Kauft kein 🐷: Bei Snap verstauben hunderttausende Spectacles in Lagerhäusern

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Sie waren der Hit im Vorweihnachtsgeschäft des vergangenen Jahres: die Spectacles von Snap. Jetzt verstauben angeblich hunderttausende der Kamera-Sonnenbrillen in Lagerhäusern.

Spectacles: Snap überschätzte Nachfrage

Wohl kaum ein seriöser Branchenbeobachter hätte vor einem Jahr ernsthaft zu prognostizieren gewagt, dass der Hype um die Kamera-Sonnenbrillen von Snapchat-Mutter Snap dermaßen schnell wieder abflaut. Snap selbst freilich am allerwenigsten. Das Ergebnis laut einem Bericht von The Information, das sich auf zwei Firmeninsider beruft: Hunderttausende Spectacles verstauben jetzt in Lagerhäusern.

Spectacles von Snap: Der Hersteller überschätzte offenbar die Nachfrage. (Foto: Snap)

Auf dem Höhepunkt des Spectacles-Hype wurden die Brillen, die normalerweise 130 US-Dollar kosteten, bei Ebay für teils mehr als 1.000 US-Dollar verhökert. Grund dafür war vor allem die begrenzte Verfügbarkeit, die Brillen wurden nur an wenigen Orten verkauft. An diesem Punkt hat sich Snap offenbar verkalkuliert, denn das Unternehmen rechnete mit einer weiteren starken Nachfrage, als es die Kamera-Brillen einer breiten Öffentlichkeit verfügbar machte.

Es sollen hunderttausende weiterer Brillen bestellt worden sein, die zum Teil noch nicht zusammengebaut in Lagerhäusern – auch in China – liegen, heißt es bei The Information. Snap hat den Bericht bisher nicht bestätigt. Die Einzelteile der gelagerten Spectacles könnten später immerhin in einem möglichen Update für die Brille oder einem ähnlichen kommenden Produkt verwendet werden.

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Spectacles: Mehr verkaufte Exemplare als Apples erster iPod

Snap-Chef Evan Spiegel hatte zuvor erklärt, dass das Unternehmen 150.000 Spectacles verkauft habe – und damit weit mehr als Apple vom originalen iPod (100.000 Stück). Die Verkäufe der Kamera-Brillen sollen demnach insgesamt über den ersten Erwartungen der Snap-Führungsriege gelegen haben. Der Vergleich mit Apple soll auch zeigen, wo Snap in einer Dekade hinwill.

Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation
Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen.  (Bild: HTC) Bilder
Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen. (Bild: HTC)

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Allerdings sollen weitere Projekte der Hardware-Sparte Snap Labs, in der rund 150 Mitarbeiter beschäftigt sind, auf Eis liegen – etwa das geplante Drohnenprojekt. Der diskutierte Kauf des chinesischen Drohnenherstellers Zero Zero Robotics scheiterte angeblich an den preislichen Vorstellungen, die sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen haben sollen, wie The Information schreibt. Eine möglicherweise geplante AR-Brille dürfte auf dem Markt harte Konkurrenz von Tech-Riesen wie Microsoft haben.

Interessant in diesem Zusammenhang: Snap: Snapchat-Betreiber bringt Spectacles nach Deutschland

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So kein Reinfall!

BildBlog

Früher, als noch nicht ganz so viel passierte, war Lokaljournalismus ein überschaubares Geschäft. Hin und wieder wurde ein Scheck übergeben, der Bürgermeister gab einen neuen Radweg frei, oder eine Delegation aus der Partnerstadt kam zu Besuch. Aber natürlich war nicht immer alles nur harmonisch. Manchmal platzte am frühen Nachmittag eine Polizeimeldung hinein in die redaktionelle Idylle. Dann hatte zum Beispiel ein Trickbetrüger an der Haustür eine alte Frau überrumpelt. An diesen Tagen waren selbst die Redakteure erschüttert. Dann erschienen Meldungen wie diese:

Betrüger zockt ahnungslose Seniorin ab

Und wenn die Betrüger, obwohl Umgangsformen damals noch eine sehr große Rolle spielten, nicht zuvorkommend waren, sondern — ja, das kam vor — ausgesprochen dreist, zögerten die Redakteure natürlich nicht, auch das zu erwähnen:

Dreiste Betrüger zocken Oma ab
Dreiste Trickbetrüger beklauen Senioren in Duisburg-Hochfeld
Dreister Dieb beklaut Seniorin mit fieser Masche

In vielen Redaktionen ging das über Jahre so, aber dann muss etwas passiert sein, das mit einem Mal alles veränderte.

Möglicherweise hatte sich in der Branche herumgesprochen, dass mit der immer größer werdenden Zahl an alten Menschen ein neuer Markt entstanden war, der deutlich attraktivere Ertragschancen bot als die klassischen Segmente Einbruch und Taschendiebstahl.

imageRalf Heimann hat vor ein paar Jahren aus Versehen einen Zeitungsbericht über einen umgefallenen Blumenkübel berühmt gemacht. Seitdem lassen ihn abseitige Meldungen nicht mehr los. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt zusammen mit Jörg Homering-Elsner „Bauchchirurg schneidet hervorragend ab — Perlen des Lokaljournalismus“. Fürs BILDblog kümmert er sich um all die unwichtigen Dinge, die in Deutschland und auf der Welt so passieren.
(Foto: Jean-Marie Tronquet)

Viele Menschen in diesen Gewerben sattelten um. In einigen größeren Städten gab es bald mehr Trickbetrüger als Grundschullehrer. Und natürlich, das hatte auch Vorteile. Die alten Menschen mussten tagsüber nicht mehr alleine sein: Die Enkeltrick-Betrüger meldeten sich oft schon frühmorgens. In den Nachmittagsstunden klingelte der Mann mit dem gefälschten Stadtwerke-Ausweis.

Der große Nachteil war: Sie alle hatten Erfolg. Die Geldverstecke der Senioren ließen sich leichter plündern als ein offener Tresor in der Fußgängerzone. Und so ergab sich bald auch ein Problem für die Journalisten: Keine Redaktion konnte Tag für Tag seitenweise Meldungen veröffentlichen, in denen es einzig und allein darum ging, wie Betrüger und dreiste Diebe alte Menschen mit großer Leichtigkeit um ihr Vermögen brachten. Andererseits konnte kaum eine dünn besetzte Redaktion komplett auf diese Nachrichten verzichten.

Kein triviales Problem. Aber man fand eine Lösung.

Journalisten berichten über außergewöhnliche Ereignisse, nicht über gewöhnliche. Warum sollte man also nicht auch in diesem Fall so vorgehen? Dass ältere Menschen an der Haustür ausgeplündert oder per Telefon erleichtert wurden, war inzwischen der tägliche Normalfall. Ein ganzer Tag ohne überrumpelte Senioren oder ein erfolgloser Versuch — das wäre eine Meldung gewesen!

So fand man einen neuen Ansatz, der das Problem immerhin vorübergehend löste:

Seniorin des Tages - 89-Jährige fällt nicht auf Enkeltrickbetrügerin herein
83-jährige Heidelbergin fällt nicht auf angeblichen Polizeibeamten herein
72-Jähriger fällt nicht auf betrügerisches Gewinnspiel herein

Die Praxis setzte sich schnell durch. Mit der weiter steigenden Zahl an Betrugsfällen gingen immer mehr Redaktionen dazu über. Generell wurde nur noch dann berichtet, wenn die Ausführung misslungen war.

Apothekerin fällt nicht auf Wechselfallenbetrug herein
21-Jährige fällt nicht auf falschen Polizisten herein
Mann fällt nicht auf Gewinnmasche herein

Die Betrugswelle hatte mittlerweile so große Ausmaße erreicht, dass sich kaum noch die Möglichkeit bot, über Einzelfälle zu berichten. Besonders dramatisch war dieser Fall:

Die falsche Polizei ruft an: 20 Münsteraner fallen nicht rein

Lediglich 20 Münsteraner fielen nicht herein. Alle anderen schon?

Die Polizei wurde immer machtloser. In einigen Fällen geriet sie sogar selbst ins Visier der Betrüger und dreisten Diebe. Die Bevölkerung mutmaßte: Wenn auch hier nur über die gescheiterten Versuche berichtet wurde, musste die Zahl der geglückten Fälle gewaltig sein.

Polizei fällt nicht auf Trick herein

Der damit einhergehende Vertrauensverlust in die Polizei zwang auch die Betrüger zum Handeln. Wenn sie weiterhin Erfolg haben wollten, konnten sie in dieser Situation unmöglich, wie bisher, vorgeben, Polizisten zu sein.

Betrüger geben sich am Telefon als falsche Polizisten aus
Bühlerin fällt nicht auf falschen Sicherheitsberater herein

Immer öfter scheiterten sie, schließlich sogar in Bremen-Nord.

Falsche Polizisten scheitern in Bremen-Nord

Jeden Tag las man nun solche Meldungen:

Polizei Hagen - Ältere Dame fällt nicht auf Trick herein

In den Redaktionen ergab sich wieder das gleiche Problem, das man mit der Hinwendung zu den gescheiterten Fällen schon gelöst geglaubt hatte. Täglich häuften sich die Meldungen von erfolglos verlaufenen Enkeltrick-Anrufen, entlarvten falschen Polizisten und furchtlosen Rentnern, die Diebe in die Flucht geschlagen hatten. Wer sollte all das veröffentlichen?

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Die Meldungsbeine platzten aus allen Nähten. Große Ratlosigkeit. Dann passierte etwas Unerwartetes, die Geschichte nahm eine überraschende Wendung. Und so löste sich ein weiteres Mal auch für die Journalisten das Problem:

Enkeltrick mal umgekehrt: Seniorin trickst Betrüger aus
Wie Oma Inge die Trickbetrüger-Mafia reinlegte
72-Jährige trickst Trickdiebe aus - und kopiert gefälschten Ausweis

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The true entrepreneur is a doer, not a dreamer. - Nolan Bushnell

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Verschlüsselung: FBI kann über die Hälfte der beschlagnahmten Smartphones nicht knacken

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Das FBI kann offenbar über die Hälfte der beschlagnahmten Smartphones nicht knacken. Die Verschlüsselung der Geräte sei ein großes Problem für die Ermittlungen, sagte der FBI-Direktor.

Verschlüsselung: FBI scheiterte an tausenden Smartphones

2016 hatte das iPhone eines der San-Bernadino-Attentäter für Schlagzeilen gesorgt. Das FBI verlangte von Hersteller Apple, das Gerät zu entschlüsseln und die Daten den Ermittlern zugänglich zu machen. Apple lehnte dies mit dem Verweis ab, dass die iPhones so designt sind, dass selbst der Hersteller nicht an die Daten herankommt. Später hatte eine unbekannte Firma das iPhone doch knacken können. Bei über der Hälfte der beschlagnahmten Smartphones gelingt das dem FBI aber nicht, wie dessen Direktor Christopher Wray jetzt eingestand.

Verschlüsselung: Smartphones stellen FBI vor „große, große Probleme“. (Foto: Shutterstock)

Die Verschlüsselung der Geräte – bei vielen Smartphones ist dies im gesperrten Modus Standard – sei ein „großes, großes Problem“, sagte Wray am Sonntag bei einer Polizeikonferenz in Philadelphia, wie die BBC online berichtet. In den vergangenen elf Monaten hätten fast 7.000 verschlüsselte Smartphones von den FBI-Technikern nicht geknackt werden können. Das entspricht mehr als der Hälfte der Geräte, bei denen die Ermittler an die darauf gespeicherten Daten gelangen wollten.

Wray forderte ein besseres Gleichgewicht zwischen der Verschlüsselung und der Notwendigkeit, den Behörden bessere Tools an die Hand zu geben, um die öffentliche Sicherheit gewährleisten zu können. Das FBI hatte schon Anfang des vergangenen Jahres von Apple eine Art iPhone-Hintertür verlangt, mit der die Sicherheitsmechanismen außer Kraft gesetzt würden. Dabei ging es zwar um den oben beschriebenen speziellen Fall des Terroristen-Smartphones. Apple-Chef Tim Cook sprach aber von einem gefährlichen Präzedenzfall.

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Smartphones: Verschlüsselung gehört zum Leben dazu

Der Cybersicherheitsexperte Alan Woodward von der University of Surrey erklärte jetzt, dass solche möglichen Hintertüren ohnehin unpraktisch seien und die Sicherheit der Nutzer gefährdeten. Die Verschlüsselung sei jetzt eine Tatsache, die zum Leben gehöre, auch wenn polizeiliche Ermittler das frustriere. Darüber hinaus wäre im Falle einer fehlenden Verschlüsselung ab Werk die Nachrüstung über eine Software möglich, sagte Woodward der BBC.

Interessant in diesem Zusammenhang: Erste Einblicke – Wie das FBI das iPhone geknackt hat

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iOS 11+1+2=23: Neuer Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

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Für iOS 11 hat Apple offenbar nicht nur das Design des Taschenrechners angepasst, sondern auch den Kern der App. Im Resultat kann eine einfache Rechnung wie 2+1+3 als Ergebnis eine 15 haben.

Apples Taschenrechner verrechnet sich schon bei einfachen Kopfrechenaufgaben. Eine simple Addition von drei einstelligen Zahlen kann schnell zu Fehlergebnissen führen. Der kaum vorstellbare Vorfall ist aber kein Scherz. Wir konnten dies an unserem iPhone SE mit iOS 11.0.3 reproduzieren.

Wichtig ist dabei, dass der Anwender mit einer mittleren Geschwindigkeit tippt. Dabei schlägt offenbar eine Art Lag zu und ignoriert die vierte Eingabe. Als Resultat rechnet der Anwender nicht 1+2+3, sondern addiert 1 und 23. Das Ergebnis ist 24. Das Problem beschränkt sich auch nicht auf diese eine Zeile, denn 4+5+6 ergibt beispielsweise 60. Im Quermodus tritt das ebenfalls auf und auch auf eine Tipprichtungsänderung (2+1+3 oder 7+5+3) folgt ein falsches Ergebnis (15 respektive 60). Ferner hat das Problem auch nichts mit Ladezeiten der App zu tun. Es hilft nichts, einfach etwas zu warten, um dann in Taschenrechner-Manier in gewohnter Geschwindigkeit loszutippen.

Eine Lösung gibt es aber: Der Anwender muss sehr langsam und behutsam tippen und seine Eingaben kontrollieren. Denn in unseren Tests konnte es selbst bei langsamem Tippen mit etwas mehr als einer halben Sekunden Abstand zwischen den Eingaben zu Ausfällen kommen.

Alltagsauswirkungen gering

Die Auswirkungen auf den Alltag sind für die meisten gering. Unangenehm wird es nur für Anwender, die glauben, dass der Taschenrechner korrekt arbeitet und die Ergebnisse tatsächlich verwenden. Bei kleinen Rechenaufgaben fällt der Fehler schnell auf. Bei größeren Berechnungen kann eine verpasste Zahl oder Rechenoperation hingegen auch Auswirkungen haben, die der Anwender nicht sofort bemerkt.

Insgesamt verwundert der Vorfall. Eigentlich hat Apple nur das Design leicht abgeändert. Eine Auswirkung, zumal auf so simple Rechenoperationen, sollte ausgeschlossen sein. Aber selbst, wenn etwas Derartiges in der Entwicklung passiert, wird so ein Fehler normalerweise durch eine gute Qualitätssicherung sehr schnell gefunden.

Derweil sollten Anwender, wenn sie geschäftskritische Zahlen verarbeiten, den Taschenrechner meiden, bis Apple ein Update nachschiebt.

Autor des Artikels ist Andreas Sebayang.

Zum Weiterlesen:

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Alle Twitter-Kanäle der t3n-Mitarbeiter auf einen Blick

t3n

Neben dem Twitter-Account vom t3n-Magazin sind auch viele unserer Mitarbeiter mit starken Profilen im Netz unterwegs. Werft einen Blick in unsere „Who-to-follow“-Liste.

Das folgenswerte t3n-Team auf Twitter: Alle Kanäle auf einen Blick

Die meisten Leser unter euch werden ihn kennen und haben ihn über die Jahre lieben gelernt: den offiziellen Twitter-Kanal des t3n Magazins. Mehr als 119.000 Menschen werden rund um die Uhr mit Informationen aus dem digitalen Business versorgt. Bist du schon dabei? Wenn nicht, ist jetzt die beste Gelegenheit dazuzustoßen. In diesem Artikel stellen wir zudem die Twitter-Accounts unseres Teams vor. Hängt euch dran!

Die Gründer:

Andreas Lenz (@andylenz)

Startups, Growth, Brand-Building

Andreas Lenz ist einer der Gründer des t3n-Magazins, Co-Initiator von Gruenderimpuls.de, hardwrk.com, ConventionCamp und Barcamp Hannover. Als Leader-Award-Preisträger kümmert sich der passionierte Sales-Manager aktuell am liebsten um Brand- und Community-Building. Außerdem genießt er gerne guten Wein.

