wahlkampf gemessen an der gesamten Aktivität zu politischen Themen „statistisch sehr gering“ gewesen sei. Die Daten von Facebook widersprächen nicht der Einschätzung der US-Geheimdienste, die Akteure mit Verbindung zu Russland als Urheber der Kampagnen ausgemacht hatten.

Die besten Alternativen für Google, Dropbox, Facebook und Slack

Die wohl bekannteste Suchmaschine mit Datenschutz-Fokus ist Duckduckgo. Kaum eine andere Suchmaschine konnte von dem Wunsch nach einer Google-Alternative mit besserem Datenschutz so sehr profitieren wie Duckduckgo. (Screenshot: Duckduckgo)
Die wohl bekannteste Suchmaschine mit Datenschutz-Fokus ist Duckduckgo. Kaum eine andere Suchmaschine konnte von dem Wunsch nach einer Google-Alternative mit besserem Datenschutz so sehr profitieren wie Duckduckgo. (Screenshot: Duckduckgo)

1 von 19

Zur Galerie

Insgesamt könnten Gesellschaften sich gegen solche Kampagnen aber nur zur Wehr setzen, wenn die Bürger selbst echte Nachrichten von Falschinformationen unterscheiden könnten, betonte Facebook. dpa

Ebenfalls interessant: Facebook macht Ernst – „Fake News“ werden mit Warnungen versehen

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Selbstfahrendes Apple-Auto erstmals im Silicon Valley gesichtet

t3n

Nur zwei Wochen nach Erlaubnis-Erteilung für Tests selbstfahrender Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen wurde das erste Auto im Silicon Valley gesichtet, das mit Apple-Technik unterwegs.

Apple-Auto ist „nur“ ein selbstfahrender Lexus RX450h

Apples Pläne für selbstfahrende Autos sind Mitte April an die Öffentlichkeit durchgesickert. Der iPhone-Konzern hat zwar keine offizielle Pressemitteilung veröffentlicht – allerdings hat die Verkehrsbehörde des Bundesstaats Kalifornien entsprechende Dokumente öffentlich gemacht. Seitdem sind zwei Wochen vergangen, und Apple ist offenbar schon eifrig dabei, seine Technologie zu testen.

Apple-Auto: Der Lexus RX450h mit diversen Sensoren und Kameras. (Foto: Bloomberg)

Insgesamt drei umgebaute SUVs des Typs Lexus RX450h darf Apple durch Kalifornien fahren lassen. Eines der Lexus-Modelle ist jüngst beobachtet worden, wie es den Apple-Campus verlassen hat. Der Beobachter hat den SUV fotografiert und die Bilder Bloomberg zur Verfügung gestellt.

Apple-Auto: Lexus mit Sensoren „von der Stange“

Der abgelichtete weiße Lexus ist mit zahlreichen Lidar-Sensoren der Firma Velodyne und mindestens zwei Radar-Modulen sowie einer Reihe Kameras ausgerüstet. Laut Bloomberg, die einen Experten zu Rate gezogen haben, soll der Apple-Lexus mit einem herkömmlichen Sensor-System ohne spezielle Anpassungen ausgestattet sein.

Apple-Auto: Der Lexus RX450h mit diversen Sensoren von hinten. (Foto: Bloomberg)

Diese Beobachtung bestätigt letztlich Apples im letzten Jahr durchgesickerte Marschrichtung mit dem Apple-Auto mehr oder minder: Im Oktober 2016 berichtete Bloomberg, dass Apple sein „Project Titan“ maßgeblich umstrukturiert habe und anstelle eines eigenen Fahrzeugs lediglich eine Plattform für selbstfahrende Autos entwickle. Bis Ende 2017 solle ein Machbarkeitsnachweis für die Software-Plattform stehen. Erst nach erfolgreichem Abschluss könnte Apple vielleicht wieder zu seinem ursprünglichen Plan zurückkehren.

In Kalifornien ist es mittlerweile eigentlich keine Besonderheit mehr, selbstfahrende Autos zu sehen: Apple ist schon das 30. Unternehmen, das in dem sonnenreichen US-Staat eine entsprechende Lizenz erhalten hat.

Weiterführende Artikel zum Thema:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Die Gewinner des „A’Design Awards“ sind der Maßstab für Effizienz und Ästhetik

Business Punk

Was erwartet man von einer richtig guten Verpackung, von Möbeln und Gebrauchsgegenständen? Beim Design von Ersterem steht vor allem das Praktische im Vordergrund: Gut zu transportieren sollte sie sein, auf das verpackte Produkt in der Form angepasst und wenn sie dann noch smart durchdacht ist, man also nicht unbedingt eine Schere zum Öffnen braucht oder umständlich mit den Fingern herumknubbeln muss, dann freut sich das Verbraucherherz.

Möbel sollten vor allem auf ihre Funktion abgestimmt sein: Ich möchte viel Stauraum in einem Schrank und will bequem sitzen. Bei Gebrauchsgegenständen wie Plattenspielern oder Kaffeemaschinen wäre es wirklich toll, wenn sie in erster Linie das tun, wonach sie benannt sind.

Alle drei Kategorien haben gemeinsam, dass sie bei alledem auch einfach noch verdammt gut aussehen können. Der „A’Design Award“ würdigt genau das und hat seine Gewinner für die Saison 2016/2017 verkündet. Dabei wurden insgesamt 1200 Projekte in den unterschiedlichsten Kategorien wie Architektur, Möbel, Verpackung oder Graphik gekürt. Wer in den Augen der Jury Praktikabilität, Modernität und Effizienz am besten umsetzte, wurde ausgezeichnet.

  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition
  • A´Design Award &Competition

Zur Bildergalerie

Der Beitrag Die Gewinner des „A’Design Awards“ sind der Maßstab für Effizienz und Ästhetik erschien zuerst auf Business Punk.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

DB Navigator: Siemens übernimmt Bahn-App-Anbieter aus Hannover

t3n

Siemens baut nicht nur Züge, sondern versorgt Bahnkunden künftig auch mit Fahrplan-Informationen. Hacon aus Hannover steckt hinter vielen bekannten Apps – unter anderem dem DB Navigator.

Siemens übernimmt den Fahrplan-App-Anbieter Hacon aus Hannover. Das Unternehmen erstellt Apps für die Deutsche Bahn, viele regionale Verkehrsverbünde und zwei Dutzend ausländische Bahngesellschaften. Wenn die Kartellbehörden die Übernahme freigeben, soll diese bis Ende Juni abgeschlossen werden, teilte Siemens am Freitag mit.

Hacon beschäftigt 300 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz im zweistelligen Millionenbereich. Die Kaufsumme wurde nicht genannt. Fahrplan-Software ist für den ICE- und U-Bahn-Hersteller Siemens ein neues Geschäftsfeld. „Wir wollen nicht nur Züge verkaufen, sondern auch Produkte, mit denen unsere Bahnkunden bei ihren Kunden punkten können“, sagte ein Sprecher. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

Der Chef der Siemens-Bahnsparte, Jochen Eickholt, sagte: „Wir setzen damit konsequent die Digitalisierungsstrategie um und eröffnen uns neue Wachstumschancen entlang der Wertschöpfungskette unserer Kunden.“ Siemens biete jetzt Software-Lösungen für Zug- und Trassenplanung, Fahrplan-Information, Mobilitätsplattformen und Bezahlsysteme aus einer Hand an.

Hacon bereits 1984 gegründet

Gegründet wurde Hacon 1984 von drei Universitätsabsolventen, die sich auf die Bereiche Personenverkehr, Güterverkehr und Eisenbahnbetriebswissenschaft spezialisiert hatten. Schon 1989 konnten die Schweizerischen Bundesbahnen und die damalige Deutsche Bundesbahn als Kunden für das angebotene Fahrplaninformationssystem gewonnen werden. Seit 1995 bietet das Hannoveraner Unternehmen auch Online-Fahrplanauskünfte an. Das bekannteste Projekt des Hannoveraner Unternehmens dürfte die Fahrplanauskunft hinter bahn.de und der App DB Navigator sein.

Heute beschäftigt Hacon 300 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz im zweistelligen Millionenbereich. jsa/dpa

Auch spannend: Entspannt ankommen – 10 Gadgets für Vielflieger

Office Fetish: So sehen die Büros deines Lieblings-Startups aus

1 von 6

Zur Galerie
  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

iPhone 8: Neue Hinweise auf kabellose Ladeoption

t3n

Die Hinweise verdichten sich, dass Apple seinem nächsten Smartphone endlich eine kabellose Lademöglichkeit verpassen wird. Ein neuer Leak zeigt, wie es im iPhone 8 verbaut sein soll.

iPhone 8: Kabelloses Laden womöglich per Qi-Wireless

Eine neue schematische Zeichnung des iPhone-8-Innenaufbaus soll unter anderem aufzeigen, wie Apple kabelloses Laden in das Smartphone integrieren könnte. Schon seit Monaten wird vermutet, dass das nächste iPhone ein solches Feature erhalten wird, zumal das Unternehmen im Februar dem Wireless Power Consortium (WPC) beigetreten ist.

Diese Schemazeichnung soll Qi-Wireless-Unterstützung für das iPhone 8 bestätigen. Der grüne Kreis in der Mitte soll die notwendige Spule sein. (Bild: Weibo) Diese Schemazeichnung soll Qi-Wireless-Unterstützung für das iPhone 8 bestätigen. Der grüne Kreis in der Mitte soll die notwendige Spule sein. (Bild: Weibo)

Das WPC ist für Entwicklung des Ladestandards Qi-Wireless verantwortlich. Diese drahtlose Ladetechnologie funktioniert mittels elektromagnetischer Induktion, dafür sind Metallspulen im Innern des Smartphones und eine entsprechende Ladestation erforderlich. In der auf Weibo aufgetauchten Skizze sind Induktionsspulen im kolportierten iPhone zu erkennen. Laut 9to5Mac, die die Beschriftungen der Zeichnung übersetzt haben, sind entsprechende Beschriftungen auf Chinesisch abgedruckt. Der grüne Kreis in der Mitte der Zeichnung soll die Qi-Wireless-Induktionsspule sein.

Neu ist die Lösung nicht. Jahrelang hat Google mit seinen Nexus-Modellen versucht, den drahtlosen Standard massentauglich zu machen – ohne Erfolg. In den letzten Nexus- und den neuen Pixel-Smartphones ist keine drahtlose Ladelösung mehr vorhanden. Immerhin unterstützt das Samsung Galaxy S8 (Test) weiterhin drahtloses Laden.

iPhone-8-Konzept: Wenig Rahmen und kabellos aufladbar. (Bild: ConceptiPhones)

iPhone 8 wohl noch ohne drahtloses Laden aus größerer Entfernung

Älteren Gerüchten und Recherchen von Evan Blass zufolge arbeitet Apple eng mit dem 2012 gegründeten Startup Energous zusammen, um eine komplett kontaktlose Lademöglichkeit für Smartphones und möglicherweise weitere Geräte zu entwickeln. Die Technologie von Energous soll das Aufladen aus bis zu 4,5 Metern – quasi wie per WLAN – ermöglichen. Damit müsste man sein Smartphone nicht mehr direkt auf einer Ladematte oder -station wie bei Qi-Wireless platzieren, sondern es muss sich nur in Signalreichweite befinden.

Auch wenn diese Ladelösung es wohl noch nicht in das nächste iPhone schaffen wird, ist auf der Energous-Website ersichtlich, dass das Unternehmen eifrig dabei ist, die Technologie fertigzustellen. Auf der CES 2017 in Las Vegas hatte Energous sein Produkt bereits demonstriert – die versprochene Reichweite wurde indes noch nicht erreicht. Im September werden wir Gewissheit haben, ob das neue iPhone Qi-Wireless oder doch schon die Energous-Ladelösung verbaut haben wird.

imageBenjamin Geskin)'>
iPhone 8: Renderbild. (Bild: Benjamin Geskin)

1 von 9

Zur Galerie
Weiterführende Links:
  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Jobwechsel: Arbeitnehmer in Deutschland sind ihrer Firma treu

Spiegel Karriere
imageMal schnell einem besseren Angebot folgen? Angestellte in Deutschland reizt das nicht besonders. Sie bleiben lieber lange beim selben Arbeitgeber, zeigen aktuelle Zahlen. Manchmal sogar sehr lange.
  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Smileys als Architektur-Deko: Das erste Emoji-Haus der Welt steht in den Niederlanden

Business Punk

Zeitgeist in Architektur gegossen: Das ist das Emoji-Haus aus Amersfoort in den Niederlanden. An den Hauswänden sind keine Wasserspeier oder Neidköpfe angebracht, sondern Smileys in all ihren emotionalen Facetten. Entworfen wurde das Emoji-Haus von dem Architekten Changiz Tehrani und dem Team von Attika Architekten. Insgesamt trägt das Haus 22 Smileys. Wie Tehrani gegenüber The Verge verriet, sollen die Emojis als zeithistorische Dokumente dienen. In wenigen Jahren werde man nämlich genau sagen können, aus welcher Zeit dieses Gebäude stamme, so der Architekt. Tehrani geht also davon aus, dass die Emojis schon bald aus der Mode kommen werden. Mag sein. Sein Haus wird bleiben.

  • emojisasmoderngargoyles1
  • emojisasmoderngargoyles2
  • emojisasmoderngargoyles3
  • emojisasmoderngargoyles4
  • emojisasmoderngargoyles5
  • emojisasmoderngargoyles10
  • emojisasmoderngargoyles7
  • emojisasmoderngargoyles8

Zur Bildergalerie

Der Beitrag Smileys als Architektur-Deko: Das erste Emoji-Haus der Welt steht in den Niederlanden erschien zuerst auf Business Punk.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Von Anlagen bis Autos – alles aus dem Baukasten

FAZ Beruf & Chance
Ein Industriemodell, das in der Ausbildung und im Studium zum Einsatz kommt.

Konstruktionssysteme aus Metall – einst für Kinder erdacht – sind in der Forschung und Entwicklung Gold wert. Zur Simulation sind sie oft besser geeignet als moderne Software.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Redcoon komplett offline: Marke von Media-Markt-Saturn wird radikal umstruktiert

t3n

Der Elektronik-Versandhändler Redcoon wird umstrukturiert. Die Umbauten erfolgen unangekündigt und abrupt. Redcoon ist seit dem 27. April offline und wird es noch eine Weile bleiben.

Der vor allem für aggressive Werbung bekannte Elektronik-Versandhändler Redcoon steht  vor einem großen Umbruch. Seit dem 27. April sind sämtliche Verkaufs- und Marketing-Kanäle von Redcoon stillgelegt und der Onlineshop ist nicht mehr erreichbar. Die Muttergesellschaft Media-Markt-Saturn erklärt das plötzliche Abschalten der Tochter Redcoon mit „rein technischen Gründen“. Tatsächlich dürften die strategischen Gründe wichtiger sein.

Redcoon Deutschland offline

Onlineshop, Ebay-Shop und Social-Media-Präsenz sind nicht mehr erreichbar, die Startseite zeigt lediglich einen knappen Hinweis an: „Wir bauen um. Lieber Besucher, leider sind Sie etwas zu früh dran. In Kürze stehen wir Ihnen wieder mit den schärfsten Angeboten zur Verfügung.“

Ein Unternehmenssprecher teilte t3n auf Anfrage mit, dass die Abschaltung rein technische Gründe habe. So soll Media-Markt-Saturn ein neues Shopsystem bei Redcoon einführen und dieses komplett mit der IT-Infrastruktur der Unternehmensgruppe verzahnen.

Der Logistik-Standort Erfurt soll dem Vernehmen nach zukünftig Mittelpunkt von Redcoon sein, der bisherige Standort Aschaffenburg bleibt zwar bestehen, jedoch kündigt Media-Markt-Saturn einen Abbau von Arbeitsplätzen nach „üblichen arbeitsrechtlichen Standards“ an. Das Unternehmen spricht davon, Mitarbeiter „bei der Vermittlung an offene Stellen innerhalb der Media-Markt-Saturn Retail-Group vermittelnd zu unterstützen.“ Da nur von „offenen“ Stellen gesprochen wird, ist offensichtlich keine komplette Übernahme der betroffenen Redcoon-Belegschaft geplant.

Redcoon wird in seiner jetzigen Form der Stecker gezogen

Der Versandhändler hat turbulente Zeiten hinter sich. Nach Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft soll eine interne Revision der Mutter Media-Markt-Saturn 2016 Warenschiebereien bestätigt haben, die auf Umsatzsteuerschulden in beachtlicher Höhe schließen lassen sollen.