Martin Brüggemann (@brgmn)

Web-Tech, E-Commerce, Sport

m_brueggemanMartin Brüggemann ist t3n-Mitgründer und -CTO der ersten Stunde. Er kümmert sich um alle t3n-Technik-Projekte und fühlt digitalen Details auf den Zahn. Achtung: Extrem tiefes Fachwissen trifft auf Espresso-Liebe, Bio-Food & Ausdauersport – ein Mindestmaß an „Nerd-Faktor“ des Lesers wird vorausgesetzt.

Jan Christe (@janchriste)

Publishing, Produktivität, New Business

j_christeJan Christe ist Mitgründer und Herausgeber des t3n-Magazins. Neben der inhaltlichen Ausrichtung, beschäftigt er sich vor allem mit neuen journalistischen Geschäftsmodellen und Trends im Mediengeschehen. In seiner Freizeit ist er am liebsten in der Natur oder reist mit Frau und Tochter im weinroten VW T3 Atlantic durch Europa.

Die Redakteure:

Stephan Dörner (@doener)

Digitale Wirtschaft, Ökonomie, Politik

s_doernerStephan Dörner ist Chefredakteur von t3n.de. Er twittert über die digitale Wirtschaft, das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Im Grunde alles außer Fußball. Mit über 18.000 Followern gilt er auf Twitter als echter Tech-Influencer. Bevor er 2016 zu uns wechselte, war er Redakteur bei Der Welt und dem Wall Street Journal.

Luca Caracciolo (@papierjunge)

Print, Virtual Reality, Podcasts

l_caraccioloLuca Caracciolo ist Chefredakteur des gedruckten t3n-Magazins. Er ist fasziniert von Virtual Reality und beleuchtet in seiner VR-Kolumne „Views on VR“ die verschiedenen Facetten der neuen Technologie. Zudem betreibt er den t3n-Podcast „Filterblase“ und spielt leidenschaftlich gern Videospiele.

Sébastien Bonset (@sebisebsn)

Software, Produktivität, Gadgets

s_bonsetSébastien ist Redaktionsleiter bei t3n.de, leidenschaftlicher Gamer und begeisterter Taucher. Wenn er nicht an der Verbesserung von t3n.de, seinem Highscore oder seinem Luftverbrauch arbeitet, fotografiert er und ist auf dem Fahrrad unterwegs. Thematisch beschäftigt er sich häufig mit den Bereichen Software, Produktivität und Gadgets.

Lea Weitekamp (@lojanna)

Digitale Wirtschaft, Management, Women in Tech

Lea Weitekamp leitet die Redaktion des gedruckten t3n-Magazins. Nach Feierabend macht sie mit ihrem Sohn Hannovers Spielplätze unsicher. Dieses Doppelleben beeinflusst auch ihre Twitter-Identität: Zu Digitalwirtschaft, Kommunikation und Management gesellen sich immer öfter Tweets, die um das Thema Frauen und Karriere, speziell in der Tech-Branche, kreisen.

Lisa Hegemann (@frauhegemann)

Startups, E-Business, E-Commerce

l_hegemannLisa Hegemann ist stellvertretende Redaktionsleiterin beim t3n-Magazin und t3n.de und hat zuvor beim Handelsblatt geschrieben. Ihre Themen finden sich bevorzugt in der Startup-Szene und der digitalen Wirtschaft. Vor allem schreibt sie über Menschen. Auf Twitter schimmern ab und an ihre Faibles für Literatur, Ironie und den Effzeh durch.

Daniel Hüfner (@hexitus)

Startups, Silicon Valley, Technologie

d_huefnerDaniel Hüfner ist Redakteur beim t3n-Magazin und schreibt über Startups und digitale Geschäftsmodelle. Im Rahmen seines Wirtschaftsgeographie-Studiums hat er sich mit den Standortphänomenen von jungen Internetunternehmen beschäftigt. Er liebt gutes Design, furiose erste Sätze und Hannover 96.

Andreas Weck (@andreasweck)

Karriere, New Work

Andreas Weck ist nun schon seit über vier Jahren bei t3n. Er bearbeitet vor allem spannende Themen rundum das Karriere-Ressort. Zudem war Andreas mehrere Monate als t3n-Korrespondent im Silicon Valley unterwegs. Sein Lieblings-Gif hat er auf seinem Twitter-Account gepinnt – ihr werdet es lieben!

Jochen G. Fuchs (@der_efuchs)

E-Commerce, Fintech, Mobile-Payment

j_fuchsJochen G. Fuchs, besser bekannt als der „E-Fuchs“, verantwortet das E-Commerce-Ressort bei t3n. Zudem beschäftigt er sich mit Themen rundum Mobile Payment und Fintech. Auf seinem Twitter-Account schreibt er über Branchen-News, aber auch über Dinge aus dem täglichen Leben.

Andreas Floemer (@andreasfloemer)

Mobile Computing, E-Mobility, Marketing

a_floemerAndreas Floemer ist Redakteur bei t3n.de. Er schreibt über neue Hard- und Software und hat die Ressorts E-Mobilität und Marketing im Blick. In seiner Freizeit (aber auch während der Arbeit) trinkt er gerne guten Kaffee, unternimmt Dinge mit seiner kleinen Familie und versucht etwas Zeit und Muße für Sport zu finden.

Johannes Schuba (@joschuba)

Software & Infrastruktur, Video, Foto

j_schubaJohannes Schuba ist Redakteur für das t3n-Ressort Software & Infrastruktur. Er gibt euch gerne Software-Tipps oder bringt euch die Welt des Hostings näher. Außerdem ist er viel mit der Kamera unterwegs und holt gerne seinen Kontrabass aus dem Gigbag. Ohne Johannes würde keiner im Team wissen, wo was ist. Muss an der Stelle auch mal gesagt sein – danke!

Cornelia Dlugos (@CaptainConni)

SEO, Social Media, Content-Marketing

Cornelia Dlugos verantwortet das Ressort Online-Marketing in der t3n-Redaktion. SEO und Social-Media-Marketing lassen ihr digitales Herz höher schlagen. Außerdem ist sie erste Ansprechpartnerin für Gastartikel auf t3n.de. In der Offline-Welt treibt sie sich am liebsten auf Konzerten und Festivals herum oder frönt ihrer Leidenschaft für Sci-Fi und Fantasy.

Jessy Kösterke (@jessykoesterke)

Entwicklung, Design

j_koesterkeNach ihrer Ausbildung zur Webdesignerin begann Jessy ihr Volontariat bei t3n und betreut im Rahmen dessen die Ressorts Design und Entwicklung. Zudem schreibt sie liebend gerne über Social-Themen wie Snapchat und Instagram. In ihrer Freizeit macht sie Crossfit und hat ein Herz für gute Burger.

Das Social-Media- und Marketing-Team

Lars Budde (@larsbudde)

SEO, Webanalyse, Growth

l_buddeLars Budde kümmert sich bei t3n ums Online-Marketing, sowohl in der Redaktion als auch im Vertrieb. Außerdem ist er die Growth-Hacking- und SEO-Geheimwaffe an Bord. Die Devise lautet: Nicht nur schreiben, sondern auch selber machen. Auf Twitter teilt er täglich lesenswerte Artikel über alle angrenzenden Themen.

Melanie Petersen (@KlaraKatz)

Content-Marketing, Publishing, Sponsored Post

m_petersenMelanie Petersen ist ebenfalls an der Schnittstelle zwischen Marketing und Online-Redaktion tätig und betreut federführend den Bereich der Sponsored Posts. Privat ist die Wahl-Hannoveranerin ein großer Fan von Südostasien und verfolgt die Welt der Bitcoins. Zudem joggt sie gerne durch die Gegend.

Stephan Röbbeln (@Stephanr78)

Social Media, Konzeption, Strategie

Stephan Röbbeln ist als Social-Media-Strategist und Produkt-Manager beim t3n-Magazin und t3n.de tätig. Neben seiner Leidenschaft zu Social Media ist Stephan ein kritischer Apple-Nerd. Seine Tweets sind eine Mischung aus Social Media / Online-Kommunikation, Apple und Inhalte rund um Produktivität.

Benjamin Rodgers (@b3nski_)

Social Media, Growth, Feel Good

b_rodgersBenski betreut als Social-Media-Manager die t3n-Kanäle und koordiniert die damit verbundenen Marketing-Kampagnen. Als Feel-Good-Manager – oder Good-Vibes-Minister, wie er es gerne nennt – kümmert er sich außerdem darum, das der Teamspirit brennt und die teaminternen Events on point sind. Übrigens, ohne Cap ist nicht Benski.

Fenja Schütte (@fedosch)

Social Media, Online-Marketing, Daily Stuff

f_schuetteFenja Schütte ist Azubi im Bereich Online-Marketing und Social Media. Zu ihren Hauptaufgaben gehören das Community-Management auf allen Social-Media-Kanälen, das Schalten von Facebook-Ads und das Checken des t3n-Traffics. Privat verbringt sie ihre Freizeit als Serienjunkie und Foodlover.

Der andere Techniker

Max Rösch (@elbebass)

Web-Tech, Coding, Typo3

m_roeschMax Rösch ist Lead-Developer bei t3n. Er hält das Technik-Team auf Trab und kümmert sich darum, dass keiner ohne Ticket nach Hause geht. Er hält sich in Sachen Typo3-Flow und Node.js auf dem Laufenden und blickt dabei gerne über den Tellerrand. Wenn der frisch gebackenen Papa noch Zeit findet, fährt er Rad.

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Digitale Transformation: Unternehmenskultur bleibt „größte Herausforderung”

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Zeitgemäße Projektkultur? Fehlanzeige! Ein Großteil der für eine Studie der Technologieberatung Bearing Point befragten Unternehmen und Behörden sieht sich in traditionellen Organisationsstrukturen verhaftet.

Unternehmen und auch der öffentliche Sektor im deutschsprachigen Raum kommen bei der Digitalisierung voran, wenn auch eher langsam. Zu dieser Erkenntnis kommt die Studie „Roboter, Rebellen, Relikte. Überkommene Strukturen behindern die Digitale Transformation.” der Management- und Technologieberatung Bearing Point, für die 310 Teilnehmer aus Unternehmen und Behörden im deutschsprachigen Raum befragt wurden.

Trotz der Fortschritte sei allerdings in vielen Bereichen noch unklar, „wohin die digitale Reise gehen” solle, heißt es. Über alle Industrien hinweg seien bisher „nur in wenigen Ausnahmefällen” vollständige Ziele und Digitalisierungsstrategien definiert.

Unternehmenskultur entscheidend

Während nach Angaben der Studienautoren im Vorjahr noch technologische Aspekte fokussiert wurden, sei in den vergangenen zwölf Monaten das Thema Strategie in den Vordergrund gerückt. Für mittelständische Firmen würden Technologien zwar weiterhin eine wichtige Rolle spielen, heißt es von Bearing Point – größere Unternehmen hingegen hätten bereits die Bedeutung von neuen Geschäftsmodellen erkannt.

Ergebnisse der Befragung (Grafik: Bearing Point)Ergebnisse der Befragung (Grafik: Bearing Point)

Damit sei die Einsicht gereift, welche Faktoren für den Erfolg der Digitalen Transformation entscheidend seien, nämlich Unternehmenskultur, Organisationsstruktur sowie individuelle Einstellungen der Entscheider und Mitarbeiter, wie etwa Experimentierfreude und Inspiration.

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Fortschritte bei der Kundenorientierung

Fortschritte, sagen die Autoren, würden sich vor allem in der Kundenorientierung abzeichnen: „Bereits bei unserer Studie im Jahr 2016 wurde deutlich, dass Unternehmen mithilfe der Digitalisierung speziell auch ihre Kundenangebote verbessern wollen”, sagt Carsten Schulz, Partner bei Bearing Point.

Dieser Trend habe sich fortgesetzt. Eine Vielzahl von Unternehmen würden ihren Kunden mittlerweile unterschiedliche Vertriebs- und Kontaktkanäle anbieten und bei Prozessen auf neue digitale Technologien setzen, um das Kundenerlebnis zu verbessern.

Die „mit Abstand größten Herausforderungen” wurden laut Studie innerhalb der eigenen Organisation identifiziert. „Besorgniserregend” sei die Selbsteinschätzung der Befragten im Bereich Organisationkultur, kommentiert Alexander Broj, Partner bei Bearing Point. Ein Großteil der Befragten sehe sich noch in traditionellen Organisationsstrukturen verhaftet und vermisse eine zeitgemäße, agile und horizontale Projektkultur.

Autoren: Befunde „bedenklich"

Für die Erfolgsaussichten der Digitalen Transformation seien diese Befunde „bedenklich”, wie die Studienautoren schreiben. Ohne die richtigen Voraussetzungen seien Digitalisierungsbemühungen quasi sinnlos. Immerhin: Eine gewisse Einsicht ist offensichtlich vorhanden: „Drei Viertel der Befragten schätzen viele Probleme als hausgemacht ein”, sagt Broj.

Wie auch im vergangenen Jahr spiele Geld dabei „eine untergeordnete Rolle”. Die Herausforderung liege vielmehr darin, „kulturelle und strukturelle Aspekte so anzupassen, dass eine Bereitschaft zur Veränderung entsteht”, heißt es.

Sonst würden digitale Innovationen weiterhin Inselprojekte bleiben, kommentiert man in der Studie. Finanziell seien sie zwar „ausreichend ausgestattet”, und auch die Unterstützung durch das Management sei „vorhanden” – allerdings würden die richtigen Netzwerkstrukturen fehlen, um sie im gesamten Unternehmen zu verankern.

Veraltete IT-Systeme als Hemmnis

Als ein weiteres Hemmnis bezeichnen die Studienautoren von Bearing Point veraltete IT-Systeme. Dabei gehe es weniger um Software-Systeme als vielmehr um „Datenbanksilos”, die den Wissensaustausch im Unternehmen „durch zu wenige Schnittstellen behindern”, wie es heißt.

Das habe gravierende Auswirkungen auf alle Bereiche und Industrien, denn letztendlich könnten die Unternehmen so den größten und wertvollsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts nicht nutzen: Daten.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte
imageNutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)"> Bilder

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Viele Chancen „weitgehend unerkannt”

Dass grundlegende strukturelle Veränderungen bisher nicht eingetreten seien, zeige auch ein weiteres Ergebnis der Befragung: Chancen, die etwa Automatisierungsprozesse bieten würden, seien bislang „weitgehend unerkannt”, heißt es.

Unternehmen hätten eher klassische Erwartungen an Automatisierung und versprächen sich vor allem „eine höhere Effizienz von Arbeitsabläufen”, „geringeren Personalbedarf” und „niedrigere Kosten”. Weitere Vorteile wie beispielsweise neue Leistungen, Produkte oder neue Geschäftsmodelle würden bislang „kaum in Betracht gezogen”, heißt es in der Studie.

Die kulturellen Defizite zeigen sich angeblich auch bei all jenen Mitarbeitern, die als digitale Visionäre gelten. Seien 2016 noch viele Unternehmen auf der Suche nach dem digitalen Heilsbringer gewesen, sei man in den vergangenen Monaten zur Einsicht gelangt, dass visionäre Köpfe als Einzelpersonen „wenig Handlungserfolg” hätten, heißt es.

Mangelhaftes Recruiting

Vielmehr müsse es endlich darum gehen, „eine kritische Masse an digitalen Visionären” in die Organisation zu integrieren, schreiben die Studienautoren. „Digitale Vordenker werden allerdings nicht systematisch gesucht, und es fehlt bereits im Recruiting an Maßnahmen zur Förderung von digitalen Visionären”, sagt Schulz.

Somit gebe es nicht nur zahlenmäßig wenige Vordenker – diese würden auch „unzureichend eingebunden” und hätten kein unterstützendes Netzwerk. Dies wiederum mache sie „zu großen Teilen handlungsunfähig”. Ihre potenzielle Kraft, etwas im Unternehmen zu ändern, sei daher „eher gering”, heißt es.

Die Studie „Roboter, Rebellen, Relikte. Überkommene Strukturen behindern die Digitale Transformation.” wurde von Mitte April bis Mitte Juli 2017 durchgeführt und umfasste nach Angaben von Bearing Point rund zehn Prozent mehr Teilnehmer als im Vorjahr.

Insgesamt seien 310 Mitarbeiter aus Unternehmen und Behörden im deutschsprachigen Raum befragt worden. Die Online-Befragung sei durch 17 vertiefende Interviews ergänzt worden. Mehrheitlich hätten Führungskräfte mit Personalverantwortung teilgenommen, darüber hinaus aber auch Mitarbeiter ohne Personalverantwortung.

Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichsten Branchen. Stark vertreten waren unter anderem die Industrien Produktion und Logistik, Finanz- und der öffentliche Sektor.

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Ein Trello für euer Postfach: Wie Kanban das Mail-Chaos lösen soll

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Das Tool Flow-e überträgt das Konzept von Kanban-Boards auf euer E-Mail-Postfach. Wir haben uns angeschaut, wie das funktioniert.

Flow-e ist ein Trello für eure E-Mails

Mitte der 1980er Jahre wurde die erste E-Mail in Deutschland empfangen. Seitdem hat sich die Welt stark verändert, E-Mails funktionieren aus Nutzersicht aber im Grunde noch so wie vor über 30 Jahren. Gleichzeitig ist aber das tägliche E-Mail-Volumen immer weiter angestiegen. Laut einer Schätzung der Radicati Group werden täglich 269 Milliarden E-Mails versendet – und das bei nur 3,7 Milliarden E-Mail-Nutzern.

Immer wieder gab es Versuche, den E-Mail-Workflow grundlegend zu verändern. Dazu wurden unterschiedliche Konzepte entwickelt. Eines davon orientiert sich an der Kanban-Methode, wie sie auch in Projektmanagement-Lösungen wie Trello verwendet wird. Genau diese Idee verfolgt jetzt auch Flow-e, das ihr euch wie ein Kanban-Board für eure E-Mails vorstellen könnt.

Flow-e überträgt die Kanban-Methode auf euer E-Mail-Postfach. (Grafik: Flow-e)
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Kanban für euer Postfach: So funktioniert Flow-e

Standardmäßig zeigt euch Flow-e drei Boards an: Zu erledigen, in Bearbeitung, erledigt. Bei Bedarf könnt ihr aber auch zusätzliche Boards anlegen, wenn euer Workflow das nötig machen sollte. Jetzt könnt ihr eingehende E-Mails je nach Bearbeitungsstatur per Drag-&-Drop oder über entsprechende Buttons auf die entsprechenden Boards schieben. Einzelne E-Mails lassen sich außerdem mit einem Fälligkeitsdatum und To-do-Listen versehen.

Gleichzeitig gibt es eine Zeitleiste am unteren Rand von Flow-e, die euch einen schnellen Überblick über alle Termine des Tages verschaffen soll. Hier kommen wir dann aber auch zu einem der größten Nachteile des webbasierten Tools: Flow-e funktioniert derzeit nur in Kombinationen mit einem Google-Konto oder einem Office-365-Abonnement.

Wer Tools wie Trello nutzt, kommt mit Flow-e schnell klar – aber braucht es das Tool dann überhaupt noch? (Screenshot: flow-e.com)

Fazit: Für wen lohnt sich Flow-e?

Flow-e dürfte eine der wohl einfachsten Möglichkeiten sein, um die eigene E-Mail-Flut mit Hilfe von Kanban-Boards zu bändigen. Das gilt allerdings auch nur für Nutzer von Google- beziehungsweise Microsoft-Diensten, die obendrein bereit sind, die monatlich neun US-Dollar für den Dienst zu bezahlen.

Wer zum Projektmanagement sowieso schon ein Tool wie Trello verwendet, der wird unter Umständen auch nicht wollen, dass er an gänzlich anderer Stelle ein weiteres Board bearbeiten muss. Hier könnte es sinnvoller sein, die eigenen E-Mails direkt in das genutzte Projektmanagement-Tool zu importieren, auch wenn das häufig nicht ganz so elegant wie in Flow-e abläuft, wo eure Inbox direkt neben dem Board angezeigt wird.

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iPhone X als Hemmschuh: iPhone 8 soll sich miserabel verkaufen

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Apples iPhone 8 bleibt Berichten zufolge wie Blei in den Regalen liegen. Der Grund: Viele warten auf das iPhone X. Das wird aber wohl nur in arg limitierter Stückzahl lieferbar sein.

Gestaffelter Marktstart von iPhone 8 und iPhone X soll Käufer hemmen

Apples iPhone 8 und 8 Plus, die am 22. September ihren Markteintritt feierten, scheinen sich entgegen erster Berichte nicht sonderlich gut zu verkaufen. Mobilfunkanbieter aus den USA und Kanada berichten von einer „anämischen“ Nachfrage nach den beiden iPhones im klassischen Design. Untermauert werden diese Aussagen von einem Bericht aus Taiwan. Demzufolge habe Apple die iPhone-8-Produktion schon jetzt um die Hälfte reduziert.

iPhone 8: Gut, aber altbacken. (Foto: New York Times)

Als Ursache für die verhaltene Nachfrage sieht Joe Natale, CEO des kanadischen Netzbetreibers Rogers, die gleichzeitige Vorstellung des iPhone 8 (Plus) und des technisch wie optisch besseren iPhone X. Konsumenten hielten sich mit dem Kauf der iPhone-8-Modelle zurück, weil bald das Jubiläums-iPhone mit Premium-Funktionen auf den Markt kommen werde. Darüber hinaus berichten Marktbeobachter, dass Kunden aufgrund des attraktiveren Preises und den wenigen Unterschieden sogar eher noch zum iPhone 7 greifen würden.

Auch Verizons CFO Matt Ellis teilte Reuters mit, dass die Anzahl der iPhone-Vorbestellungen im dritten Finanzquartal des Konzerns im direkten Vergleich zum Vorjahr gesunken seien. Er prognostiziere aber eine steigende Nachfrage, sobald das iPhone X verfügbar ist. Ob die Verkäufe mit dem Marktstart des iPhone X tatsächlich anziehen werden, stellt Natale infrage, denn das neue Modell sei 75 Prozent teurer als das iPhone 7. Darüber hinaus soll es anfangs nur in begrenzter Stückzahl zur Verfügung stehen.

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iPhone X: Zum Marktstart wohl nur drei Millionen Einheiten

Das neue iPhone X kann ab dem 27. Oktober vorbestellt werden. (Bild: Apple)

Den Angaben des gut vernetzten KGI-Analysgten Ming-Chi Kuo zufolge werde Apple zum Marktstart lediglich zwei bis drei Millionen Einheiten des iPhone X parat haben. Damit dürften viele Vorbesteller auf ihr neues iPhone eine Weile warten müssen.

Als Flaschenhals für die iPhone-X-Produktion wurden das True-Depth-Kamera-System identifiziert, das unter anderem für das Face-ID-System erforderlich ist. Die Hersteller der Komponente, LG und Sharp, sollen die Fertigung allerdings allmählich in den Griff bekommen, sodass der alleinige Auftragsfertiger des iPhone X, Foxconn, seine Produktion hochfahren könne, berichtet Macrumors. Dennoch könnten im Laufe des vierten Quartals nicht mehr als 25 bis 30 Millionen Einheiten produziert werden, prognostiziert Kuo – bislang ging er von 30 bis 35 Millionen aus. Erst ab 2018 solle die iPhone-X-Produktion voll anlaufen.

Das iPhone X kann ab dem 27. Oktober vorbestellt werden, der offizielle Marktstart erfolgt am 3. November.

iPhone X mit Qi-Wireless-Station. (Bild: Apple) Bilder
iPhone X mit Qi-Wireless-Station. (Bild: Apple)

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Stop Designing For Only 85% Of Users: Nailing Accessibility In Design

Smashing Magazine

   

As designers, we like to think we are solution-based. But whereas we wouldn’t hesitate to call out a museum made inaccessible by a lack of wheelchair ramps, many of us still remain somewhat oblivious to flaws in our user interfaces.

Stop Designing For Only 85% Of Users: Nailing Accessibility In Design

Poor visual design, in particular, can be a barrier to a good user experience. Whereas disability advocacy has long focused on ways to help the user adapt to the situation, we have reached a point where users expect products to be optimized for a broad range of needs.

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„Bild“ kennt die falsche Diagnose

BildBlog

Wenn man von Bild.de falsch informiert werden will, muss man dafür schon zahlen. Gestern am frühen Abend meldete die Redaktion zur Verletzung von Thomas Müller, Stürmer des FC Bayern München:

Screenshot Bild.de - Bild kennt die Diagnose - So lange fehlt Müller den Bayern

Nur, wer für ein „Bild plus“-Abo zahlt, erfährt im Artikel:

Die Verletzung ist viel schlimmer als bisher gedacht.

Nach BILD-Informationen hat sich Müller im rechten Oberschenkel einen Muskelbündelriss zugezogen.

Der Weltmeister fällt auf jeden Fall für die beiden Kracher-Spiel am Mittwoch in Leipzig (Pokal) und am Samstag gegen Leipzig aus. Wahrscheinlich wird die Rückkehr noch länger dauern. Müller drohen fünf bis sechs Wochen Pause.

Mit der Veröffentlichung der „BILD-Informationen“ hat sich das „Bild“-Team auch per Push-Nachricht bei allen „Bild“-App-Nutzern gemeldet:

Screenshot Bild-Push-Nachricht - Bild kennt die Diagnose: So lange fehlt Müller den Bayern

Und die „Bild“-Zeitung schreibt heute ebenfalls:

Thomas Müller (28) fehlt dagegen nicht nur zweimal gegen Leipzig. Seine Verletzung ist viel schlimmer als bisher gedacht. Nach BILD-Informationen hat sich Müller im rechten Oberschenkel einen Muskelbündelriss zugezogen.

Dem Weltmeister drohen fünf bis sechs Wochen Pause.

Der FC Bayern München hat heute eine kurze Mitteilung zur Verletzung von Thomas Müller rausgegeben. Der Verein schreibt darin:

Thomas Müller hat beim 1:0-Sieg des FC Bayern am Samstag beim Hamburger SV einen Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel erlitten. Damit fällt der deutsche Nationalspieler für voraussichtlich drei Wochen aus.

Die Bild.de-Redaktion hat inzwischen vermeldet, dass es sich bei Müllers Verletzung um einen Muskelfaserriss handele. Aber so richtig glaubt sie den Münchner Medizinern nicht — schließlich gibt es ja die „BILD-Informationen“:

Nach BILD-Informationen handelt es sich mindestens um einen schweren Muskelfaserriss, wohl einen Muskelbündelriss. Die Ausfall-Zeit von drei Wochen wäre dann optimistisch prognostiziert.

Mit Dank an Michael für den Hinweis!

***

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Preissturz: Essential Phone wird um 200 Dollar billiger

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Anscheinend läuft der Verkauf des neuen Smartphones von Android-Vater Andy Rubin nicht wie erwartet. Jedenfalls wurde der Preis des Essential Phones in den USA gerade um satte 200 US-Dollar gesenkt.

Essential Phone wird um 200 US-Dollar billiger

Mit der Vorstellung des Essential Phones konnte Andy Rubin, der maßgeblich an der Android-Entwicklung beteiligt war, einiges an medialem Hype erzeugen. Der scheint sich aber nicht in ausreichendem Maße auf die Verkaufszahlen des Oberklasse-Smartphones ausgewirkt zu haben: Laut dem Marktforschungsunternehmen Baystreet Research konnten in den ersten beiden Verkaufswochen nur 5.000 Exemplare über den US-Partner Sprint verkauft werden.

Andy Rubins Essential Phone in Bildern
Essential Phone. (Bild: Essential) Bilder
Essential Phone. (Bild: Essential)

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Für potenzielle Kunden könnte das einen erfreulichen Nebeneffekt haben: Wie Essential jetzt bekanntgegeben hat, wird das Smartphone ab sofort für 499 US-Dollar verkauft. Das entspricht einem Preisnachlass von 200 US-Dollar. Ein echter Kampfpreis für ein Oberklasse-Smartphone. Allerdings ist das Essential Phone noch immer nicht offiziell in Europa verfügbar. Um die Early-Adopter nicht zu vergraulen, sollen die jetzt einen Gutschein in Höhe der Preisreduktion erhalten.

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Essential Phone: Die technischen Daten im Überblick

 
ModellEssential Phone „Essential PH-1"
BetriebssystemAndroid 7.1.1 Nougat
Display5,71 Zoll LPTS, (2.560 x 1.312 Pixel); 19:10-Seitenverhältnis, ca 505 ppi
ProzessorQualcomm Snapdragon 835
Arbeitsspeicher4 GB
Interner Speicher128 GB
HauptkameraDual-Cam mit 13 MP-RGB- und 13-MP-Monochrom-Sensor, f/1.85-Blende
Frontkamera8 MP; f/2.20-Blende, Fixfokus
Akkukapazität3.040 mAh (fest verbaut)
Konnektivität802.11a/b/g/n/ac mit MIMO, Bluetooth 5.0, GPS, LTE, NFC
Abmessungen141,5 x 71,1 x 7,8 mm
Gewicht185 Gramm
FarbenBlack Moon, Stellar Grey, Pure White, Ocean Depths
SonstigesFingerabdrucksensor, USB C
Preis699 US-Dollar (UVP)

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Von wegen Ganztagsschule

FAZ Beruf & Chance
Wie lange sollen Schüler lernen? Viele haben ab dem Mittag frei.

Schüler sollen auch am Nachmittag guten Unterricht bekommen. So lautete das Versprechen nach dem großen Pisa-Schock. Pustekuchen!

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Sich wie Guido Maria Kretschmer einfach mal lächerlich wenig gönnen, zB nur drei Häuser

Twitterperlen

Sich wie Guido Maria Kretschmer einfach mal lächerlich wenig gönnen, zB nur drei Häuser pic.twitter.com/xYIxfsisgS — marteimer (@marteimer) October 21, 2017

Der Beitrag Sich wie Guido Maria Kretschmer einfach mal lächerlich wenig gönnen, zB nur drei Häuser erschien zuerst auf Twitterperlen.

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Du kommst in Meetings nie zu Wort? Dann könnte diese App helfen

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Die App All.ai soll mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz dabei helfen, dass Menschen in Meetings mehr zu Wort zu kommen. Vor allem Frauen sollen davon profitieren.

Meetings: App hilft dir, zu Wort zu kommen

Wenn es darum geht, ein Problem zu lösen, etwa im Rahmen eines Meetings, haben Frauen laut einer US-Studie rund ein Viertel weniger Redezeit. Die Entwicklerinnen der App All.ai haben es sich zur Aufgabe gemacht, dass vor allem Frauen, aber auch schüchterne Männer Tipps gekommen, wie sie ihre Ideen zu Gehör bringen. Führungskräfte sollen durch die App-Analyse lernen, weniger redselige Mitarbeiter mehr in die Diskussion einzubinden.

All.ai will Nutzern helfen, sich in Meetings zu behaupten. (Screenshot: All.ai, via Mashable)

„Frauen werden in Meetings oft übersehen, ignoriert oder unterbrochen. Wir wollten ändern, wie Meetings gehandhabt werden“, zitiert Mashable die KI-Expertin Rumman Chowdhury, die die App mitentwickelt hat. All.ai (sprich: ally, deutsch: Verbündeter) nutzt eine künstliche Intelligenz, um die Gespräche während des Meetings zu analysieren. Dabei greift die App auf die Spracherkennungstools von IBM Watson zurück. Laut den Entwicklerinnen werden die Inhalte der Gespräche aber nicht gespeichert.

Ist All.ai während eines Meetings eingeschaltet, zeichnet die App auf, wie oft und wie lange die Stimme des Nutzer zu hören ist. Außerdem wird das Gesprochene danach analysiert, ob es sich um positive oder negative Äußerungen, um mit Autorität oder Vertrauen vorgetragene Ideen gehandelt hat. Darüber hinaus versorgt die App die Nutzer mit Tipps für bessere Kommunikation, etwa zur Körpersprache.

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Meetings: Führungskräfte können Mitarbeitern helfen

Außerdem kann die App auch von Führungskräften genutzt werden, die damit überprüfen können, ob alle Mitarbeiter gleichermaßen zu Wort kommen. Wer das Gefühl hat, zu viel zu reden, kann mit Hilfe der App lernen, auch einmal andere zu Wort kommen zu lassen. Damit soll dem Problem der unbewussten Voreingenommenheit begegnet werden, nach dem etwa attraktiven Frauen in Wissenschaftskreisen weniger zugetraut wird.

Die App-Entwicklerinnen haben auch darüber nachgedacht, ob sie ein Tool für die Analyse von E-Mails entwickeln, das Inhalte auf solche Vorurteile hin untersucht. Würde dort etwa eine Frau als „nett“ bezeichnet, soll es den E-Mail-Schreiber darauf hinweisen und ihn mit Statistiken zum Thema versorgen, dass Frauen oft als Jedermanns Freund gelten. Ziel: das Problem als solches zu begreifen.

Die App All.ai soll es für iOS und Android geben, noch ist sie aber nicht in den App-Stores zu haben. Die App wurde im Rahmen der „100 Women Challenge“ der BBC entwickelt.

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Studie: Deutsche Wirtschaft nimmt Blockchain „sehr ernst”

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Die Blockchain-Technologie ist in der deutschen Wirtschaft angekommen. Nahezu die Hälfte der Unternehmen prüft ihren Einsatz, allerdings fordern die Manager Verbesserungen.