Der Versandhändler arbeitet darüber hinaus seit Längerem mit Verlust, in der Folge wurden auch die Aktivitäten von Redcoon zurückgefahren: Ende 2016 zog sich Redcoon aus Spanien und Portugal sowie Österreich, Belgien und Holland zurück. Gegenüber Neuhandeln.de erklärte ein Unternehmenssprecher damals, dass „durch das zunehmende Online-Geschäft der anderen Vertriebslinien“ sich nun „auch die Kundengruppen von Redcoon, Mediamarkt und Saturn zunehmend überschneiden“.

Vor diesem Hintergrund ist es sehr wahrscheinlich, dass Redcoon in seiner jetzigen Form nicht mehr weiter bestehen bleibt. Die Überschneidung der Kundengruppen ist nicht geringer geworden und die damit einhergehende Kannibalisierung der Kanäle ebenfalls nicht.

Redcoon wird zur leeren Hülse: Logistik-Infrastruktur für Media-Markt-Saturn

Ein so vollständiger und abrupter Stopp sämtlicher Verkaufs- und Marketingkanäle wie im Falle von Redcoon ist höchst unüblich in der Branche. Im Normalfall würden das neue und das alte System parallel betrieben werden. Selbst, wenn technische Gründe eine mehrtägige Downtime rechtfertigen würden – die Marketingkanäle oder gar die Social-Media-Präsenzen zu schließen, wäre dafür nicht notwendig.

Auch die Redcoon-Facebook-Seite ist vom Netz. Eine unübliche Maßnahme bei Systemupdates.

Offensichtlich soll hier ein harter Schnitt gemacht werden – in welcher Form genau, wird sich zeigen. Branchenanalyst Jochen Krisch kommt bei Excitingcommerce zu dem Schluss, dass Redcoon vermutlich zum reinen Logistiker der Media-Markt-Saturn umgebaut wird. Auch dass das Unternehmen die Bedeutung des Logistik-Standorts Erfurt gegenüber t3n betont hat, spricht für diesen Schluss.

Wenn die Vertriebslinie Redcoon nur noch als leere Marken-Hülse verbleibt, die von Mediamarkt oder Saturn als reines Frontend weiterbetrieben wird, würde das auch die Abschaltung der Redcoon-eigenen Social-Media-Präsenzen und das abrupte Abschalt-Manöver erklären.

Redcoon Polen und Redcoon Italien sind weiterhin online und bisher von den Umstrukturierungen nicht betroffen.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Bild.de sprach zuerst mit der Entschädigung

BildBlog

Erinnern Sie sich noch an David Dao, den Arzt, der brutal aus einem „United Airlines“-Flugzeug gezogen wurde? Dao hat sich mit „United“ nun in einem außergerichtlichen Vergleich geeinigt und bekommt eine Entschädigung von dem Unternehmen.

Und was für eine: laut Bild.de handelt es sich um eine „Mega-Entschädigung“.

'

Wie viel mag das wohl sein? Eine Million Dollar? Zehn Millionen Dollar? 100 Millionen Dollar? Na, Bild.de?

'

Für eine dicke Schlagzeile weiß Bild.de mal wieder mehr nichts als alle anderen.

Das BILDblog finanziell unterstützen
Sie finden gut, was wir hier machen? Dann unterstützen Sie uns doch! Mit Ihrer Hilfe kann und wird es weiter Medienkritik beim BILDblog geben. Unser Dank ist Ihnen gewiss, wir freuen uns über jede Unterstützung — und am meisten über Daueraufträge.
 
Unsere Kontodaten: B-blog, IBAN: DE94 1001 0010 0555 4161 07, BIC: PBNKDEFF, Postbank Berlin, Konto 555 416 107, BLZ 100 100 10
 
Geht auch per Paypal:

Flattr this!

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Retro-Songs aus der Chipstüte: Doritos Packung spielt „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ Soundtrack

Business Punk

Marketing at its best: Anlässlich des kommenden Marvel-Klassikers „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ hat sich die beliebte Chipsmarke Doritos für die Fans etwas Besonderes ausgedacht und ihre Tüten zu Oldschool-Kassettenspielern gemacht. Eine limitierte Auflage der Chipstüten imitiert passend zum Retro-Soundtrack des Films einen Kassettenrekorder, auf dem sich grandiose Evergreens von Fleetwood Mac, George Harrison oder David Hasselhoff abspielen lassen.

Doritos rocks out with 'Guardians of the Galaxy Vol. 2' for out-of-this-world soundtrack release. (PRNewsfoto/Frito-Lay North America)

Fans können den Tortilla-Player ab dem 28. April auf Amazon online kaufen – und dann stilvoll den Retro-Soundtrack genießen.

(via)

Der Beitrag Retro-Songs aus der Chipstüte: Doritos Packung spielt „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ Soundtrack erschien zuerst auf Business Punk.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Google Trips erhält neue Funktionen

t3n

Google hat dem Reiseplaner Google Trips neue praktische Funktionen spendiert, die das Planen von Geschäftsreisen und Privaturlauben noch komfortabler machen sollen.

Der bis dato noch englischsprachige Reiseführer Google Trips wurde mit dem letzten Update um viele nützliche Funktionen erweitert. Während in der Vergangenheit ausschließlich Flüge, Hotels und persönliche Notizen in der schlichten App zusammengefasst wurden, hat Google nun noch mehr praktische Funktionen in den Reiseplaner integriert.

Die neuen Funktionen

Die Übersicht erlaubt es nun, auch reservierte Mietautos und Restaurant-Tische manuell zur geplanten Reise hinzuzufügen. Wer mit seiner Familie oder seinen Kollegen unterwegs ist, hat über die Teilen-Funktion die Möglichkeit, jedes Detail der Reise an diese weiterzuleiten. Auch Reservierungen und Tickets für öffentliche Verkehrsmittel werden nun übersichtlich in der App zusammengefasst. Sollte es im Ausland keine entsprechende Netzabdeckung geben, lassen sich alle wichtigen Reisedaten auch offline speichern.

Die neue Offline-Funktion (Quelle: Google)

Auch für Unternehmen interessant

Nützlich könnte sich die App auch für Unternehmen erweisen: Der zuständige Reiseplaner hätte mit ihr Möglichkeit, allen Teilnehmern wichtige Reservierungen und Termine direkt in ihre App zu übermitteln. Da jede eingehende E-Mail mit Reisedaten von Google Trips erkannt wird, bleiben alle Mitreisenden auf dem aktuellen Stand. Vorausgesetzt, man lässt Google „mitlesen“.

Reservierungen lassen sich bequem teilen. (Quelle: Google)

Die neuen Features finden sich sowohl in der Android- als auch in der iOS-Version und werden demnächst weltweit ausgerollt. Bleibt nur zu hoffen, dass uns bald auch eine deutschsprachige Version der App zur Verfügung steht.

Auch Interessant: Smarter Reisebegleiter: Wie Google Trips dir bei der Planung und Verwaltung helfen soll.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

Troy Hunt

Sponsored by: Protect your Mobile and Web Apps from Attacks - Let Gold Security Pentest your Business.

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

My mate Lars Klint shared this tweet the other day:

Your password is not unique. pic.twitter.com/ga4GwxtzrQ

— Lars Klint (@larsklint)
April 16, 2017

Naturally, I passed it on because let's face it, that's some crazy shit going on right there. To which the Twitters responded with equal parts abject horror and berating comments for not having already identified this as a joke circulating on Reddit. But here's the thing - it's feasible. No really, I've seen some very stupid security stuff out there the likes of which make the above example not just believable, but likely. Don't believe me? Here, hold my beer...

Remember me

Let's say you want to build a "remember me" feature, you know, the one where you tick the box and then when you come back to the website next time, you're already logged in. Here's how Black and Decker did it:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

Yes, that's just a Base64 encoded version of your password in a cookie and yes, it's being sent insecurely on every request and also yes, it's not flagged as "secure" therefore it's being sent in the clear.

Reckon that's bad? Try Aussie Farmers direct who I mention in that same post:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

Oh wow, it's secure! But it's still a password in a cookie and it's still not HTTP only and they had reflected XSS risks on the site. And how did they respond once advised? That brings me to the next point...

Corporate responses

I did the dutiful thing and let Aussie Farmers know about the risk all the way back in 2013. I also suggested that maybe they shouldn't be emailing passwords around (amongst a raft of other very nasty things) to which I received the following explanation from someone with "Marketing Manager" in their title:

To date we've not had a single security issue stemming from new customers being emailed their password, and I know for a fact 90% of the sites I personally sign up to online also follow that same process.

That reminds me of this comment by Oil and Gas International I referenced just the other day in the post on my new HTTPS course. This is where they got cranky because Firefox is now warning users when a login form is loaded insecurely:

Your notice of insecure password and/or log-in automatically appearing on the log-in for my website, Oil and Gas International is not wanted and was put there without our permission. Please remove it immediately. We have our own security system and it has never been breached in more than 15 years. Your notice is causing concern by our subscribers and is detrimental to our business.

Their website kinda, uh, stopped working not long after that (the SQL injection risks probably didn't help). They're back now, although it's unclear whether or not they've reset the clock on the whole "15 years" thing.

While we're talking about nonsensical security comments, British Gas have struggled a bit in the past too:

@passy We'd lose our security certificate if we allowed pasting. It could leave us open to a "brute force" attack. Thanks ^Steve

— British Gas Help (@BritishGasHelp)
May 6, 2014

And while we're in that corner of the world, it's hard to look past Tesco for an example of corporate lunacy on the Twitters:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

But hey, secure password resets are hard! No really, check this out...

Password reset

It all started with this:

@BetfairHelpdesk Is it right that all one needs to change their password is their username and date of birth?

— Paul Sawers (@psawers)
April 23, 2015

Now you may be thinking - "Oh, your username is your email address and Betfair would just send you an email and you'd reset the password via a unique link" - but by now you know that thinking would be too logical to make an appearance here. But amazingly, Betfair didn't actually believe Paul, so I made a video explaining it:

And it was exactly what it sounds like - if you knew someone's email address and birth date, you could reset their password to whatever you'd like it to be. But the pièce de résistance came with this exchange where, with what I assume was a straight face, Betfair kindly advised that Paul would be breaching their terms if he gave his email address and birth date to anyone else:

@psawers Yes, but they would need to attain this information through you, which once again, is a breach of our terms.

— Betfair CS (@BetfairCS)
April 23, 2015

You know what they really need here? Security questions...

Security questions

I'll just leave this one right here:

@mariehuynh: This is one of the worst security questions I’ve seen. pic.twitter.com/tUrNCbq115 CC @InfoSecInsanity

— John Ubikuity (@Ubikuity)
October 10, 2014

What? Too general? Try this one instead:

A security question on a website I was just on: “What is the name of your grandmother’s dog?”

The fuck.

— Myles Eftos (@madpilot)
November 26, 2014

Because security questions are nuts! I mean those ones are extra nuts but in general the whole idea of taking either immutable pieces of data like your mother's maiden name or enumerable questions like the make of your first car or transient ones like your favourite movie... just the idea of security questions deserves a place in this post! Let's try something more sane...

Logon

You know what's hard? Passwords. If only there was an easier way:

Uhh.. Seriously? Wow. This is a whole new level of stupid. @troyhunt pic.twitter.com/4F3MCocusw

— James Allman-Talbot (@JAllmanTalbot)
March 16, 2015

And before you go "but this is just a tweet and it may not even be real", it was real and here's the archive.org snapshot of it:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

And before we all lose out minds going "the password must die", nobody has yet figured out how to make that happen! There are lots of technical solutions that nobody actually wants to use, the simple fact is we've got more passwords then ever and they're not going anywhere. But hey, I've seen worse...

Physical security

There's not really a way to position this without it seeming any more absurd than it already is, so let me just throw it out there:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

You know the thing that really gets me here? Thank about your non-techie friend and relatives who are just trying to get the TV and the DVD player working together. They go into the shop, pick up two HDMI cables and flip to the back of the boxes. They're comparing the specs - one of them has anti-virus protection and the other doesn't - what are they gonna do?!

Now, just one more thing...

Account enumeration

I wanted to save the best until last. It's the best because it's still an active stupid security thing and it's inconceivably stupid but hey, at least they're fixing it:

We are going to change our login system soon. Meanwhile, users can still enjoy our express checkout. Stay tuned!

— Strawberrynet (@Strawberrynet)
August 19, 2016

Except that as of the time of writing, that was 8 months ago. And what is this stupid security thing? Well imagine this: you go to Strawberrynet and chuck some tonifying lotion or dry teasing dust or other thing I have little concept of into your cart then hit the checkout button. You're now presented with this:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

So you enter an email address - any email address with an account on the site - after which you're presented with, well, someone else's personal data:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

Wait - what?! It's exactly what it looks like in that they'll hand over the personal data of anyone with an email address on the system. There's plenty of people on there too because they're within the top 5k largest websites in the world so you can head on over, enter a female name (they're largely selling cosmetics) then a popular email service and there you are! And in case you're thinking "well this is just terrible", no, it's actually a feature:

Please be advised that in surveys we have completed, a huge majority of customers like our system with no password. Using your e-mail address as your password is sufficient security.

No it's not! And no they don't! I wrote about website enumeration insanity back in August which is what promoted their earlier tweet and they appear to be completely oblivious to the problem. I even created an account myself just to check how it works:

Reckon you've seen some stupid security things? Here, hold my beer...

I think I need another beer...

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Wir werden durch Roboter ersetzt? Und wenn schon!

Business Punk

„Alles Erworbne bedroht die Maschine.“ Aus dem Zitat lässt sich herauslesen, dass die menschliche Arbeit durch Automatisierung vollkommen reduziert worden und wertlos ist; der Mensch, praktisch ersetzt durch die Maschine. Meint eigentlich: Früher war es gut, heute schlecht.

Aussagen wie diese häufen sich in letzter Zeit. Wir werden verdrängt durch Computer, Roboter, Digitalisierung, die Industrie 4.0 macht uns endgültig den Garaus – Terminator wins. Prominent auch eine zigfach zitierte Oxfordstudie aus dem Jahr 2013, die zu dem Schluss kommt, dass knapp 50 Prozent aller Arbeitsplätze bis 2030 durch Computer ersetzt werden könnten. Sie geht von der Annahme aus, die auch „Die Zeit“ 2015 so formulierte: „Die Digitalisierung bringt den Kapitalismus in die finale Phase: Es wird mehr Arbeit zerstört, als Wachstum entsteht.“

image

Erinnern wir uns jetzt an das erste Zitat. Es entstammt ganz dem jetzigen Zeitgeist, ist aber ein Vers aus einem Rilke-Gedicht von 1923.

Das zeigt: Technische Neuerungen in der Arbeitswelt sind immer schon mit Skepsis und Angst begegnet worden. Aus der Grundannahme, dass die Maschine uns ersetzt, entstand bereits im 19. Jahrhundert die Freisetzungstheorie, welche verkürzt besagt, dass technische Innovation Arbeitskräfte freisetzt.

Niemand will die kommenden Herausforderungen bestreiten

Nun will auch niemand verschweigen, dass Automatisierung Veränderungen mit sich bringt und auch Probleme: Ja, technische Innovationen haben in der Geschichte die Arbeitswelt und ganze Gesellschaftsstrukturen verändert. Der mechanische Webstuhl trieb im 19. Jahrhundert ganze Weberdörfer in Schlesien ins Elend, die Industrialisierung sorgte für Landflucht und trieb die Beschäftigungslosen in das urbane Moloch der Fabrikhallen – das Proletariat entstand. Dann kamen im 20. Jahrhundert große Maschinen, die auch diese einfachen und oft auch gefährlichen Fließbandarbeiten ersetzten.

image

Ja, das alles hat dazu geführt, dass der Mensch in der Produktion tatsächlich eine immer weniger wichtige Rolle gespielt hat und dadurch sind zahlreiche soziale Probleme entstanden, denen man frühzeitig hätte begegnen müssen.

Wir sehen aber auch: Seitdem wir nicht mehr mit den Händen produzieren, ist unsere Arbeitskraft mehr denn je in anderen Bereichen gefragt, in der Administration, Planung, Kontrolle, Wartung und Dienstleistungen. Wiederum könnte man also verkürzt sagen: Innovation schafft neue Arbeitsplätze, also in etwa „Tod dem Bergbau, es lebe die erneuerbare Energie!“

Das unterstützen Studien wie die des Digitalverbandes Bitkom aus dem Sommer 2016, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Digitalisierung, wie auch alle anderen die Automatisierung forantreibenden Entwicklungen zuvor, neue Arbeitsplätze schaffen wird; es werden Datenanalysten, Softwareentwickler, Programmierer gebraucht. Auch geringer qualifizierte Arbeitskräfte würden aufgefangen, der Erwerb von Digitalkompezenzen sei jedoch unumgänglich.

Der Beitrag Wir werden durch Roboter ersetzt? Und wenn schon! erschien zuerst auf Business Punk.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Web Development Reading List #180: DNS Over HTTPS, HAProxy Performance, And Decentralized AI

Smashing Magazine

   

We all have fears and doubts. It’s not different for you than for me. Over the last weeks, “well-known” people on Twitter started to share mistakes they made in life or their careers. I think it’s very helpful to read that we all make mistakes.