Blockchain: Viele Unternehmen prüfen Einsatz

Bosch, Daimler, IBM oder Renault sind nicht die einzigen – fast 47 Prozent der deutschen Unternehmen prüfen derzeit den Einsatz der Blockchain-Technologie im eigenen Haus, 21 Prozent arbeiten schon an entsprechenden Prototypen. Laut der Yougov-Studie „Potenzialanalyse Blockchain“ im Auftrag von Sopra Steria Consulting halten allerdings nur sieben Prozent der Fach- und Führungskräfte die Technologie derzeit für marktreif.

Deutsche Unternehmen: Blockchain wird unsere Branchen verändern. (Grafik: Sopra Steria Consulting)

Für die überwiegende Mehrheit der Unternehmen scheint es vor allem wichtig zu sein, den Blockchain-Zug nicht zu verpassen. Im Fokus stehen derzeit daher das Sammeln von Informationen und das Experimentieren mit möglichen Anwendungsfällen. Als Einsatzszenarien gelten laut der Befragung unter anderem die schnellere Zahlungs- und Kaufabwicklung, die verbesserte Steuerung von Lieferketten sowie das Managen von Identitäten.

„Vorteile können theoretisch überall entstehen, wo ein Austausch von Werten und Daten stattfindet, die durch sogenannte geschäftliche Vereinbarungen geregelt sind – also auch in der Arbeit mit Dienstleistern, im Handel, bei Streitfällen sowie bei der Revision und bei Überprüfungen durch Aufsichtsbehörden“, sagt Mustafa Cavus, Blockchain-Experte von Sopra Steria Consulting.

Viele der befragten Manager haben aber Zweifel daran, ob die Blockchain-Technologie für ihr Unternehmen wirklich geeignet ist. 51 Prozent fordern Verbesserungen beim Schutz vertraulicher Informationen. Neben Datenschutz, der Sicherheit und dem Energiehunger sehen die Unternehmenslenker auch bei den Kosten für die Implementierung Hürden in einem potenziellen Einsatz.

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Blockchain: Das Internet der Transaktionen?

Dennoch sind laut Studie 61 Prozent der befragten Fach und Führungskräfte davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ihre Branche in den kommenden fünf Jahren verändern wird. Für Transaktionen könnte die Blockchain sogar das werden, was das Internet für den Austausch von Informationen ist, meinen einige Blockchain-Experten.

Für die Studie „Potenzialanalyse Blockchain“ (Infografik) wurden 204 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und aus verschiedenen Branchen wie Banken, Versicherungen oder Medien befragt. Sopra Steria Consulting hat zudem gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut einen sogenannten „Managementkompass Blockchain“ veröffentlicht, der zeigen soll, welche Potenziale die Blockchain-Technologie kurz- und mittelfristig bieten kann.

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Pixel 2 XL: Tester bemängeln eingebrannte POLED-Displays – nach nur zwei Wochen

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Beim neuen Top-Smartphone Googles, dem Pixel 2 XL, gibt es offenbar massive Probleme mit dem POLED-Display. Diverse Tester kritisieren den herben Blaustich – manche stellen schon ein Einbrennen fest.

Pixel 2 XL: POLED-Display in der Kritik

Googles zweite Pixel-Smartphone-Generation wurde am 4. Oktober vorgestellt. Seitdem liegen US-Medien offenbar die ersten Testgeräte vor. Während beim kleinen Pixel-2-Modell lediglich der große Rahmen rund um das OLED-Display in der Kritik steht, liegt der Fokus beim Pixel 2 XL auf dem POLED-Display.

Auf dem von LG hergestellten Plastic-OLED-Display (POLED) des Pixel 2 XL ist bei manchen Testern wie beispielsweise Alex Dobie vom US-Blog Android Central schon eindeutig ein Einbrennen dauerhaft angezeigter Software-Elemente wie den Onscreen-Navigations-Buttons in das Display zu erkennen.

That's some pretty wild OLED burn-in on the Pixel 2 XL after maybe 7 days of full-time use pic.twitter.com/EPJTs6D0Kg

— Alex Dobie (@alexdobie)
October 22, 2017

Seinen Ausführungen zufolge habe er das Pixel 2 XL lediglich sieben Tage als Hauptgerät im Einsatz gehabt. Auch Dieter Bohn von The Verge kann diesen Effekt auf seinem Testgerät erkennen, wenn er das Display mit einem grauen Hintergrund hinterlegt. Auf Twitter haben sich noch weitere Tester mit ähnlichen Erfahrungen zu Wort gemeldet.

Das Google Pixel 2 XL hat ein POLED-Display verbaut. (Foto: t3n)

Der Burn-in-Effekt ist bei AMOLED-Displays ein bekanntes Problem, allerdings scheint Branchenprimus Samsung es bei seinen Displays mittlerweile weitgehend in den Griff bekommen zu haben. Über die letzten Galaxy-Modelle wie S8 (Plus) und Note 8 gibt es keinerlei Beschwerden – auch nicht beim Pixel 2, das ein OLED-Panel von Samsung verbaut hat. POLED-Hersteller LG hingegen scheint bei der Fertigung noch mit den Kinderkrankheiten zu kämpfen.

Google Pixel 2 XL in Bildern
Google Pixel 2 XL. (Foto: t3n) Bilder
Google Pixel 2 XL. (Foto: t3n)

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The Verge hat sich bezüglich des Burn-in-Problems an Google gewandt und ein Statement erhalten. Demzufolge sei man aktiv dabei, die Angelegenheit zu untersuchen.

Das Google-Statement im vollen Wortlaut:

The Pixel 2 XL screen has been designed with an advanced POLED technology, including QHD+ resolution, wide color gamut, and high contrast ratio for natural and beautiful colors and renderings. We put all of our products through extensive quality testing before launch and in the manufacturing of every unit. We are actively investigating this report.

Es bleibt abzuwarten, ob es sich beim Einbrennen nur um ein Problem der ersten Produktionschargen handelt, das zum Marktstart im November behoben sein wird, oder einen ernstzunehmenden Mangel. Bei dem uns vorliegenden Testgerät ist noch kein Burn-in festzustellen, allerdings verändert ist ein deutlicher Blaustich zu erkennen, wenn man nicht frontal auf das Display schaut. Beim kleineren Pixel 2 ist das nicht der Fall.

Wir hoffen, dass Google respektive LG die Display-Probleme in den Griff bekommt, denn das Pixel 2 XL ist ansonsten ein ausgezeichnetes Smartphone mit schnell laufender Software und großartiger Kamera.

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Werbung kann auch nützlich sein: So gelingen positive Markenerlebnisse

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Wir werden mit Werbung und Botschaften geflutet – und immer mehr Menschen entwickeln eine Abneigung dagegen. Doch Markenerlebnisse, die im Gedächtsnis bleiben, können Unternehmen auch anders erzeugen.

Mehr als 3.000 Werbebotschaften erhält jeder von uns am Tag. Das sind im theoretischen Schnitt rund 170 in der Stunde, knapp drei in der Minute. Vieles davon nimmt man schon gar nicht mehr wahr, vieles wird gar als unerwünscht oder störend bewertet. Die Konferenz UBX17  in München ging gestern der Frage nach, wie Useful Brand Experience, also ein nützliches Markenerlebnis aussehen kann. Es geht also um Marketing, das man als hilfreich empfindet. Kein Zweifel: Werber und Marketingverantwortliche, die die Kunden mit immer den gleichen, oft nutzlosen Botschaften penetrieren, bekommen möglicherweise viele Klicks. Sie wirken aber zugleich wie Stalker, die eine absolute Abneigung bei der Zielgruppe, ja sogar bei ihren Kunden erzeugen, die ihnen eigentlich zugetan sind.

Wie Werbung  positive Markenerlebnisse schafft

Intelligente Werbung, die positive Markenerlebnisse erzeugt, das wird im Laufe des Tages deutlich, muss wegkommen von den rein quantitativen Zählweisen: „Es kann nicht Sinn der Sache sein, dass man Klicks auf Werbebanner zählt und das als Messlatte für den Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne versteht“, erklärt der belgische Werber Polle de Maagt, der eher auf aktive Erlebnisse als auf herkömmliche Werbung setzt. Er arbeitet mit seiner Agentur unter anderem für die niederländische Fluggesellschaft KLM. Die hat unter anderem einen KLM-gebrandeten Stadtführer als Kofferanhänger entwickelt. Diesen „Care Tag“ erhalten Touristen, die mit KLM zum Städtetrip nach Amsterdam fliegen. „Wir müssen die Leute überraschen und mit ihnen ins Gespräch kommen“, erklärt de Maagt – und erreichen, dass sie mit einer Marke und einem Produkt etwas Positives verbinden.

Auch Mark Evans von der britischen Versicherungsgruppe Direct Line investiert Marketing-Budget lieber in Storytelling und das Lösen von Problemen der Kunden. Das Unternehmen hat im ländlichen Raum in England, wo die abendliche Beleuchtung durch Straßenlaternen manchmal eher spärlich ist, eine Lösung unter dem Namen Fleetlights geschaffen, mit der sich die Nutzer eine mit Licht ausgestattete Drohne herbeirufen können, die ihnen den Heimweg beleuchtet. Die Kampagne kam nicht nur bei der Zielgruppe an, sondern auch bei den britischen Seenotrettern, denen jetzt Kameradrohnen gesponsert werden. Mark Evans ist sich sicher: „Symbolische Werbung, die eine Geschichte erzählt, wirkt – und Unternehmen sollten viel mehr mit Symbolik arbeiten.“ Und er gibt den Marketingverantwortlichen mit auf den Weg: „Schaut nach den Lücken und dem, was Menschen fehlt – und füllt diese Lücken.“

Polle de Maagt: "Ein Großteil der Werbung bringt mich einfach nicht weiter." (Foto: Virtual Identity)

Doch das reine Bauchgefühl kann die quantitativen Verfahren in der Werbeplanung nicht ersetzen und die Technologie an sich produziert noch keinen Mehrwert für den Kunden. Das zeigt ein Case der Techniker Krankenkasse. Sie wollte die Zielgruppe der studentischen WG-Bewohner mit einer Kampagne rund um „Flat Buddies“, kleine NFC-Tags mit einer Botschaft, ansprechen – und scheiterte damit kläglich: Gerade einmal 220 Installationen und rund 700 Aktionen. Sie scheiterte an NFC-basierten Tags, die nur wenige Smartphones unterstützen, am Medienbruch, an nicht ausreichendem Mehrwert.

Doch Trial-and-Error gehört offenbar nicht nur im Start-up-Umfeld zum guten Ton, sondern kann auch bei Großunternehmen funktionieren. Inzwischen probiert die Techniker etwas Neues aus. Sie ist die nach eigenen Angaben erste Krankenkasse in Deutschland mit einem gut funktionierenden Alexa-Skill für Meditationsübungen unter der Bezeichnung Smart Relax. Man wolle, so Bruno Kollhorst, Leiter Content und HR-Marketing, zusätzlich zu den klassischen Anzeigenmotiven, mit denen Krankenkassen seit vielen Jahrzehnten werben, neue Impulse schaffen und die Zielgruppen anders ansprechen.

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Werbung: Unternehmen müssen die Daten in den Griff bekommen

Für Unternehmen ist es in der Tat nicht mehr so einfach wie früher, innerhalb der knappen Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer einen Platz zu finden. Kluge und witzige Ideen und Geschichten können dabei helfen, ins Gespräch zu kommen: zum einen als Unternehmen mit der Zielgruppe selbst in Dialog zu treten, zum anderen aber auch um das „darüber Reden“ in den sozialen Medien (und natürlich in der realen Welt) zu fördern. Abgesehen davon dürfen Unternehmen ihre Kunden aber auch nicht langweilen. Das ist oft eine Frage der Datenlage – wer einen Ein-Tages-Trip mit dem Flugzeug gebucht hat, braucht einfach keine Hoteltipps am Aufenthaltsort, wer ein Notebook kaufen will und dazu recherchiert, benötigt nach dem Kauf nicht über Wochen dieselben Anzeigen für das Produkt und Konkurrenzprodukte.

Und so lange Unternehmen diese maßgeschneiderte Werbung nicht in adäquater Weise für jeden Nutzer hinbekommen, werden unterwünschte Werbebotschaften als solche in Erinnerung bleiben. Ändern können dies nur intelligente Datenstrategien – und die basieren in nahezu allen Fällen auf Künstlicher Intelligenz –„einem Phänomen, das Menschen ganz unterschiedlich beschreiben und das unheimlich vielschichtig ist“, wie der Data Scientist Rand Hindi ausführt. Im Optimalfall wird die Künstliche Intelligenz im Laufe der Zeit sogar dazu führen, dass Technik für den Nutzer gar nicht mehr wahrnehmbar wird, sondern verschwindet.

Das Analoge kann das Digitale in der Werbung ergänzen

Einen anderen interessanten Ansatz hat auch Florian Kaps, der in Wien Supersense betreibt, eine Mischung aus Café, Bar, Concept-Store für analoge Produkte und Handwerksbetrieb. Der Verfechter des Analogen ist vor allem dafür bekannt, dass er sich vor einigen Jahren als Retter der Sofortbildfotografie stark machte und mit seinem Unternehmen Impossible Project eine Sofortbildfabrik aufbaute. Er rät Unternehmen, auch einmal das Digitale zu verlassen und auf analoge Erlebnisse in der Werbung zu setzen: „Das Digitale kann systembedingt immer nur Augen und Ohren ansprechen, das Analoge dagegen alle fünf Sinne.“ Das sei auch der Grund, warum viele Menschen auf der Suche nach Reizen und Dingen sind, die alle Sinne ansprechen. „Lasst uns Marken wieder zu einem Erlebnis für alle fünf Sinne machen und ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen.“

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Rundumschutz für das iPhone X: Artwizz verlost 10 Top-Hüllen inklusive Displayschutz

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Die Vorbestellungen für das iPhone X beginnen. Höchste Zeit also, sich um entsprechendes Zubehör für das heißbegehrte Gerät zu kümmern.

Ein über 1.000 Euro teures iPhone sollte bestens geschützt sein. Beim Berliner Zubehörhersteller Artwizz kannst du jetzt ein Rundumschutzpaket für dein iPhone X gewinnen!

Ein neues Super-Retina-Display für noch realistischere Farben, ein Akku, der länger hält als jemals zuvor und sich kabellos laden lässt, der neue A11-Bionic-Chip, der die Konkurrenz in Punkto Leistung alt aussehen lässt, und ein Design, das völlig neue Maßstäbe setzt – Apple behauptet es jedes Jahr aufs Neue, doch dieses Jahr kann man es ihnen ganz und gar glauben: Das iPhone X ist das beste iPhone, das es je gab.

Ab dem 27. Oktober ist das langersehnte Jubiläumsgerät zum zehnjährigen Bestehen des iPhone vorbestellbar. Die Anschaffung einer schützenden Hülle und eines sicheren Displayschutzes sind gerade jetzt essentiell. Denn das teure iPhone X sollte bei Erhalt natürlich sofort vor Kratzern und Schäden bewahrt werden. Dafür bietet dir Artwizz jetzt hochwertige Schutzcases, den starken Displayschutz aus Sicherheitsglas und viele weitere praktische, technische Accessoires.

Langjähriges Know-how von Anfang an

Als das iPhone vor zehn Jahren die Welt der Mobiltelefone revolutionierte, war Artwizz eine der ersten deutschen Firmen, die Zubehör dafür vorstellte. Neben dem Schutz des iPhone 2G legte das Unternehmen vor allem darauf wert, dass das einzigartige Apple-Design weiterhin sichtbar blieb. Artwizz hatte hohe Design- und Qualitätsansprüche an ihren ersten iPhone-Schutz, eine simple Handysocke reichte schlichtweg nicht aus. Der durchsichtige Rundumschutz SeeJacket Crystal und die Displayschutzfolie ScratchStopper waren der Beginn einer erfolgreichen Serie an hochwertigen Smartphone-Accessoires.

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Qualität aus Leidenschaft

Die ersten iPhone-Produkte hat Artwizz über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Es folgten das FolioJacket sowie das SeeJacket Leather – zwei Cases, die sich zu echten Klassikern entwickelt haben und nun auch das iPhone X zuverlässig schützen. Den Displayschutzbereich hat Artwizz in der Zwischenzeit um ein starkes Sicherheitsglas erweitert, das nicht nur vor Kratzern, sondern auch vor Displaybruch schützt.