Web Development Reading List 180

We all have to learn and improve, and people who are on a stage at an event for the 100th time are still known to be extremely nervous. Let’s realign our views, our expectations and, instead of being afraid of making mistakes, try to improve our knowledge and let others learn from the things that didn’t go as expected.

The post Web Development Reading List #180: DNS Over HTTPS, HAProxy Performance, And Decentralized AI appeared first on Smashing Magazine.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Zwei-Klassen-Internet: Bis zu 500.000 Euro Bußgeld bei Netzneutralität-Verstößen

t3n

In den USA steht die Netzneutralität vor dem Aus. In Deutschland hat der Bundestag jetzt ein Gesetz gegen die Einschränkung des freien Zugangs zum offenen Internet verabschiedet.

Netzneutralität: Bundestag verabschiedet Gesetz

Während in den USA die erst 2015 unter der Obama-Regierung in Kraft getretenen Gesetze zur Netzneutralität wieder kassiert werden sollen, setzt sich die Bundesregierung für den freien Zugang zum offenen Internet ein. Ein im August 2016 verabschiedeter Gesetzentwurf, mit dem die EU-Vorgaben zur Netzneutralität umgesetzt werden sollen, ist am Donnerstagabend vom Bundestag in ein Gesetz gegossen worden.

Netzneutralität in Deutschland ist jetzt Gesetz. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder. (Bild: Shutterstock)

Demnach drohen Internetanbietern künftig empfindliche Bußgelder, wenn sie den Zugang zum offenen Internet einschränken oder zugesagte Übertragungsraten nicht erreicht werden. Verhindert ein Anbieter den Datenverkehr in unzulässiger Weise, können in Zukunft Bußgelder bis zu 500.000 Euro fällig werden. Bußgelder bis zu 100.000 Euro drohen darüber hinaus, wenn die tatsächliche Datenübertragungsrate geringer ist als die vertraglich vereinbarte Bandbreite.

Netzneutralität bedeutet, dass Internetprovider alle Datenpakete gleichberechtigt durch ihre Leitungen schicken müssen. Damit soll verhindert werden, dass bestimmte Onlineangebote unfair bevorteilt werden. In den USA machen sich vor allem Startups Sorgen, dass ihre Angebote gegenüber denen etablierter Konzerne benachteiligt werden könnten. Über 800 US-Startups haben daher den Vorsitzenden der US-Regulierungsbehörde in einem Brief davor gewarnt, die Netzneutralität zu schwächen oder abzuschaffen. Der Erfolg des US-amerikanischen Startup-Ökosystems hänge vom offenen Internet ab.

Gesetz zur Netzneutralität: Zero-Rating bleibt

Die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) mit der Sanktionierung von Verstößen gegen die Netzneutralität in Deutschland wurde im Bundestag mit der Mehrheit der Stimmen der Großen Koalition beschlossen. Die Grünen hatten gegen das Gesetz gestimmt, das ihnen nicht weit genug geht, wie Heise Online berichtet. So wird zum Beispiel das sogenannte Zero-Rating nicht verboten oder bestraft. Dabei werden etwa Musik- oder Videostreaming von den Mobilfunkbetreibern nicht auf das Datenvolumen des Kunden angerechnet. Eigene Angebote oder jene von Partnern könnten so bevorzugt werden.

Auch gebrochene Versprechungen der Anbieter in puncto Breitband sollen nicht geahndet werden. Dabei hatte die Bundesnetzagentur in ihrem „Bericht zur Breitbandmessung“ Ende März festgestellt, dass die von den Anbietern versprochenen Spitzenübertragungsraten häufig in der Praxis nicht erreicht werden.

Mit Material von dpa

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Für Smart Mirrors, Roboter und mehr: Hersteller können den Google Assistant in ihre Gadgets einbauen

t3n

Google zündet die nächste Stufe für den Google Assistant und öffnet seinen smarten Assistenten. Andere Hersteller können ihre Hardware mit der Alexa-Konkurrenz ausstatten.

Google Assistant: Erste Version des SDK frei verfügbar

Seit Oktober ist der Google-Now-Nachfolger exklusiv auf Pixel-Smartphones (Test) und dem Allo-Messenger verfügbar. Ende März 2017 öffnete Google seinen Assistenten für viele andere Smartphones – entsprechend ist die Software nun schon unter anderem auf dem Samsung Galaxy S8 (Test) und dem LG G6 zu finden, aber auch auf einigen Mittelklasse-Smartphones. Auch in Android Wear 2.0, Android TV und Android Auto steckt der Assistent – jedoch unter strenger Kontrolle durch Google.

„Embed the Google Assistant in any device.“

Am Donnerstag hat das Unternehmen der Exklusivität gänzlich ein Ende gesetzt und eine Developer-Preview für das Google-Assistant-SDK veröffentlicht. Mit dem SDK können Bastler und Hardware-Hersteller auf den vollen Funktionsumfang des Google Assistant zugreifen und sich daran machen, ihre eigenen Produkte mit dem smarten Assistenten auszustatten und per Sprache steuerbar machen. Der Google Assistant steckt auch in Googles Android TV. (Bild: Google)

Google nennt als mögliche Produkte selbstgebaute Roboter oder Smart-Mirror – gerade für letztere könnte es ein regelrechtes Killerfeature sein, da man zur Interaktion nicht mehr auf den Spiegel rumtatschen muss. Entwickler können den Google Assistant zum Ausprobieren auch einfach auf einen günstigen Raspberry Pi installieren. Entsprechende Dokumentationen, Hardware-Anforderungen und das SDK findet ihr bei Google.

Google Assistant: Öffnung der Alexa-Alternative zu spät?

Google verfolgt mit seinem Assistant fast den gleichen Ansatz wie Amazon mit Alexa. Das Unternehmen von Jeff Bezos ist allerdings schon einige Schritte weiter: Es wurden bereits zahlreiche Produkte mit Alexa-Integration angekündigt – selbst Autohersteller haben entsprechende Lösungen vorgestellt.

Google Home: Der digitale Assistent fürs Zuhause kommt bald auch nach Deutschland. (Bild: Google)

Auch wenn Amazon äußerst umtriebig ist, muss das nicht bedeuten, dass Google zu spät dran ist. Das Rennen um den besten Sprachassistenten hat gerade erst begonnen, und Google scheint im Stillen an der Expansion seines smarten Assistenten zu werkeln. Das zumindest deutet ein Bericht vom September 2016 an, demzufolge Google mit zahlreichen Hardware-Herstellern in Verhandlungen steht, ihre Produkte mit dem Google Assistant auszurüsten. Neu ist dieser Ansatz für Google nicht – ähnlich geht das Unternemen mit Google Cast vor, das es Nutzern ermöglicht, Inhalte vom Smartphone auf Fernseher oder Lautsprecher diverser Hersteller ohne Google-Hardware zu übertragen.

Weiterführende Artikel:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Gedächtnistricks: Ich weiß, wie du heißt!

Spiegel Karriere
imageIm Alltag lässt das Gedächtnis fast jeden gelegentlich im Stich. Wer kann sich schon neue Namen auf Anhieb merken? Vielleicht demnächst Sie - dank des Gedächtnistrainings von SPIEGEL CLASSIC.
  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Jetzt als IT-Profi bei T-Systems gute Produkte besser machen

t3n

T-Systems sucht derzeit deutschlandweit mehr als 130 IT- und Sales-Profis. Worauf das Unternehmen Wert legt und was dich in den verschiedenen Bereichen erwartet, liest du hier.

Internet of Things, Infrastructure as a Service, Platform as a Service, Software as a Service – dank Cloud und Co. können Unternehmen IT-Dienstleistungen extern einkaufen, statt selbst in Hardware oder IT-Personal investieren zu müssen. Für jeden Bedarf gibt es kleine wie große Anbieter. T-Systems bietet bewusst Lösungen aus einer Hand – und setzt dabei auf einen Mix aus vielen Ecosystemen. Das eröffnet auch IT-Professionals neue Jobmöglichkeiten, denn T-Systems sucht Experten und bietet ihnen eine Vielzahl interessanter Aufgaben.

Es sind die ganz großen Player, mit denen Frank Siemon täglich im Wettbewerb steht: Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder IBM Bluemix bieten Clouddienstleistungen – genau das, was auch er als Vice President Cloud-Apps bei der Digital Division von T-Systems seinen Kunden verkauft. „Den technologischen Teil bekommen alle Unternehmen am Markt gut abgedeckt“, attestiert er seinen Mitbewerbern.