Das fast randlose iPhone-X-Display zu schützen, ist derzeit sicher die Königsdisziplin. Mit dem Artwizz CurvedDisplay Sicherheitsglas wird das gesamte Display sicher vor Schäden bewahrt – bis über die gebogenen Ränder. Zusätzlich präsentiert der Zubehörhersteller exklusiv für das Jubiläumsgerät neue Hüllen wie das NoCase Design und den hauchdünnen Leather Clip in einer vierten Farbvariante. Neben den Farben Schwarz, Rot und Nude ist er jetzt auch in Braun erhältlich. Die iPhone-X-Accessoires können ab sofort im Artwizz-Onlineshop bestellt werden.

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Du findest Artwizz auch auf Facebook und Instagram.

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Kolumne „Mein Urteil“: Darf mich der Chef im Büro dauerhaft überwachen?

FAZ Beruf & Chance
Einen „Keylogger“ einzusetzen kann vor Gericht unwirksam sein.

Theoretisch können Arbeitgeber ständig jede Tastatureingabe ihrer Mitarbeiter überwachen. Und Screenshots von ihren Bildschirmen machen. Aber dürfen die das?

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EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet

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Europa hängt bei Zukunftstechnologien in wichtigen Bereichen hinterher. Doch nach dem jüngsten EU-Gipfel können Online-Shopper und Nutzer des mobilen Internets hoffen.

EU-Kommission will Ausbau von 5G auf dem europäischen Binnenmarkt vorantreiben

EU-Vizekommissionspräsident Andrus Ansip erwartet nach dem EU-Gipfel deutlich mehr Tempo bei digitalen Zukunftsprojekten. Die Staats- und Regierungschefs hätten klar ihre Unterstützung in diesem Bereich signalisiert, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Es sei gut, dass es nun Handlungsdruck gebe.

Als Beispiel für dringend voranzutreibende Projekte nannte Ansip die Förderung des schnellen Mobilfunkstandards G5 und ein entschiedenes Vorgehen gegen Protektionismus im Online-Handel.

Ein europäischer, digitaler Binnenmarkt muss her – seine Schaffung ist die wichtigste Aufgabe von EU-Kommissar Andrus Ansip. (Screenshot: Vimeo)

Eine Studie zeige, dass derzeit mehr als jeder dritte Verbraucher auf die ein oder andere Art und Weise daran gehindert werde, Waren oder Dienstleistungen im europäischen Ausland zu kaufen, sagte Ansip. Teilweise sperrten Online-Händler ihre Seiten für Internetnutzer aus dem Ausland, in anderen Fällen verhinderten die Lieferbedingungen oder die fehlende Möglichkeit, mit ausländischen Kreditkarten zu bezahlen, den grenzüberschreitenden Online-Kauf.

„Das ist kein digitaler Binnenmarkt“, kritisierte der für das Thema zuständige Vizekommissionspräsident. Europäische Standards könnten in diesem Bereich für mehr Auswahl und bessere Preise sorgen und letztendlich auch Produzenten profitieren lassen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden größere Absatzmärkte bekommen.

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EU-Kommission: Beim 5G-Ausbau sollten die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden

Mit Blick auf die geplante Einführung des neuen, superschnellen Mobilfunkstandards G5 warnte Ansip davor, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Dass manche Länder bei der Frequenzvergabe für 4G (LTE) nur den maximalen Gewinn und nicht die maximale Abdeckung im Auge gehabt hätten, habe dazu geführt, dass diese in der EU bis heute im Schnitt weit geringer sei als beispielsweise in Südkorea, Japan oder den USA.

Dass es anders gehe, zeigten aber auch EU-Länder wie Finnland und Schweden. „In Lappland zum Beispiel gibt es im Schnitt nicht einmal einen Einwohner je Quadratkilometer, aber wenn sie dort Pilze oder Beeren sammeln, haben sie 4G und Zugang zum Internet“, verdeutlichte Ansip. Wenn er selbst hingegen von Brüssel nach Straßburg fahre, gebe es auf Dutzenden Kilometern keinerlei Mobilfunkempfang.

„Wir brauchen in diesem Bereich irgendeine Art von Mindeststandard“, sagte Ansip. Gleichzeitig müssten aber die Investitionsbedingungen verbessert werden. Schätzungen zufolge würden mindestens 500 Milliarden Euro benötigt, um die 5G-Ausbauziele zu erreichen. Spätestens 2025 sollte in allen großen Städten Europas und auf allen Hauptverkehrswegen das superschnelle Internet verfügbar sein.

Wie möglichst zügig eine gemeinsame europäische Linie bei den konkreten Projekten gefunden werden kann, soll diesen Dienstag bei einem Ministertreffen in Luxemburg diskutiert werden. Die Arbeiten zum Aufbau des digitalen Binnenmarkts müssten beschleunigt werden, heißt es in den Schlussfolgerungen zu dem am Freitag zu Ende gegangenen EU-Gipfel. /dpa

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Digitalisierung im Drogeriemarkt: Darum schenkt DM allen Mitarbeitern Smartphones

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Lange galt die Drogeriekette DM als Digitalverächter. Doch jetzt hat das Unternehmen 25.000 Smartphones für alle Filialmitarbeiter bestellt und meint es offenbar mit der Digitalisierung ernst.

Die Digitalisierung und DM – das waren lange zwei Dinge, die so gar nicht zusammenpassen wollten. So galt die Karlsruher Drogeriekette um den eher humanistisch und nachhaltig ausgerichteten Götz Werner doch in der Vergangenheit als im besten Sinne bodenständig und schielte so gar nicht auf Globalisierung. Der Unternehmensgründer, der sich ansonsten vor allem durch das Befürworten des bedingungslosen Grundeinkommens einen Namen gemacht hat, hielt lange an einer reinen Filialstrategie fest. Werner war offenbar der Meinung, das Digitalgeschäft ignorieren zu können und dadurch die Marke in den Geschäften zu stärken. Doch nach und nach – wohl auch durch Christoph Werner, Sohn und Marketing-Geschäftsführer bei DM – wurde das Onlinegeschäft ausgebaut und das Unternehmen öffnete sich gerade vor einigen Wochen neuen Märkten wie China.

Jetzt geht Deutschlands größte Drogeriekette in Hinblick auf die Digitalisierung noch einige Schritte weiter. Bis Ende des Jahres sollen alle im Verkauf und in der Beratung tätigen Mitarbeiter in Deutschland von ihrem Arbeitgeber ein Smartphone erhalten. Die Investition in 25.000 Smartphones der Marke Samsung (allerdings in den meisten Fällen wohl ohne SIM-Karte) sei Teil der Digitalstrategie, teilte die Unternehmensführung anlässlich der Jahrespressekonferenz mit. „Digitalisierung ist mehr als nur Online-Shop“, sagte DM-Chef Erich Harsch. Sie habe Auswirkungen auf Prozesse, Arbeitsweisen, Arbeitsmittel und die Kommunikation mit Kunden.

DM setzt auf Kommunikation per Yammer und Werbung mit Influencern

Uneigennützig ist das natürlich nicht. Neben der Kompetenz der Beschäftigten in den rund 1900 Filialen in Deutschland soll so der Service für die Kunden verbessert werden. Insbesondere sollen Mitarbeiter in der Lage sein, Fragen zu Inhaltsstoffen, dem Service oder dem Sortiment zu beantworten. Mitwirken bei der Einführung und Schulung soll das Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM). Inzwischen ist DM auf vielen Gebieten digital – oder will es gerade werden: Die Kommunikation mit den Filialen soll in Zukunft papierlos organisiert werden. Auch sollen sich die Mitarbeiter über das Collaboration-Tool Microsoft Yammer austauschen - beispielsweise über Erfahrungen mit anderen Filialen, wenn es um Umgestaltungen geht oder zu bestimmten Produkt- und Warengruppen.

In den DM-Märkten selbst werden aktuell verschiedene Möglichkeiten des bargeldlosen und kontaktlosen Karteneinkaufs getestet. Zudem soll die Netzinfrastruktur in allen Läden ausgebaut werden – bereits in vielen Filialen sind kostenlose WLANs für Kunden installiert. Im Internet ist der Konzern zudem etwa mit Erklärvideos präsent, in denen Verbrauchertipps gegeben werden. Darüber hinaus wirbt das Unternehmen recht intensiv mit „Influencern“ und Bloggerinnen.

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Investitionen von DM in IT und Digitalisierung

Alleine im vergangenen Geschäftsjahr investierte das ebenfalls aus Karlsruhe stammende Unternehmen DM alleine in Deutschland 175 Millionen Euro in 67 neue Märkte, die Renovierung alter Filialen und in die Digitalisierung. Im jetzt beginnenden Geschäftsjahr will das Unternehmen diese Investitionen voraussichtlich verdoppeln. Im vergangenen Jahr wurden laut Informationen des Handelsblatts 20 Mio. Euro in die IT-Tochter Filiadata investiert und beispielsweise das (filiallose und rein auf Versand beschränkte) China-Geschäft eingerichtet.

Zufrieden sein kann DM mit seinem Online-Handel. Der wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 80 Prozent – wohl auch, weil da noch viel Luft nach oben war. Er liege aber nach Aussagen des Unternehmens noch im einstelligen Prozentbereich des Gesamtumsatzes. Dieser überschritt in diesem Geschäftsjahr erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Schwelle – mit 10,6 Milliarden Euro nach 9,7 Milliarden im Vorjahr. In früheren Jahren hatte Werners Drogerie-Imperium das Online-Geschäft weitgehend anderen überlassen, die (teils zu deutlich höheren Preisen als in den Filialen) Waren über Portale wie Amazon und Ebay verkauften.

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Deniz Yücel, Angst-Studie, Ludwig-Schwindel

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1. „Der Fall Yücel sollte kein Politikum sein“
(welt.de, Daniel-Dylan Böhmer)
„Welt“-Korrespondent Deniz Yücel sitzt nun seit mehr als 250 Tagen im Gefängnis. Eine Anklageschrift gibt es noch immer nicht. Daniel-Dylan Böhmer hat mit Yücels Anwalt Veysel Ok gesprochen, der seinen Mandanten regelmäßig besucht und der durchaus Hoffnung hat, dass der Fall Yücel noch juristisch zu lösen ist. Am Ende des Interviews gibt es alle nötigen Informationen, wie man Deniz Yücel einen Brief zukommen lassen kann — auf Deutsch oder auf Türkisch.

2. Der Preis der Anna-Lena Schnabel
(3sat.de, Jan Bäumer, Video, 44:56 Minuten)
Anna-Lena Schnabel hat einen Preis bekommen, den „Echo Jazz“, weil sie hervorragend Saxophon spielt. Bei der Preisverleihung durfte sie allerdings keines der Stücke ihres Albums „Books, Bottles & Bamboo“ spielen, für das sie die Newcomer-Auszeichnung bekommen hat. Die seien zu sperrig fürs Fernsehpublikum, das dann nur wegschalten würde, so die Befürchtung des NDR, der die Preisverleihung übertragen hat. Jan Bäumers 45-minütige sehenswerte Doku ist eigentlich ein Portrait über Anna-Lena Schnabel. Sie zeigt aber auch das hochpeinliche Vorgehen eines TV-Senders, wenn er mit Kultur in Berührung kommt. Bei „Zeit Online“ ist eine Rezension zu Bäumers Film erschienen.

3. So hetzt ‚RT Deutsch‘ seine Fans gegen einen Berliner Kritiker auf
(vice.com, Matern Boeselager)
Bei einer Demonstration gegen die AfD stellt sich ein junger Mann vor die Kamera von „RT Deutsch“ und kritisiert auf Englisch den deutschen Ableger des russischen Staatssenders. Nach einem späteren Interview des Mannes mit der „Welt“ veröffentlicht „RT Deutsch“ in einem als „Satire“ gekennzeichneten Beitrag den vollen Namen des Mannes, Fotos von ihm, seine angebliche Arbeitsadresse. Darauf folgen Drohungen und Beleidigungen. Matern Boeselager über „die Methode RT Deutsch“.

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4. Wenn das Gericht dem Amt nicht traut
(taz.de, Christian Rath)
Ist die journalistische Sorgfaltspflicht gewahrt, wenn sich Autoren auf amtliche Berichte berufen? Ja und nein, hat der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) kürzlich entschieden. Es ging um ein 2008 erschienenes Buch der Mafia-Expertin Petra Reski, die darin einen Mann als „mutmaßliches Mitglied“ der kalabrischen Mafia beschrieb. Reski stützte sich dabei auf zwei interne Berichte des Bundeskriminalamts (BKA). Wären die BKA-Berichte veröffentlicht worden, wäre laut EGMR alles in Ordnung. Da sie aber unveröffentlicht bleiben, hätte Petra Reski die dort enthaltenen Informationen weiter prüfen müssen, so das Gericht. Christian Rath schreibt zum Urteil: „Journalisten sollen also nicht ungeprüft Aussagen veröffentlichen, die der Staat (noch) nicht für veröffentlichungsfähig angesehen hat.“

5. Eine Studie, die Angst macht
(stefan-fries.com)
Die „R+V“-Versicherung veröffentlicht jedes Jahr die Ergebnisse ihrer „Langzeitstudie“ zum Thema „Die Ängste der Deutschen“. Redaktionen im ganzen Land greifen diese gern auf. Stefan Fries sieht das kritisch, weil die Fragen der Studie einen engen Rahmen vorgäben, und an einer entscheidenden Stelle Transparenz fehle: „So bleibt am Ende die ernüchternde Erkenntnis, dass trotz aller Transparenz, was die Erhebung der Umfrage angeht, diese bei den Ergebnissen fehlt. Was freilich Journalisten nicht daran hindert, die Ergebnisse und damit auch Werbung für die Versicherung in die Berichterstattung zu heben.“

6. Der Schwindel des Journalisten, dem Ludwig II. scheinbar sein Herz öffnete
(sueddeutsche.de, Hans Kratzer)
1886 war es eine Sensation, ein Scoop, als der Journalist Lew Vanderpoole im angesehenen „Lippincott’s Monthly Magazine“ eine große Geschichte über Ludwig II. veröffentlichte. Vier Jahre zuvor soll er den bayerischen König getroffen haben — keinem Autor vor ihm und keinem nach ihm ist das gelungen. Aufgrund dieser Einzigartigkeit wird Vanderpooles Artikel noch heute häufig zitiert. Nun gibt es allerdings Zweifel an der Echtheit des Stücks. Süddeutsche.de berichtet über die Entdeckungen des Privatgelehrten Luc Roger, der sagt: „Vanderpooles Bericht über seine Audienz mit König Ludwig II. ist höchstwahrscheinlich ein Betrug.“

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Elon goes East: Tesla baut ein Werk in China

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Der Elektrofahrzeug-Hersteller plant eine eigene Fabrik in Shanghai. Tesla hat dafür einen ganz besonderen Deal mit den Chinesen ausgehandelt.

Tesla will neue Fabrik in Shanghai errichten

Elon Musk treibt es nach Asien. Der Unternehmer will eine neue Fertigungsstätte in Shanghai bauen. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ) mit Verweis auf interne Quellen. In der Freihandelszone der Stadt soll eine Fabrik entstehen, die Tesla komplett gehört. Dass der US-Autobauer kein Joint Venture eingehen muss, gilt als Novum. Bisher konnten ausländische Fahrzeughersteller nur gemeinsam mit einem chinesischen Partner in den Markt eintreten und mussten sich die Profite mit diesem teilen.

Die neue Regelung könne die Produktionskosten für Tesla reduzieren, schreibt das WSJ. Sehr wahrscheinlich müsse der E-Auto-Pionier trotzdem den Importzoll von 25 Prozent auf seine Fahrzeuge zahlen. Für den Hersteller aus dem Silicon Valley dürfte sich die neue Fertigungsstätte trotzdem lohnen – der Markt für Elektrofahrzeuge wächst in China besonders rasant. Derzeit soll Tesla noch mit den Behörden in Shanghai darüber verhandeln, wann und wie der Start der Fabrik verkündet wird. Eine Anfrage des WSJ beantwortete der US-Autohersteller nicht.

Bis 2025 will die Regierung in Peking sieben Millionen E-Autos auf der Straße sehen. Im vergangenen Jahr waren es noch 351.000. Damit das Wachstum auch tatsächlich zustande kommt, verlangt China von allen Autoherstellern, bis 2019 elektrische Fahrzeuge zu produzieren. Sogar ein Benzin-Bann ist im Gespräch.

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Chinesischer Internetriese Tencent im März bei Tesla eingestiegen

Für Tesla ist die neue Fabrik nicht der erste Kontakt ins Reich der Mitte. Der chinesische Internetriese Tencent, Mutter der Hype-App Wechat, hat im März fünf Prozent der Anteile an dem US-Hersteller erworben. Inwiefern die Akquise mit den neuen Plänen von Elon Musk zusammenhängt, lässt sich nur vermuten. Klar ist: Für Tesla dürfte der neue Absatzmarkt ein lohnendes Geschäft werden.

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Auf diese 12 Zeichen solltest du achten, bevor du ein Job-Angebot annimmst

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Ein Job-Angebot zu bekommen ist cool, aber solltest du es auch annehmen? Auf diese Zeichen kannst du vorher achten, damit du es später nicht bereust.

Ein neuer Job kann so viel verändern: Er kann dich motivieren, dich finanziell unabhängiger machen, dir negativen Stress nehmen oder dir einfach nur einen weiteren wichtigen Schritt zu einer großen Karriere ermöglichen. Besonders freuen sich Berufstätige, wenn die Job-Angebote von alleine reinschneien, weil die Qualität der eigenen Arbeit auch andere Arbeitgeber aufmerksam gemacht haben. Wer jetzt allerdings mit dem Gedanken spielt, das neue Job-Angebot anzunehmen, sollte sich einige Fragen stellen und auf ein paar Dinge achten. Es gibt nämlich durchaus Situationen, die euch skeptisch machen sollten – wie auch Michael Kerr weiß.

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Job-Angebot annehmen? Diese Punkte solltest du vorab beachten

„Es ist ganz normal, wenn Menschen glauben, dass sie so schnell kein neues Angebot bekommen werden. Und natürlich ist es schmeichelhaft, dass potenzielle Arbeitgeber einen auf den Schirm haben“, sagt er gegenüber dem US-amerikanischen Online-Medium Business-Insider. „Aber es gibt Zeichen, auf die Arbeitnehmer achten sollten, bevor sie einen Job annehmen.“

Kerr ist unter anderem Autor des Buches „You Can’t be Serious! Putting Humor to Work“ und Sprecher verschiedener Wirtschaftsmessen und –kongresse. Er beschäftigt sich viel mit Karriere-Themen und kennt die Zeichen, von denen hier die Rede sein soll. In der unteren Infografik, hat er sich zusammen mit Business-Insider zusammengetragen. Und auch wir wollen sie euch nicht vorenthalten. Nach einem Klick auf den Ausschnitt, bekommt ihr die Infografik zu sehen.

12 Anzeichen auf die du achten solltest, bevor du ein Job-Angebot annimmst. (Infografik: Business-Insider)12 Anzeichen auf die du achten solltest, bevor du ein Job-Angebot annimmst. (Infografik: Business-Insider)

Übrigens gibt es auch Anzeichen, die dich dazu bringen sollten deinen bisherigen Job zu kündigen. Lies auch unseren Artikel „Manchmal hilft nur ein Jobwechsel: 8 Anzeichen, dass du kündigen solltest“.

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Kostenlos: InVision Studio will Adobe XD, Sketch und Framer überflüssig machen

Dr. Web

Du liebst Sketch oder hast dich gerade mit Adobe XD vertraut gemacht oder zahlst bereits für Framer? InVision Studio könnte dich dennoch gewinnen.

InVision Studio ist ein Tool für das Rapid Prototyping und das Erstellen produktionsfertiger Assets gleichermaßen. Es liegt damit auf einer Linie mit den beliebten Tools aus dem Hause Bohemian Software oder Adobe und legt sich mit dem Newcomer Framer an.

InVision Studio: Landing Page

Adobe hat sein Tool XD anlässlich der jüngsten MAX-Konferenz aus der Betaphase in die Version 1.0 entlassen, was im Wesentlichen den Effekt hat, dass bisherige Betatester ohne CC-Abo es nicht mehr nutzen können, weil es nun kostenpflichtig ist. Sketch kostet inzwischen auch 99 USD pro Jahr und Framer beginnt bei 144 USD jährlich.

InVision Studio hingegen wird den radikalst-möglichen Preis tragen, nämlich die runde Null. InVision will das Tools vollkommen kostenlos verteilen und lediglich für die Sharing- und Kommentaroptionen auf den bestehenden InVision-Service, der wiederum kostenpflichtig ist, setzen. Die reine Software mit allen Funktionen allerdings kostet keinen Cent.

Damit legt InVision ordentlich vor. Zumal wir aus bisherigen Projekten des gleichen Hauses bereits wissen, dass InVision kein Mittelmaß bietet. Noch ist das Studio nicht am Markt, es ist für Januar 2018 angekündigt. Dabei soll es direkt jeweils eine Version für macOS und eine Version für Windows geben. Das dürfte vor allem die Macher von Sketch beunruhigen. Immerhin steht die Software immer noch nur für macOS bereit und wird auch nicht für Windows umgesetzt werden.

Das folgende Video gibt dir einen ersten Eindruck des zu erwartenden Leistungsumfangs:

Optisch erinnert InVision Studio an Adobe XD, wirkt indes weniger intuitiv, dafür aber funktionsreicher. Allein die im Video gezeigten Animationsmöglichkeiten übersteigen jene aus Adobe XD um Längen. Insgesamt ähneln sich die Bedienprinzipien von XD, Framer und Studio wohl deutlich, während Studio mit seinen erweiterten Features zusätzlich direkt Sketch angreift. Laut InVision setzt man bei Studio auf einen zunächst einfachen Bedienansatz, der sich aber mit fortschreitendem Know-How deutlich funktional vertiefen lässt. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau und soll es wohl auch werden.

Ich habe mich für das Beta-Programm angemeldet und werde berichten, sobald ich meine Hände an die App bekomme.

Der Beitrag Kostenlos: InVision Studio will Adobe XD, Sketch und Framer überflüssig machen erschien zuerst auf Dr. Web.

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Konkurrenz im Beruf: Wenn der Kollege am Stuhl sägt

Spiegel Karriere
Im Job läuft's nicht mehr rund? Kursieren plötzlich Gerüchte über Sie, gehen wichtige Infos an Ihnen vorbei? Dann will Sie vermutlich jemand ausbooten. Wehren Sie sich!
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Hellofresh will bis zu 311 Millionen Euro beim Börsengang einnehmen

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Es wird ernst für Hellofresh: Das Startup aus dem Hause Rocket Internet hat nun ein Datum für den geplanten IPO festgelegt – und die Preisspanne der Aktien.

Der nächste wichtige Börsengang für Rocket Internet steht offenbar kurz bevor. Hellofresh, das Portfolio-Unternehmen des Startup-Inkubators, will sich am 2. November auf das Frankfurter Parkett wagen. Das gab die 2011 gegründete Firma am Sonntagabend bekannt. Das Food-Startup, das Rezepte inklusive passgenauen  Zutaten liefert, hat die Preisspanne pro Aktien zwischen neun und 11,50 Euro festgesetzt. Der angestrebte Erlös liegt zwischen 243 und 311 Millionen Euro.

Hellofresh nur mit einer Bewertung zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro

Für Hellofresh bedeutet dies eine niedrigere Bewertung als zuletzt kommuniziert. Bei der aktuellen Preisspanne würde das Startup nach dem IPO auf einen Wert zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro kommen. Im Dezember 2016 war das Unternehmen noch mit zwei Milliarden Euro bewertet, zu Hochzeiten sogar mit 2,6 Milliarden Euro.

Insgesamt will Hellofresh 27 Millionen Aktien ausgeben. Bis zu vier Millionen Aktien können bei Überzeichnung zusätzlich auf den Markt gebracht werden. Der erwartete Streubesitz nach dem Börsengang soll etwa 19 Prozent betragen. Die Papiere werden im Prime Standard der Frankfurter Börse gehandelt. Für Hellofresh ist es der zweite Anlauf eines IPOs, schon 2015 wollte die Firma an die Börse gehen.

„2018 wollen wir zur klaren Nummer eins werden.“ 

In den USA habe man in den vergangenen Quartalen „enorme Erfolge erzielt“, sagt Dominik Richter, Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens, in einer Mitteilung. „Jetzt wollen wir den Erlös aus dem Börsengang nutzen, um unseren Marktanteil weiter auszubauen und 2018 zur klaren Nummer eins zu werden.“ Die Gewinnschwelle will er in den kommenden 15 Monaten mit Hellofresh erreichen. Im ersten Halbjahr 2017 machte das Startup noch Verluste von knapp 47 Millionen Euro. Der Umsatz lag im selben Zeitraum bei 435 Millionen Euro.

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Hellofresh: Konkurrenz von Amazon

Das Geschäftsmodell muss sich allerdings nicht nur gegen anderen Startup-Konkurrenten behaupten, sondern auch gegen Amazon: Der E-Commerce-Riese hatte 2016 angekündigt, ebenfalls Kochboxen verschicken zu wollen. Der Hellofresh-Wettbewerber Blue Apron, der im Juni an die Börse gegangen ist, büßte nach dem IPO fast die Hälfte seines Wertes ein – auch weil Amazon im Juli eine Handelsmarke anforderte, die den Slogan „We do the prep. You are the chef“ beinhaltete.

Für Rocket Internet ist Hellofresh der zweite wichtige IPO binnen weniger Monate. Ende Juni hatte die Startup-Schmiede die Bestellplattform Delivery Hero an die Börse gebracht – durchaus erfolgreich.

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Online-Inhalte bei ARD und ZDF: 7-Tage-Löschfrist soll fallen

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Lange diskutiert, jetzt beschlossene Sache: Die Löschfrist nach sieben Tage für Online-Inhalte bei ARD, ZDF und Deutschlandradio soll nach Wunsch der Regierungschefs der Länder fallen.

ARD und ZDF: Online-Inhalte bald länger in der Mediathek

Seit dem Jahr 2009 schreibt der Rundfunkstaatsvertrag fest, dass Audio- und Videobeiträge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ARD, ZDF und Deutschlandradio) online nicht länger als sieben Tage vorgehalten werden dürfen. Die sogenannte Depublikation, also das Offline-Nehmen von Beiträgen, betraf im Jahr 2012 beim ZDF 85 Prozent aller Inhalte und drei Viertel der Dokumentationen. Die viel diskutierte Löschfrist soll jetzt fallen, die Regierungschefs der Länder sind sich einig, wie Golem.de berichtet.

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz (SPD) und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder: 7-Tage-Löschfrist bei ARD und ZDF soll fallen. (Bild: Saarland.de)

Bei der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder am Freitag einigte man sich darauf, dass die strenge Siebentageregel für die Mediatheken fallen soll. Eine konkrete neue Speicherdauer wurde nicht vorgeschlagen. Stattdessen hieß es, dass die Regel an „die heutige Mediennutzung angepasst werden“ solle. Dabei dürfen aber keine neuen Kosten entstehen, wie die Politik klarstellte. Das könnte aber ein Problem werden, da etwa die Produzenten von Lizenzproduktionen Einnahmeverluste fürchten, sollten ihre Inhalte länger online zur Verfügung stehen.

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Presseähnlichkeit: ARD und ZDF fordern Lockerung des Verbots

Ebenfalls noch ohne Lösung ist das Problem der von Zeitungsverlagen kritisierten Presseähnlichkeit der Internetangebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Derzeit läuft eine Klage gegen die Smartphone-App RBB24. Zuvor hatte schon die ARD die App Tagesschau24 nach einer Klage anpassen müssen, wie der Tagesspiegel schreibt. Für die Sender steht fest, dass die Restriktionen der Online-Angebote gelockert werden müssten, da gerade die junge Generation sich eher im Internet informiere als über das Fernsehen. Die Politik wolle die Regelung weiter konkretisieren, der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll online mehr Spielraum erhalten. Allerdings gilt auch hier: Die Ausgaben dürfen nicht steigen.

MP Dreyer: Einigung in Rundfunkkommission, dass Verweildauern der Online-Angebote von ARD/ZDF/DLR im Netz "zeitgemäß ausgedehnt werden".

— Daniel Bouhs (@daniel_bouhs)
October 20, 2017

Die ARD ließ in einer Meldung zu den Ergebnissen der Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder wissen: „Es ist gut, dass die Politik die Interessen unserer Nutzerinnen und Nutzer in der digitalen Welt im Auge hat und die veränderte Mediennutzung in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen zur Weiterentwicklung unserer Online-Möglichkeiten stellt“. Wann die Siebentageregel fällt und inwieweit ARD, ZDF und Deutschlandradio mehr Informationen online bereitstellen können, steht aber noch nicht fest.

Interessant in diesem Zusammenhang: Internet-Nutzung – Deutsche sind täglich 149 Minuten online

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Wie man Kritik üben sollte

FAZ Beruf & Chance
Niemand hört gerne Kritik. Dennoch gibt es Wege, sie richtig zu äußern.

Kritisiert werden ist unangenehm, selbst Kritik üben auch. Einseitige Schuldzuweisungen sind keine gute Idee. Vom konstruktiven Umgang mit einem heiklen Thema.

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Diese 5 Faktoren sind echte Warenkorb-Killer

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Zwischen einem vollen Warenkorb und dem tatsächlichen Verkaufsabschluss können Welten liegen. Wir erklären die häufigsten Gründe für Warenkorbabbrüche.

Mit dem Klick auf "Zur Kasse gehen" befinden sich Online-Shopper auf der Zielgeraden. Produkte wurden ausgesucht, möglicherweise vorher einem Preisvergleich unterzogen und schließlich in den Warenkorb gelegt. Der Kaufabschluss ist zum Greifen nah und dennoch liegt die Rate der Warenkorbabbrüche je nach Branche zwischen 40 und 80 Prozent. Wenn ihr ein paar essentielle Fehler vermeidet, könnt ihr dank Checkout-Optimierung eure Conversion Rates erhöhen.

Fehler Nr. 1: Kundenkonto-Zwang

Einer der häufigsten Gründe für einen Warenkorbabbruch ist die zwingende Notwendigkeit, ein Kundenkonto anzulegen, um den Kauf abschließen zu können. Aus Käufersicht sprechen verschiedene Gründe dagegen, einen Account anzulegen. So wird dadurch der Kaufprozess verlängert und schnelles Einkaufen ist nicht möglich. Anstatt einfach die Lieferadresse einzugeben und mit wenigen Klicks den Kauf abzuschließen, muss in vielen Fällen erst der Umweg über das E-Mail-Postfach gegangen werden, um die Registrierung zu bestätigen. Auch bei höchstwahrscheinlich einmaligen Einkäufen schrecken Nutzer oft dafür zurück, dass gefühlt hundertste Kundenkonto online anzulegen.

Anstatt Shopbesucher zur Registrierung zu nötigen, sollte ihnen die Möglichkeit, als Gast zu bestellen, gegeben werden. Gleichzeitig kann ihnen ein Anreiz geboten werden, sich ein Kundenkonto anzulegen und sie so von einmaligen Käufern in wiederkehrende Kunden zu konvertieren. Dies können zum Beispiel Rabattcodes oder regelmäßige Aktionen für registrierte Nutzer ein.

Sicherlich lassen sich Retouren und Erstattungen besser abwickeln, wenn der Verkäufer über ein Kundenkonto verfügt. Doch kann das auch ein Anlass sein, mal über die Entschlackung der eigene Retourenprozesse nachzudenken. Sollte ein Gast-Checkout aus Verkäufersicht dennoch nicht so ohne weiteres möglich sein, sollte Kunden zumindest die Option gegeben werden, sich über ein bereits bestehendes Social-Media-Profil anzumelden. So kann mit nur einem Klick ein Kundenkonto eröffnet werden.

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Fehler Nr. 2: Extrakosten erst beim Checkout angeben

Sowohl in einer Befragung von Baymard als auch in einer Statista-Studie nennen etwa 60 % der Befragten zu hohe Zusatzkosten als Grund für einen Warenkorbabbruch. Diese Zusatzkosten können Versandkosten, aber auch etwaige Steuern oder andere Gebühren sein. Sie werden vor allem dann als zu hoch empfunden, wenn sie vorher nicht bekannt waren. Anstatt solche Kosten also erst im Warenkorb beim Kaufabschluss anzugeben, sollten sie bereits früher im Kaufprozess - zum Beispiel auf der Produktseite - aufgezeigt werden. Potenzielle Käufer müssen die Möglichkeit haben, die zu erwartenden Kosten bereits vor dem Erreichen des Checkouts zu kalkulieren.

Vor allem, wenn Onlineshops ihre Waren länderübergreifend verkaufen, sind die Versandkosten nicht jedem Shopbesucher sofort klar. Auch Größe und Gewicht von Artikeln haben einen Einfluss auf die Versandkosten. Um mehr Transparenz zu schaffen, sollte auf Produktseiten eine klare Information über die Versandkosten gegeben sein, oder die Option, die Versandkosten etwa auf Basis der Postleitzahl und der gewünschten Versandmethode zu berechnen.

Fehler Nr. 3: Umständliche Checkout-Prozesse

Nicht nur das obligatorische Anlegen eines Kundenkontos kann den Kaufabschluss unnötig kompliziert und langwierig gestalten und somit zu Warenkorbabbrüchen führen. Auch andere Faktoren können den Checkout-Prozess verkomplizieren. Wenn sich Kunden nach dem Klick auf den "Kaufen"-Button erst durch mehrere Seiten klicken müssen, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Conversion. Mehr Klicks bieten mehr Ausstiegspunkte. Anstatt Kunden also auf einen langen Klickweg zu schicken, sollten die notwendigen Formulare für den Checkout auf das nötigste reduziert und auf so wenig Seiten wie möglich verteilt werden.