Dennoch ist der T-Systems-Manager überzeugt, dass sein Unternehmen noch mehr zu bieten hat: „Wir gehören zu den wenigen am Markt, die in der Lage sind, Ecosysteme rund um bestimmte Technologien entlang von Geschäftsprozessen miteinander zu verbinden“, sagt Siemon. Von der Geschäftsanwendung bis zur Officesoftware bekommt der Kunde von T-Systems die Komponenten, die er benötigt.

Open Telekom Cloud läuft mit Know-how aus unterschiedlichen IT-Welten

Möglich macht das die Open Telekom Cloud, die verschiedene Cloudsysteme „für den Kunden wertschöpfend in Verbindung bringt“. Die für Cloudlösungen und Internet of Things zuständige Digital Division benötigt dafür Experten, die viel Know-how aus ganz unterschiedlichen IT-Welten einbringen. „Wir suchen einerseits Mitarbeiter, die ganz tief in der Technologie drinstecken und diese im Maschinenraum sinnhaft kombinieren und zum Laufen bringen“, beschreibt Siemon den Bedarf seiner Sparte an Fachkräften. „Auf der anderen Seite suchen wir Menschen mit Sales- und Business-Development-Skills, die das Produkt auf die Straße bringen können.“

In Europa führe kein Weg an der Deutschen Telekom vorbei, wenn es um das Thema Cloud geht, ist Siemon überzeugt. Und das nicht nur, weil der Bonner Konzern auf deutsche Datenschutzstandards setzt. „Wir haben seit Jahren unter Beweis gestellt, dass wir Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit können. Wir managen 99,99 Prozent Verfügbarkeit, auch bei businesskritischen Anwendungen.“

Eine wichtige Aufgabe sieht er in naher Zukunft in der Verbindung des Internet of Things mit Cloudanwendungen. „Und der nächste Schritt wird sein, das Ganze mit künstlicher Intelligenz zusammenzubringen, beispielsweise mit Cognitive Computing oder Predicted Maintenance.“

Dass die Deutsche Telekom gerade in diesem Bereich schon smarte Lösungen entwickelt, weiß Siemons Kollege Thomas Spruth. Als Vice President Sales New Business in der IT-Division – einem anderen Bereich innerhalb von T-Systems – ist er auf der Suche nach digitalen Lösungen, die große Bestandskunden des Unternehmens erfolgreicher und effizienter machen.

Smarte Produkte helfen Unternehmen, Kosten zu sparen

Einem Aufzughersteller half T-Systems, die Wartungskosten deutlich zu senken. Das Unternehmen verbaute Sensoren, die aufzeichnen, wie oft der Aufzug fährt, wann er anhält und wie oft die Türen auf- und zugehen. Mithilfe dieser Daten kann der Hersteller seine Wartungszyklen genau dem Verschleiß seiner Produkte anpassen. Die Sensoren stammen ebenso von T-Systems wie die Plattform, auf der die Daten gehostet werden, und die SIM-Karten, mithilfe derer die Daten an die Zentrale übermittelt werden.

Spruths Team aus IT-Experten und Vertriebsprofis arbeitet kundenübergreifend sehr agil mit hoher Präsenz vor Ort beim Kunden. Ihre „Homebase“ haben seine Mitarbeiter dann jeweils bei sich zu Hause. „Wir sind in ganz Deutschland verteilt und haben das ganz bewusst so gemacht, weil ja auch unsere Kunden bundesweit zu finden sind“, sagt Spruth, der in seinem Team auf kommunikationsstarke Persönlichkeiten setzt, „die technische Anforderungen unkompliziert auf den Punkt bringen können“.

Eine wichtige Rolle spielen im Portfolio von T-Systems aber auch die anderen Sparten. So betreut das Unternehmen große öffentliche Kunden durch den Bereich Public. Die Automotive-Einheit erarbeitet innovative Lösungen für das vernetzte Fahren und Telekom Security entwickelt Lösungen für Cybersicherheit. Eine übergreifende Funktion nimmt die Telecommunications Division wahr, denn sie ermöglicht es dem Unternehmen, die Geschäftsabläufe aller beteiligten Einheiten zu verzahnen. Für Bewerber ist die Kombination aus IT und Telekommunikation attraktiv, sagt Frank Siemon: „Ich habe nicht viele Arbeitgeber kennengelernt, bei denen man in diesem Umfang die Digitalisierung mitgestalten kann.“

Gestalte auch du die Zukunft der digitalen Welt aktiv mit und werde Teil des T-Systems-Teams!

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Künstlicher Intelligenz: „Gehirne in die Cloud laden? Absurd!“

t3n

Macht künstliche Intelligenz ewiges Leben möglich? Einige Silicon-Valley-Größen propagieren genau das. Sie glauben, dass man unser Gehirn nur mit einem Breitbandanschluss ausstatten müsste.

Wissenschaftler Raúl Rojas González ist mehrfacher Fußballweltmeister – dank künstlicher Intelligenz. Der Informatik-Professor der FU Berlin hat Roboter entwickelt, die gegen andere Maschinen in der Ballsportart antreten. Bereits zwei Mal hat er mit seinen „Schützlingen“ den internationalen Robocup gewonnen. Trotzdem seien sie weit davon entfernt, gegen Menschen antreten zu können, sagt Rojas im Interview.

Generell hingen die Maschinen der Menschheit noch hinterher, meint der Experte: Den Computern fehle ein tieferes Verständnis von dem, was der Algorithmus am Ende als Ergebnis auswirft. Im Gespräch mit t3n erklärt der Wissenschaftler, warum neuronale Netze längst noch nicht so weit sind, wie in der Öffentlichkeit angenommen wird, und wieso wir uns beim Thema ewiges Leben auf Basis künstlicher Intelligenz noch gedulden müssen.

t3n Magazin: Herr Rojas, wir führen unser Gespräch über das Telefon. Woher weiß ich, dass ich nicht gerade mit einem Roboter spreche, sondern mit einem echten Menschen?

Raul Rojas: Im Jahr 2016 können Sie sich da noch sicher sein. Es gibt noch keinen Roboter, der so eine Konversation führen könnte. Unsere Synthesizer für die Erzeugung von Sprache klingen zwar heute schon fast realistisch, aber man merkt immer noch sofort, dass es sich um einen Computer handelt. Auch unsere Dialogsysteme sind noch nicht so gut und reagieren nur auf Stichworte beziehungsweise bestimmte Kombinationen von Begriffen. Sie führen keine linguistische Analyse durch und haben kein tieferes Verständnis von dem, worüber gesprochen wird. Deswegen sind die Dialoge, die man mit dem Computer führen kann, ziemlich begrenzt. Ich bin also kein Roboter.

t3n Magazin: Wobei diese sachliche Antwort auch von einem Roboter stammen könnte. Humor wäre sicherlich schwieriger zu simulieren.

Richtig. Wenn man beim Turing-Test jede beliebige Fragen stellen darf, um herauszufinden, ob man gerade mit einem Menschen oder einer Maschine kommuniziert, fragt man natürlich nach Gefühlen, Träumen, Plänen für die Zukunft, Liebe oder Freundschaft, also subjektiven Empfindungen, die für einen Computer unergründlich sind, und über die er deshalb auch nicht sprechen kann.

t3n Magazin: Sie sind ja mehrfacher Fußballweltmeister. Allerdings spielen Sie nicht selbst, sondern schicken Roboter auf das Spielfeld. Was haben Sie dabei über die Koordination von Körper und „Geist“ dieser Maschinen gelernt? [pullquote] Unsere Roboter sind weit davon entfernt, echten Fußball gegen Menschen spielen zu können, und das ist auch nicht unser Ziel. [/pullquote] Unsere Roboter sind weit davon entfernt, echten Fußball gegen Menschen spielen zu können, und das ist auch nicht unser Ziel. Die Fussballrobotik ist ein Laboratorium, um in begrenzter Umgebung Computer-Vision und Koordination zu untersuchen, etwa das Zusammenspiel von mehreren Robotern mit einem gemeinsamen Ziel. Fußball eignet sich dafür sehr gut, weil die Anzahl der Regeln, die Größe des Feldes und auch das, was darauf passieren kann, überschaubar ist. Wollte man Roboter als Butler für den Haushalt studieren, wäre das ungleich schwieriger, weil diese dann in einer verwinkelten Wohnung navigieren und mit einer Vielzahl von Objekten interagieren müssten.