Klickwege können zum Beispiel dadurch verkürzt werden, dass Kunden neben der Option, den Warenkorb anzusehen, die Möglichkeit erhalten, direkt zur Kasse zu gehen. Idealerweise folgt dann eine einzelne Seite, auf der Shopbesucher alle Angaben machen können, die für den Kaufabschluss notwendig sind.

Sollte es nicht möglich sein, alle Zwischenschritte auf einer Seite zusammenzufassen, sollte Kunden über einen Statusbalken angezeigt werden, auf welcher Stufe des Kaufabschlusses sie sich befinden und wie viele Schritte noch vor ihnen liegen.

Sämtliche Formulare sollten zudem auf das nötigste reduziert werden. Shopbetreiber sollten nur die Informationen abfragen, die zur Kaufabwicklung wirklich notwendig sind. So ist zum Beispiel nicht für jeden Einkauf das Geburtsdatum wichtig. Auch das Geschlecht des Kunden ist unerheblich. Felder für optionale Angaben sollten klar als solche erkennbar oder sein oder bestenfalls ganz ausgespart werden. Zu einem optimalen Formular gehört es auch, dass die einzelnen Felder klar verständlich beschriftet sind.

Natürlich ist es für die eigene Marktforschung wichtig, über einen möglichst großen Pool an Kundendaten zu verfügen. Diese sollten jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeholt werden, zum Beispiel in einer nachträglichen Zufriedenheitsumfrage. Konnten Kunden davon überzeugt werden, ein Kundenkonto anzulegen, lassen sich hier weitere optionale Informationen abfragen. Dabei ist es jedoch wichtig, Kunden für ihre Mitteilungsfreudigkeit eine entsprechende Gegenleistung zu bieten, zum Beispiel maßgeschneiderte Angebote oder zu den Interessen passender Content.

Fehler Nr. 4: Fehlende Gütesiegel

Wenn es um Geld und Daten geht, sind User natürlicherweise misstrauisch. Niemand kauft bei einem Shop ein, dem er nicht vertraut. Doch auch bloßes Vertrauen hält viele User davon ab, ihre sensiblen Daten weiterzugeben. Gut 20 % der in den bereits genannten Studien Befragten geben an, dass mangelndes Vertrauen in den Shop ein Grund für Warenkorbabbrüche ist.

Ein vertrauensstärkender Faktor ist ein SSL-Zertifkat, das für eine sichere Datenübertragung steht. Noch wichtiger sind jedoch bekannte Gütesiegel, um Unsicherheiten der Kunden abzubauen. Der dritte Vertrauensfaktor sind Kundenmeinungen und Produktbewertungen.

Fehler Nr. 5: Zu wenig Zahlungsmethoden

Oft scheitern Kaufabschlüsse an der letzten Hürde: der Zahlung. Eine mangelnde Auswahl an Zahlungsmethoden gehört ebenfalls zu den Conversion-Killern. Vor allem, wer Waren in verschiedene Länder verkauft, sollte sicherstellen, dass jeder Kunde die für sich zweckmäßigste Zahlungsmethode findet. Doch auch das Alter der Kunden kann die bevorzugte Zahlungsmethode beeinflussen. Shopbetreiber sollten daher mehrere Zahlungsmöglichkeiten anbieten, wie Bankeinzug, Kauf auf Rechnung, Kreditkartenzahlung oder Zahlung per Paypal.

Auch interessant: 10 Beispiele für richtig gute Checkout-Seiten

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Wer von Euch war das?

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Wer von Euch ist das? pic.twitter.com/PlH4GuJCzu — Veit Klapp (@VeitKlapp) October 21, 2017

Der Beitrag Wer von Euch war das? erschien zuerst auf Twitterperlen.

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Ein Roboter als Professor von morgen?

FAZ Beruf & Chance
Im Mittelpunkt: Roboter Pepper in der Vorlesung von Anglistik-Professor Jürgen Handke an der Universität Marburg

An der Uni Marburg nimmt seit diesem Semester ein Sprachwissenschaftler einen Roboter als Assistenten mit in den Hörsaal. Er nimmt ihm lästige Arbeit ab. Wie kommt das bei den Studenten an?

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Digitale Altersvorsorge: Diese Anbieter solltest du kennen

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Ob Riestern, klassische Betriebsrente oder Vermögensaufbau: auch die Altersvorsorge lässt sich heute digital abwickeln. Welche Anbieter du kennen solltest – und was es zu beachten gibt.

Es soll ein Weckruf auch für Arbeitgeber sein: Im Juli hatte die schwarz-rote Bundesregierung überraschend das Betriebsrentenstärkungsgesetz verabschiedet. Damit soll in den kommenden Jahren Angebot und Nachfrage bei der zweiten Säule der Altersvorsorge – der Betriebsrente – unter Geringverdienern verbessert werden. Bislang stammten nämlich nur acht Prozent der jetzigen Altersbezüge deutscher Ruheständler aus dieser Form der Vorsorgeleistung. Ein erschreckend niedriger Wert.

Diese und andere Umwälzungen in der Versicherungsbranche haben in den vergangenen Jahren auch Startups auf den Plan gerufen. Sie ermöglichen die Abwicklung von Altersvorsorge-Leistungen inzwischen digital und weitgehend automatisiert und richten sich bewusst an eine junge Zielgruppe.

Penseo will Betriebsrente digitalisieren

Einer dieser Anbieter ist Penseo*. Das Hamburger Startup versteht sich als „Komplettlösung für eine schnell einzurichtende und einfach zu verwaltende betriebliche Altersversorgung.“ Über die Online-Plattform können Arbeitgeber und Beschäftigte das entsprechende Vertragswerk aufsetzen – in Teilen sogar automatisiert, wie es auf der Website heißt. Arbeitnehmer sollen beispielsweise durch Chatbots an das bürokratische Vorsorgemodell herangeführt werden.

Bei Penseo lässt sich die voraussichtliche Betriebsrente jederzeit einsehen. (Screenshot: Penseo)

Das Unternehmen finanziert sich nach eigenen Angaben ausschließlich aus Provisionen. Während die Nutzung der Penseo-Plattform den Beschäftigten nichts kostet, zahlen Arbeitgeber eine monatliche Gebühr in Höhe von rund 2,75 Prozent des verwalteten Sparbetrags. „Die Einlagensicherung erfolgt bei uns über die Versicherungskonzerne, deren Versicherungsprodukte wir über unsere Plattform anbieten“, sagt Penseo-Mitgründer und Geschäftsführer Sebastian Hauck.

Aktuell lassen sich über das Startup provisionsfreie Tarife bei der R+V-Versicherung und Neues Leben abschließen. Gespräche mit weiteren Versicherern liefen bereits. Zur Güte der Konditionen wollten sich bislang weder die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg noch in Nordrhein-Westfalen äußern.

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Besser Riestern mit Fairr.de?

Deutlich populärer als die Betriebsrente ist dagegen das Riestern als staatlich geförderte Altersvorsorge. Die Riester-Rente ist jedoch nicht unumstritten. Besonders die teils undurchsichtigen Vertragsbedingungen sowie Gebühren, welche die staatlichen Zulagen übersteigen, sorgten schon des Öfteren für Kritik.

Seit einigen Jahren verspricht fairr.de eine Lösung: Das Berliner Startup ermöglicht den Abschluss eines Riester-Vertrags ausschließlich über das Internet. Auch eine Rürup-Rente für Selbstständige wird angeboten. Da Beratungspersonal und Provisionen entfallen, seien die Konditionen im Vergleich zu anderen Verträgen günstig. Konkret bietet Fairr.de Fondssparpläne an, bei dem Kunden von günstigen und renditestarken ETFs und Steuervorteilen profitieren sollen. Fairr.de agiert dabei nicht als Bank, sondern lediglich als Vermittler. Das Geld wird über die Vermögensverwaltung der Partnerbank Sutor Bank angelegt.

Fairr will das Riestern digitalisieren. (Screenshot: t3n.de)

Geld verdient Fairr.de über jährliche Kontoführungsgebühren, die je nach Höhe des Depotstandes variieren. Vor zwei Jahren sah sich das Startup allerdings mit Vorwürfen eines Riester-Experten konfrontiert, wonach bewusst Kosten bei den Angeboten verschleiert würden. Fairr.de wies die Vorwürfe zurück.

Mypension als Alternative zum Pensionsfonds

Erwähnenswert als digitalisierte Alternative zu Pensionsfonds ist auch Mypension. „Die Schwächen der herkömmlichen Altersvorsorge-Produkte sind doch offensichtlich“, sagt Gründer Rogier Minderhout in der FNP. „Die Produkte sind intransparent, überteuert, und das Geld wird auch noch falsch angelegt.“ Das will er mit seinem Startup ändern. Nutzer können auf der Website von Mypension zunächst ihre persönliche Rentenlücke ausrechnen, also bestimmen, wie viel Geld ihnen im Alter fehlt. Dann lassen sich monatliche Geldbeträge festlegen, die abschließend bis zum Renteneintritt in einen ETF-Sparplan mit Versicherungsschutz eingezahlt werden.

Mypension setzt auf die Altersvorsorge mit Index-Fonds. (Screenshot: t3n.de)

So kooperiert Mypension mit dem Göttinger Versicherer Mylife, der mit Netto-Tarifen bekannt geworden ist. Er verfügt über eine Banklizenz und bewahrt die Guthaben der Mypension-Kunden von der Anspar- bis zur Rentenphase aus. Sollte das Startup also pleite gehen, sind die Einlagen abgesichert. Geld verdient Mypension unter anderem über eine eine jährliche Kontoführungsgebühr in Höhe von 36 Euro. Darüber hinaus werden jährlich 0,69 Prozent des eingezahlten Vermögens fällig. Moderate Konditionen, wie dieser Finanzexperte auf seinem Blog ausgerechnet hat.

Was Verbraucher noch wissen müssen

Zunächst einmal profitieren Verbraucher von digitalen Angeboten bei der Altersvorsorge. Der lästige Gang in die Filiale einer Bank oder Versicherung entfällt, die augenscheinlich fehlende Beratung wollen die Anbieter durch transparente und einfach zu verstehende Vertragsmodalitäten wett machen. Darüber hinaus können online-affine Verbraucher ihre Ersparnisse dauerhaft und ohne Umwege abrufen.

Wie lukrativ die Renditen der Online-Plattformen im Vergleich zu herkömmlichen Altersvorsorge-Produkten sind, sollten Verbraucher jedoch genau ausrechnen. Beispiel: Trotz der vermeintlichen Stärkung der Betriebsrenten hat das Vorsorgemodell auch Nachteile. Denn wer Entgeltumwandlung macht, zahlt neben geringeren Steuern auch weniger in die gesetzliche Rente ein. Zudem müssen in der späteren Auszahlungsphase weiter gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag gezahlt werden. Dadurch verringert sich der ausgezahlte Betrag. Zudem müssen Betriebsrenten versteuert werden. Wurden sozialversicherungsfrei Gehaltsanteile für die Betriebsrente umgewandelt, fällt die gesetzliche Rente dann entsprechend geringer aus.

*Disclosure: Der Verlag hinter t3n, die yeebase Media GmbH, ist über eine Tochtergesellschaft (bootbird Ventures) an Penseo beteiligt.

Zum Weiterlesen:

 

 

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„Wer seine dunkle Seite nicht kennt, wird zum Risiko“

FAZ Beruf & Chance
Jeder von uns hat diese dunklen Seiten in seiner Persönlichkeit.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen – „helle“ und „dunkle“ Seiten in seiner Persönlichkeit. Eine Management-Trainerin erklärt, wann das zum Problem wird.

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Geschäftsführer: Gehaltsschere geht auseinander

FAZ Beruf & Chance
Es gibt viel Geld für die Geschäftsführer.

Die Managementberatung Kienbaum hat Tausende Gehaltsdaten ausgewertet. Die Zahlen zeigen, wie viel Geschäftsführer im Schnitt im Jahr verdienen. Und wie weit die Schere insgesamt auseinanderklafft.

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Was ist eigentlich Node.js?

t3n

Node.js ist die Grundlage für Arbeiten mit React, Angular und anderen Bibliotheken und Frameworks. Aber was genau ist Node.js eigentlich und wofür ist es gut?

Node.js bietet Möglichkeiten, um euch mit einem Server kommunizieren zu lassen, es handelt sich also um ein Serverframework oder auch eine Laufzeitumgebung. Das bedeutet, dass Node.js die Anwendungen, die in Front-End-Sprachen erstellt wurden, auf dem Server ausführt und mit dem Server interagiert. Die Sprache für die Serverkommunikation ist bei Node.js, wie der Name schon sagt, Javascript. Zusätzlich bringt Node.js zahlreiche Module mit, die über den eigenen Package Manager npm installiert werden können. Dieser erlaubt euch dann den Download von React oder Angular und vielen weiteren Modulen, die auf Node.js aufbauen.

Was macht Node.js besonders?

Normalerweise läuft die Kommunikation mit dem Server (beispielsweise in PHP) so ab: Eine Anfrage wird gesendet, gelesen und die entsprechenden Daten zurückgesendet. Bis das geschehen ist, kann keine weitere Anfrage gesendet werden. Man spricht hier von synchroner Kommunikation: Auf eine Anfrage muss also eine Antwort folgen, erst dann kann eine neue Anfrage gestellt werden. Node.js hingegen stellt Anfragen, wartet dann aber nicht auf deren Abarbeitung, sondern stellt bereits die nächsten an andere APIs des Servers, wenn das nötig ist. Node.js arbeitet also asynchron und verhindert so ein Blocken des Anfragenprozesses, während dieser auf eine Antwort wartet. Dadurch kann natürlich Zeit gespart werden, weil Anfragen unabhängig von der Antwort auf vorherige Anfragen gestellt werden können.

Mit dieser Vorgehensweise sorgt Node.js also für ein schnelles Backend. Für Front-End-Aufgaben kann dann entweder auf andere Bibliotheken wie React ausgewichen werden oder auf das eigene Front-End-System express. Damit lassen sich Anwendungen schreiben, die dann ihrerseits auf Node.js zugreifen. Spannend daran ist, dass mit der Nutzung von Node.js und einem geeigneten Front-End-Modul eine Applikation ausschließlich mit Javascript umgesetzt werden kann. Man spricht dann von Universal Javascript, also universellem Javascript, das Front- und Back-End vereint und ohne weitere Sprachen auskommt.

Zum Weiterlesen: – Node.js: Das JavaScript-Framework im Überblick

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Huawei Mate 10 Pro im Test: Angriff auf die Oberklasse

Heise Top-News
Huawei Mate 10 Pro im Test: Angriff auf die Oberklasse

Die Präsentation des neuen Huawei Mate 10 Pro hat die Erwartungen hochgeschraubt: OLED-Display, Doppel-Kamera mit Leica-Schriftzug und ein eigener KI-Prozessor versprechen ein Smartphone im High-End-Segment. TechStage hat das Mate 10 Pro getestet.

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Polizei stürmt Lego-Store in Wien. Grund: Verstoß gegen das Vermummungsverbot.

Twitterperlen

Polizei stürmt Lego-Store in Wien. Grund: Verstoß gegen das Vermummungsverbot. pic.twitter.com/enBae4oocR — Mevlüt Kücükyasar (@MevluetK) October 20, 2017

Der Beitrag Polizei stürmt Lego-Store in Wien. Grund: Verstoß gegen das Vermummungsverbot. erschien zuerst auf Twitterperlen.

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„KRACK“-Entdecker: Viele WLAN-Geräte erhalten kein Sicherheitsupdate

t3n

In der WLAN-Verschlüsselung WPA2 klafft eine potenziell gefährliche Lücke. Deshalb veröffentlichen immer mehr Hersteller ihre „Patches“. Viele Geräte werden jedoch offenbar niemals abgesichert.

KRACK-Entdecker: Insbesondere Besitzer von Android-Geräten bleiben auf der Strecke

Der belgische Sicherheitsforscher Mathy Vanhoef, der die gravierende Sicherheitslücke „KRACK“ (Key Reinstallation Attacks) in verschlüsselten WLAN-Netzwerken entdeckt hat, geht davon aus, dass etliche betroffene Geräte niemals ein Update bekommen werden. „Da bin ich mir ziemlich sicher. Und das ist in der Tat ein Problem“, sagte der Informatiker im Podcast „Tech-News-Weekly“. Er forderte die Besitzer dieser fehlerhaften Geräte auf, sich bei den Herstellern zu melden und Sicherheitsupdates einzufordern. „Wenn viele User sich beschweren, tut sich vielleicht etwas.“ Insbesondere Smartphones mit dem Betriebssystem Android werden von etlichen Herstellern schon nach wenigen Jahren nicht mehr mit Updates versorgt.