Für die Forschung wäre das zu unübersichtlich. Wir brauchen Laborbedingungen und haben so schon viel über die Fähigkeiten der Roboter gelernt. Wir sind aber noch weit davon entfernt, elegante Roboter bauen zu können, die dann auch noch schönen Fußball spielen. Bisher bewegen sie sich holprig, fallen um oder erkennen den Ball nicht, obwohl er vor ihren Füßen liegt. t3n Magazin: Das Thema künstliche Intelligenz (KI) genießt derzeit große Aufmerksamkeit. Als Laien sind wir einerseits alltäglich konfrontiert mit offenkundig nicht sonderlich intelligenten Assistenzsystemen. Auf der anderen Seite lesen wir Warnungen, dass sich künstliche Intelligenz zur Gefahr für die Menschheit entwickeln könnte. Wie lässt sich KI sinnvoll differenzieren?

Künstliche Intelligenz ist ein dehnbarer Begriff. Traditionell versteht man darunter all jene Aufgaben, die Menschen ohne zu überlegen bewältigen können, Computer jedoch noch nicht. Gute Beispiele sind Gesichts- und Spracherkennung. Wir erkennen sofort, wer eine Person ist beziehungsweise was sie sagt. Das ist Computern lange Zeit sehr schwer gefallen. Wenn man aber die zugrunde liegenden Regeln kennt und sie für den Computer formulieren kann, lassen sich wie im Schach per brute force, also unter massivem Rechenaufwand, Abermillionen von Kombinationen testen.

In dem Moment, in dem der Computer ein Problem besser lösen kann als der Mensch, fällt es dann aus dem Forschungsgebiet der KI raus und verwandelt sich in IT, in normale Computertechnologie. Die künstliche Intelligenz bleibt das, was sich am Horizont als noch nicht gelöstes Problem abzeichnet. Und da gibt es noch sehr viel zu tun.

t3n Magazin: Im vergangenen Jahr hat ein Computer erstmals einen Menschen im Go geschlagen, einem Spiel mit unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. Gelöst wurde das Problem durch den Einsatz eines künstlichen neuronalen Netzes, das die Regeln des Spiels durch die Analyse zahlreicher Partien selbst erlernt hat. Sie haben schon vor zwanzig Jahren ein Buch über neuronale Netze geschrieben. Was hat sich seitdem geändert?

Weltmeisterschaft unter Robotern: Beim Robocup in China 2015 war auch das maschinelle Team der Freien Universität Berlin vertreten. Raúl Rojas betreut das Projekt. Er sagt, dass die Roboter weit entfernt davon seien, gegen Menschen bestehen zu können – nicht nur beim Fußball. (Foto: dpa)

Die KI-Forschung verläuft in Wellen. Phasen, in denen es viel Interesse, größere Erfolge und viel Euphorie gibt, wechseln sich mit Phasen der Ernüchterung ab. Im Moment reiten wir auf der Welle der Euphorie und man glaubt, dass man mit neuronalen Netzen nicht nur Go sondern auch alle anderen Probleme lösen kann. Ich denke, dass diese Sicht verkürzt ist. Wir werden künftig nicht alles mit brute force erledigen können, aber genau das ist bei neuronalen Netzen zumindest teilweise noch der Fall.

Man muss sich das so vorstellen: Damit ein neuronales Netz beispielsweise lernt, auf einem Bild ein Pferd von einem Baum unterscheiden zu können, muss man es mit Millionen von entsprechenden Bildern füttern. Danach kann es mit statistisch hoher Wahrscheinlichkeit diese Unterscheidung korrekt treffen und ein Pferd erkennen – aber ohne tieferes Verständnis. Wenn man den Computer fragt, warum es sich um ein Pferd handelt, würde er nicht sagen: „weil es ein Vierbeiner mit Hufen und einer bestimmten Kopfform ist“. Eigentlich hätten wir am liebsten eine solche menschliche Herleitung. Aber die Verarbeitung des Computers erfolgt noch auf einer niedrigeren Wahrnehmungsebene und unter Einsatz großer Rechenleistung.

t3n Magazin: Nicht alle teilen Ihre Auffassung, dass der Fortschritt in der KI in Wellen verläuft. In den USA gibt es eine lautstarke Bewegung um Ray Kurzweil, die fest an einen exponentiellen Fortschritt in unterschiedlichsten Bereichen der Wissenschaft und insbesondere in der KI glaubt.

Exponentielles Wachstum findet vor allem beim Bau von Mikroprozessoren statt. Die Anzahl der Transistoren in einem Prozessor verdoppelt sich alle 18 Monate, das bekannte Mooresche Gesetz ist bis heute gültig, obwohl man hier langsam an die physikalischen Grenzen kommt. Aber die Geschichte zeigt, dass sich die Ingenieure immer wieder etwas neues Einfallen lassen, um das exponentielle Wachstum in der Computerleistung aufrecht zu erhalten. Dennoch rechne ich nicht damit, dass die Entwicklung abflachen wird. Die Computer werden weiterhin schneller werden. Ray Kurzweil macht jedoch Folgendes: Er vergleicht die Anzahl der Transistoren in einem Rechner mit der Anzahl der Neuronen in einem menschlichen Hirn.

Er prognostiziert, dass Computer im Jahre 2030 eine Anzahl von 10 hoch 11 Transistoren erreichen und damit automatisch intelligenter als Menschen seien. Somit wäre in seiner Logik die Singularität, also der Zeitpunkt, in dem die Maschinen den Menschen übertreffen, erreicht. Ich denke, dass das falsch ist. Man kann Transistoren nicht mit Neuronen gleichsetzen. Ein Transistor ist ein binäres Element, basierend auf null und eins – ein Neuron ist viel komplizierter. Wir wissen schon nicht genau, was ein einzelnes Neuron leistet, geschweige denn wie viele von ihnen im Verbund arbeiten und als Netzwerk etwas qualitativ Neues erzeugen. Das Gehirn ist für uns noch immer ein großes Rätsel. Etwas so komplexes und unbekanntes mit einem Haufen Transistoren zu vergleichen, ist vermessen.

t3n Magazin: Ray Kurzweil ist von dem Wunsch nach Lebensverlängerung getrieben. Eine Tendenz, die auch bei anderen Personen im Silicon Valley zu beobachten ist. Ein Szenario betrifft auch die KI: die Vorstellung, dass der Mensch irgendwann sein Gehirn in die Cloud hochladen kann. Halten Sie den Upload unseres Geistes für möglich?

Überhaupt nicht. Das ist eine Fantasie von Ray Kurzweil. Was wir sind, lässt sich nicht auf Programme im Hirn reduzieren. Wir sind auch Körper. Und darauf basiert vieles von dem, was wir erleben. Manchmal ist man fröhlich, weil einem die Sonne auf die Haut scheint und so die Ausschüttung von Hormonen bewirkt. Manchmal ist man depressiv, weil es zu lange dunkel war. Auch empfinden wir Hingabe und Zuneigung zu anderen Menschen. All das sind Abläufe, die im ganzen Körper stattfinden. Wir sind unsere Gedanken plus unsere Zellen und Organe. Wir können unsere Gedanken und Empfindungen nicht einfach vom Körper, von Herz, Magen und Nieren trennen, auf einen Computer laden, und dann auch noch glauben, wir wären derselbe Mensch wie zuvor. Das ist Stoff für eine gute Science-Fiction-Geschichte, aber mehr auch nicht.

Tesla-Grüner elon Musk will das Gehirm am liebsten mit einem Breitbandanschluss vernetzen. Der Wissenschaftler Raul Rojas glaubt nicht daran: Wir wüssten ja heute nicht mal, wie das Gehirn kodiert ist. (Foto: © Jamie-James Medina)

t3n Magazin: Und was ist mit der Hoffnung auf den Daten-Download ins Gehirn? Elon Musk sieht hierin die wichtigste Herausforderung für die KI – quasi den Breitbandanschluss des Hirns an die Cloud, um beim Denken direkten Zugang auf Wikipedia zu haben.

Das ist absurd. Von Computern, wie wir sie heute kennen, werden wir keine direkte Schnittstelle zum Hirn bauen können. Schon aus technischer Sicht geht das nicht, weil wir nicht wissen, wie das Gehirn kodiert ist. Selbst wenn wir die Kodierung irgendwann verstehen, kann man da nicht einfach per Funk oder Kabel Daten reinleiten. Das soll nicht heißen, dass es nicht bestimmte Arten von Prothesen geben kann.

Für Parkinsonpatienten gibt es beispielsweise schon spezielle Sensoren, die man wie einen Schrittmacher im Gehirn einpflanzen kann. Aber in die Datenverarbeitung des ganzen Gehirns einzugreifen, egal ob nun in Richtung Upload oder Download, das ist nicht machbar und das wird meiner Einschätzung nach dieses Jahrhundert auch nicht mehr passieren.

t3n Magazin: Welche Aufgabe der KI ist denn wichtiger als das ewige Leben?

In der KI-Forschung geht es nicht darum, menschliches Leben zu erzeugen oder zu verlängern, sondern darum, menschliche Fähigkeiten auf Maschinen zu übertragen, beispielsweise für die Arbeit in der Fabrik oder zur Steuerung autonomer Fahrzeuge. Schon dabei müssen wir uns fragen, wie weit wir gehen wollen.

Durch die Robotik kommt auf uns das Problem zu, dass wir zu viele Arbeitsplätze ersetzen, aber dass Roboter bekanntlich keine Produkte kaufen. Diese sozialen Auswirkungen der KI sind wichtiger als die Schnittstelle zum Gehirn. Und was die Sehnsucht nach dem ewigen Leben angeht: Im Roman „Nachtzug nach Lissabon“ denkt der Protagonist über Unsterblichkeit als die große Langeweile nach. Man bräuchte überhaupt nicht mehr zu handeln, weil sich alles auch auf später verschieben ließe. Wir würden in eine starre Existenz verfallen. Man sollte sich also ganz grundsätzlich fragen, ob das ewige Leben ein anstrebenswertes Ziel ist.

t3n Magazin: In Japan gibt es heute Menschen, die ihre Aibo-Roboter zeremoniell bestatten. Die Besitzer glauben, dass die Maschinen durch das ihnen einprogrammierte Lernverhalten eine eigene Persönlichkeit entwickelt haben. Wenn wir schon keine menschliche Form der KI schaffen können: Können aus der KI eines Tages für ihre Einzigartigkeit schützenswerte, künstliche Lebensformen entspringen?

Nein, das glaube ich nicht. Die Japaner haben eine große Begeisterung für Spielzeuge. Man kann sich auch mit einer Puppe identifizieren und diese irgendwann begraben. Aber zu glauben, dass Spielzeuge eine emotionale Verbindung mit Menschen eingehen oder gar eine neue Spezies werden könnten, ist wirklich verfrüht. Außerdem kann man bei einem Roboter wie bei einem Lego-Spielzeug alle Teile ersetzen und auch die Programmierung jeden Tag umformen. Weshalb sollte man so etwas schützen? Es wird noch viele solcher Spielzeuge geben, und sie werden für uns auch verschiedene Aufgaben erledigen. Zwischen dem Lebendigen und dem Unbelebten wird aber immer ein Abstand bleiben. Wir verlieben uns ja auch nicht in unsere Waschmaschine.

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Kaum Personal und Budget: CDOs mit digitaler Transformation in Firmen überfordert

t3n

Chief Digital Officer (CDOs) sollen in Unternehmen die digitale Transformation vorantreiben. Ihnen stehen dafür aber kaum Personal und Budget zur Verfügung, wie eine Studie zeigt.

CDOs sollen digitale Transformation schultern

Die Rolle der Chief Digital Officer (CDOs) ist in den vergangenen Jahren als neue Position geschaffen und immer mehr eingefordert worden. CDOs sollen in Unternehmen die digitale Transformation schultern. Einer Berufsfeldstudie der Quadriga Hochschule Berlin zufolge sollen sich CDOs dabei um vieles kümmern, etwa um die Konzeption der Digitalstrategie, die kommunikative Verbreitung der digitalen Transformation in der Firma sowie die Koordination der Digitalisierung von Prozessen. Gleichzeitig mangelt es ihnen aber an Personal und Budget.

„Für uns ist besonders interessant, dass mit dem CDO eine Position geschaffen wird, die das Thema digitale Transformation in den Unternehmen vorantreiben soll, aber gleichzeitig Ressourcen nur zögerlich bereitgestellt werden“, erklärt Christian Gärtner, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Quadriga Hochschule Berlin. Im Jahr 2017 hat sich die Zahl der CDOs im DACH-Raum auf rund 350 Personen mehr als verdoppelt. Allerdings kümmern sich in der Hälfte der Fälle nur drei Mitarbeiter pro Unternehmen um die digitale Transformation.

27 Prozent der Befragten gaben der Studie nach an, dass ihr Bereich nur als Stabsstelle organisiert sei. Damit stünden ihnen nicht genügend Ressourcen zur Verfügung, um auf Veränderungen entscheidend einwirken zu können. Bei über einem Drittel soll das Budget gegenüber dem Vorjahr sogar zusammengestrichen oder gleich geblieben sein. Urteil der Studienautoren: „Die eher knappe Ressourcenausstattung passt kaum zur Relevanz der Stelle.“

CDOs zufrieden im Job, aber gestresst

Dennoch gaben 82 Prozent der Teilnehmer an, zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Job zu sein – trotz eines allgemein hohen Stresslevels. Ebenfalls positiv: Die Weiterbildung der CDOs gilt als Erfolgsfaktor, die Analysen haben der Studie zufolge eine positive Korrelation mit der Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens ergeben. Insgesamt sehen die Forscher in der Studie „Chief Digital Officer: Relevanz, Rolle und Roadmap“ aber ein sehr undifferenziertes und dadurch überdimensioniertes Aufgabenspektrum für CDOs in Unternehmen.

Ein genaueres Bild des Berufs vermittelt euch unser Artikel Was macht eigentlich ein ... CDO?

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email

Nach Streit mit Elon Musk: Grohmann-Chef verlässt Tesla-Tochter

t3n

Als Tesla im November den deutschen Maschinenbauer Grohmann übernahm, planten die beiden Chefs ihre Zukunft noch gemeinsam. Doch nach einem Streit mit Elon Musk musste Klaus Grohmann nun gehen.

Als Klaus Grohmann 1963 eine Maschinenbau-Firma gründete, war Elon Musk noch nicht einmal geboren. Im November übernahm der US-Unternehmer den deutschen Familienbetrieb Grohmann Engeneering, der Anlagen für automatische Produktion verkauft. Damals hieß es, man wolle gemeinsam zusammenarbeiten und die „fortschrittlichsten Fabriken der Welt bauen“. Grohmann wechselte als Manager zu Tesla. Doch aus den gemeinsamen Plänen wird offenbar nichts.

„Ich bin sicherlich nicht ausgeschieden, weil ich keine Lust mehr habe.“

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Klaus Grohmann das Unternehmen im vergangenen Monat verlassen. Grund sollen Streitigkeiten über den Umgang mit ehemaligen Kunden des deutschen Mittelständlers sein. So soll Grohmann es abgelehnt haben, sich auf Tesla-Projekte zu konzentrieren und bisherige Kunden wie Daimler, BMW und Bosch zu vernachlässigen. Quellen betonten gegenüber Reuters, dass der US-Elektropionier seine Produktion mithilfe der neuen Unternehmenstochter hochfahren will. „Ich bin sicherlich nicht ausgeschieden, weil ich keine Lust mehr habe“, zitiert Reuters den 75-jährigen Unternehmer Grohmann.

Elon Musk hat Stress mit der Gewerkschaft

Ein Tesla-Sprecher formulierte es positiver und lobte Grohmann dafür, ein „unglaubliches Unternehmen“ aufgebaut zu haben. „Teil von Grohmanns Entscheidung, mit Tesla zusammenzuarbeiten, war, dass er sich auf seinen Ruhestand vorbereiten und das Unternehmen in gute Hände abgeben wollte“, sagte der PR-Mann gegenüber Reuters. Mit dem Fokus auf Tesla-Projekte habe man sich aber nun „gemeinsam“ entschieden, dass es die richtige Zeit sei für eine neue Management-Generation.

Für Elon Musk ist die Sache damit aber noch nicht ausgestanden. Unter den Mitarbeitern soll der Abgang für Verunsicherung sorgen. „Im November wurde uns noch gesagt, es bleibe alles beim Alten. Ende März waren wir überrascht zu hören, dass er in Ruhestand geht“, so Betriebsratschef Uwe Herzig. Die IG Metall fordert außerdem einen Tarifvertrag von Tesla. Elon Musk äußerte sich vor kurzem dazu und kritisierte, dass die Gewerkschaft seine Mission nicht teile.

Mehr zum Thema:

  • open
  • google
  • twitter
  • facebook
  • pocket
  • readability
  • delicious
  • email
more