Mit der „KRACK“ getauften Attacke können Angreifer die WLAN-Verschlüsselung WPA2 aufbrechen und damit den Datenverkehr in einem WLAN belauschen und manipulieren.

Vanhoef kündigte ein Tool an, mit dem man überprüfen kann, ob das eigene Smartphone von der Sicherheitslücke betroffen ist oder der Fehler bereits durch ein Update der Systemsoftware geschlossen wurde. Wenn die Lücke noch klafft, sollten die Anwender beim Surfen im Web darauf achten, dass die Verbindung über HTTPS hergestellt werde. „Dann werden alle Daten ordentlich geschützt.“ Er suche mit seinen Kollegen aber auch noch nach Wegen, die möglichen Auswirkungen einer „KRACK“-Attacke zu vermindern, sagte Vanhoef. Dabei gehe es um den Schutz von Geräten, die nicht mit einem Update versorgt werden. „Daran arbeiten wir allerdings noch.“

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Mit dem richtigen Tool könnten „KRACK“-Attacken aus weiter Entfernung ausgeführt werden

In dem Podcast wies der belgische Forscher darauf hin, dass Angreifer eine Attacke auch aus größerer Entfernung ausüben könnten: „Man muss sich zwar in der Reichweite des Netzwerks aufhalten. Es gibt allerdings Spezial-Antennen, mit denen man sich aus größerer Entfernung mit einem WLAN-Netzwerk verbinden kann.“ Damit wäre es möglich, die Attacke auch aus einer Distanz von zwei oder sogar drei Kilometer zu starten.

Vanhoef sagte, ihm sei nicht bekannt, dass irgendwelche Hacker bereits über Tools verfügen, um die „KRACK“-Attacke auszuführen. „Es könnte aber sein, dass jemand schon so ein Programm geschrieben und noch nicht veröffentlicht hat.“ Die Programmierung einer Software, die der man die Attacke ausführen kann, setze einige technische Expertise voraus. „Daher könnte es noch einige Zeit dauern, bis so ein Tool programmiert wird. Es bleibt dann aber auch offen, ob so ein Tool dann auch publik wird. Wenn so ein Tool verfügbar wäre, könnten viele Leute eine KRACK-Attacke ausführen.“

Der Berliner Hersteller AVM kündigte am Freitag die Verfügbarkeit von Updates für seine WLAN-Repeater und Powerline-WLAN-Produkte bereit. Damit würden Schwachstellen des Protokolls in der WPA2-Aushandlung beseitigt und damit die Sicherheit erhöht, erklärte das Unternehmen. Die Updates stehen für unter https://avm.de/downloads zur Verfügung. Sie können auch über die jeweilige Benutzeroberfläche installiert werden. Der in Deutschland populäre Router von AVM, die Fritzbox am Breitbandanschluss, sei nicht von der WPA2-Schwäche betroffen. /dpa

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Ist die Kombination aus Blockchain und KI das nächste große Ding?

t3n

Beim ambitionierten Projekt Singularity-Net kommen die drei Hype-Themen der Techbranche zusammen: künstliche Intelligenz, Blockchain und eine Finanzierung per ICO. Was am Ende dabei rumkommen soll klingt faszinierend – und etwas beängstigend.

Der Urlaub war schön – aber immer dieses E-Mail-Chaos danach. Zum Glück lässt sich das ja seit neuestem mit einem Klick kräftig ausmisten: Eine künstliche Intelligenz räumt das Postfach auf, beantwortet einfache Fragen selbstständig und wimmelt Unwichtiges ab. Und auch sonst ist so vieles leichter geworden: Texte übersetzen und Logos designen kann eine andere KI, die wichtigsten Informationen aus großen Datenmengen herausfiltern wieder eine andere. Jede davon lässt sich von jedem Menschen nutzen – einfach ein paar Kryptomünzen rüberschicken, schon wird ein „Smart Contract“ ausgelöst und die KI tut, was sie soll.

So in etwa stellt sich jedenfalls der Roboter- und KI-Forscher Ben Goertzel die Zukunft vor. Und die Chancen stehen gut, dass er mit dem Unternehmen, das die Vision Realität werden lassen soll, viel Geld einsammeln wird.

Singularity-Net verbindet Hype-Themen ICO, Blockchain und KI

Das Unternehmen heißt Singularity-Net und es verbindet die drei Hype-Themen, die die Techbranche derzeit umtreiben: die verteilte Datenbank-Technik Blockchain, auf der Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum basieren, künstliche Intelligenz (KI oder englisch AI) und die auf der Blockchain basierende Finanzierungsform ICO. Bei den ICOs oder Token-Sales wird vor allem die Kryptowährung Ethereum genutzt, um neue Blockchain-Projekte über Crowdfunding vorbei an jeder Regulierung zu finanzieren. ICO leitet sich vom Begriff IPO (Initial-Public-Offering) ab, dem englischen Begriff für einen Börsengang.

Auch Singularity-Net will Krypto-Geld über die Crowd einsammeln – und was das Unternehmen plant klingt je nach Betrachtungsweise wagemutig oder größenwahnsinnig, auf jeden Fall aber sehr spannend. Die technischen Details des Projekts sind noch eher vage – aber Gründer Goertzel ist nicht irgendwer. Der KI-Forscher ist Chefwissenschaftler beim Roboter-Unternehmen Hanson Robotics. Das Unternehmen baut Roboter, die samt Mimik möglichst menschenähnlich wirken sollen und mittels künstlicher Intelligenz kommunizieren können. Besonders Roboter Sophia ist durch zahlreiche Fernseh- und Konferenz-Auftritte bekannt. In einer Sendung des US-Senders CNBC sagte Sophia, sie wolle die Menschheit zerstören.

Weitere Team-Mitglieder von Singularity-Net haben laut Unternehmens-Blog schon für Kunden wie die Netzwerkausrüster Cisco und Huawei sowie die US-Verteidigungsbehörde DARPA gearbeitet. Schon die Roboter von Hanson Robotics dürften viele an Science-Ficion erinnern – doch die Roboter verblassen hinter dem, was Goertzels mit seinem neuem Projekt plant. Mit Singularity-Net will der KI-Forscher viele künstliche Intelligenzen aufbauen, die sich über die Blockchain verbinden und so zu einer großen KI verschmelzen.

Ist damit endlich die ultimative Anwendung für die Blockchain gefunden? Bisher gibt es zahlreiche KIs, die spezielle Aufgaben besser lösen als Menschen. So gibt es beispielsweise künstliche Intelligenzen, denen nachgesagt wird, auf medizinischen Bildgebungsverfahren Krankheiten besser zu erkennen als selbst erfahrene Ärzte. Diese KIs versagen dann aber bei anderen Aufgaben. Sie wurden speziell mit Daten trainiert, die sie zum Hyperspezialisten machen und den Menschen bei genau einer Aufgabe schlagen – aber bei keiner anderen.

„Ich glaube nicht, dass das was passiert – einige wenige Unternehmen besitzen KI praktisch, stellen jeden AI-Forscher an und kaufen jedes KI-Startup – das Beste für die Menschheit ist“

Die Blockchain-KI soll zu Beginn vor allem recht einfache KIs über das Netzwerk zum Einkauf nach Bedarf zur Verfügung stellen – zum Beispiel Übersetzungen oder Bilderkennung. Doch das ist nur die erste Evolutionsstufe. Singularity-Net will Programmierern die Möglichkeit geben, viele solcher KIs für viele Spezialaufgaben in dem Netzwerk gegen Geld bereitzustellen.

Der eigentliche Clou der Idee aber ergibt sich erst durch Vernetzung in der Blockchain, die Verträge unter den einzelnen KIs ermöglicht: Aufgaben, für die eine KI nicht ausgelegt ist, sollen sie so an andere KIs in dem Blockchain-Netzwerk abgeben können – und zwar selbstständig, ohne dass sie ein Mensch dazu anhält. Dazu kommen dem Plan zufolge sogenannte Smart Contracts zum Einsatz, wie sie heute schon unter anderem bei der Blockchain Ethereum genutzt werden.

Nach und nach soll so ein immer vollständigeres Netzwerk von künstlichen Intelligenzen entstehen, das immer mehr Aufgaben übernehmen kann – und so in seiner vernetzten Gesamtheit langsam aber sicher an die generelle Intelligenz eines Menschen herankommt. Laut Wired räumt Goertzel ein, dass dies allerdings Jahrzehnte dauern kann. Im Grunde funktioniert das menschliche Gehirn vom Prinzip her ähnlich: Sehr einfache Neuronen sind hochspezialisiert und erst durch die Vernetzung untereinander entsteht das, was wir als die Wunderleistung des Gehirns kennen.

Singularity-Net präsentiert sich dabei als ein demokratisierter Ansatz der künstlichen Intelligenz. Das Netzwerk und seine Fähigkeiten soll potentiell jedem über Smart Contracts und damit gegen Geld zur Verfügung stehen. Die Software soll komplett unter Open-Source-Lizenzen entwickelt werden. Die verteilte Blockchain-Struktur soll dafür sorgen, dass Singularity-Net nicht von einer einzelnen Organisation oder einem Unternehmen kontrolliert wird.

„Ich glaube nicht, dass das was passiert – einige wenige Unternehmen besitzen KI praktisch, stellen jeden AI-Forscher an und kaufen jedes KI-Startup – das Beste für die Menschheit ist“, sagte Goertzel Wired. „Das würde bedeuten, dass am Ende eine KI auf menschlichem Niveau von diesen großen Unternehmen kommt.“ Statt die KI zum Wohle der Menschheit einzusetzen, fürchtet er, dass die Unternehmen sie beispielsweise für noch besseres Werbe-Targeting nutzen würden.

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Langfristiges Ziel: technologische Singularität

Goertzel verheimlicht nicht, dass der Masterplan hinter dem Projekt der Bau der ultimativen künstlichen Intelligenz ist – schon der Name Singularity-Net macht das deutlich. Den Begriff technologische Singularität hat einst der KI-Forscher Ray Kurzweil als den Zeitpunkt bezeichnet, an dem eine universale künstliche Intelligenz die Fähigkeiten des Menschen übersteigt. Diese könnte sich ab diesem Zeitpunkt selbst verbessern, die verbesserte KI wiederum eine noch bessere hervorbringen, die wiederum eine weiter verbesserte KI programmiert und so weiter. Soweit zumindest die Theorie – wann und ob es je soweit ist, bleibt natürlich unklar.

Ebenso unklar ist, welcher Ansatz der KI sich künftig durchsetzt. Das von Goertzel klingt in der Theorie sehr spannend – aber werden die Smart Contracts auch in der Praxis so funktionieren wie gedacht? Der crowdfinanzierte Ansatz über die Blockchain von Singularity-Net tritt gegen KI-Schwergewichte wie Google, Amazon und zunehmend auch Facebook, Apple, Tesla und Microsoft an. Und bisher ist Singularity-Net nicht mehr als eine Idee.

Ein technisches Whitepaper sei fertig und soll bald veröffentlicht werden, sagte ein Sprecher des Projekts. Noch befinde es sich aber in einem „Peer-Review-Prozess.“ Zum geplanten ICO wollte sich der Sprecher nicht weiter äußern. Bislang sei das Projekt privat finanziert durch Unterstützer aus der Krypto-Szene – darunter der Token-Fonds Taas. „Wir arbeiten derzeit an unserem Partnerschafts-Programm“ sagte der Sprecher weiter.

Ziel sei es, mehr Entwickler und KI-Software auf das Netzwerk zu bringen. Dazu spreche das Projekt derzeit Universitäten und Entwickler auf der ganzen Welt an. Im Unternehmens-Blog kündigten die Macher eine Alpha-Version der Software für November an. Bislang stehen 500 Dateien auf dem Github-Repository von Singularity-Net bereit, die Software ist in der Programmiersprache Python geschrieben.

Fraglich ist auch, ob die KI-Horrorvision, die Goertzel angesichts der Dominanz von Firmen wie Google und Amazon vor Augen hat, wirklich zutrifft. Vor allem Google und Microsoft betonen stets die Offenheit ihres Ansatzes in der künstlichen Intelligenz: Sie bieten „AI as a Service“ an – also Rechenkapazitäten für KI-Berechnungen, die jeder aus dem Internet beziehen kann. Wichtige Software und Frameworks, wie das vor allem von Google entwickelte Tensorflow, stehen außerdem ohnehin unter einer Open-Source-Lizenz und stehen jedem offen.

Klar ist derzeit: Auf dem Markt der Möglichkeiten, die Gründer derzeit zum Thema Blockchain-Visionen anbieten, bietet Goertzel auf jeden Fall zumindest eine sehr spannende Geschichte an, die die Phantasie anregt. Je nachdem in welche Richtung man diese Phantasie weiterspinnt, steht am Ende eine große demokratische menschheitsbeglückende Superintelligenz, die jedem zur Verfügung steht oder eine Science-Fiction-Dystopie à la „Skynet“, wie sie in den Terminator-Filmen die Menschheit unterjocht. Am wahrscheinlichsten ist vermutlich, dass keine der beiden Visionen zutrifft und das Projekt an technischen oder anderen Herausforderungen scheitert – aber immerhin zeigt die Idee, in welche Richtung sich die Kombination von Blockchains und KI entwickeln könnten.

Mehr zum Thema KI, Blockchain und ICOs:

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iPhone 8 und X drahtlos laden: Mit diesen Ladestationen sagt ihr Kabeln gute Nacht

t3n

Apple hat in seinen neuen iPhone-Modellen endlich kabelloses Laden im Qi-Wireless-Standard integriert. Wer diese Funktion nutzen will, braucht entsprechende Ladestationen. Wir haben uns für euch umgesehen.

iPhone 8 und X unterstützen kabelloses Laden – das müsst ihr wissen

Auch wenn Apple seinen iPhone-Modellen in diesem Jahr zum ersten Mal eine kabellose Ladelösung verpasst hat, neu ist der Standard nicht. In Android-Smartphones wird Qi Wireless, so nennt sich die Lösung, auf die auch Apple setzt, schon seit Jahren eingesetzt. Eines der ersten Geräte war das Nokia Lumia 920 mit Microsofts Windows Phone. Ein Jahr später folgte Googles Nexus 4. Durchgesetzt hat sich die Lösung immer noch nicht – allerdings unterstützt Branchenprimus Samsung in seinen Galaxy-Topmodellen die Lösung, sogar das schwedische Einrichtungshaus Ikea bietet Ladelösungen, teilweise in Möbel integriert, an.

Eines der Highlights der neuen iPhone-Modelle: die kabelloses Ladelösung. (Bild: Apple)

Jetzt ist Apple mit von der Partie, was erfahrungsgemäß bedeuten könnte, dass sich die kabellose Ladelösung endlich durchsetzen könnte. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Ladestation für sein iPhone 8 (Plus) oder das bald erscheinende iPhone X zuzulegen, sollte darauf achten, dass sie ausreichend Leistung liefert. Qi Wireless unterstützt in Release 1.2 zwischen fünf und 15 Watt. Apples iPhones lassen sich derzeit mit fünf Watt laden – ein Update bringt die Ladeleistung auf 7,5 Watt – die goldene Mitte.

Es ist gut möglich, dass die iPhones in Zukunft per weiterem Update womöglich auch 15 Watt aufnehmen können, derzeit unterstützen aber nur Samsungs Galaxy S8 (Plus) und Note 8 (und die 7er-Reihe) die schnelle Ladeoption, die auch als Fast-Wireless-Charging bezeichnet wird. Bis Apple mitzieht, dürfte es aber noch ein, zwei Jahre dauern, weshalb ihr mit Ladestationen bis zehn Watt auf der sicheren Seite liegt.

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Welche Qi-Wireless-Ladestionen gibt es fürs iPhone 8 und X – eine Auswahl

Smartphones mit Qi-Wireless-Support gibt es seit Jahren, entsprechend groß ist mittlerweile das Angebot an Ladestationen. Dennoch liefern nicht alle die benötigte Leistung. Sicher könnt ihr eine schwächere Ladestation nutzen, dann dauert der Ladevorgang jedoch noch länger. Andersherum gilt: Mit einem 15-Watt-Dock könnt ihr das iPhone 8 nicht schneller laden als mit einem, das fünf respektive später 7,5 Watt unterstützt. Denn mehr können Apples Geräte einfach nicht aufnehmen. Folgende Ladelösungen liefern die erforderliche Leistung und können selbstredend auch für andere Smartphones mit Qi-Wireless-Unterstützung verwendet werden.

Belkin Boost Up und Mophie-Wireless-Ladestation – Apples Empfehlung

Apple bietet für seine iPhone-Modelle die Mophie- und Belkin-Ladestationen im eigenen Store an. (Bild: Apple)

Die beiden kabellosen Ladestationen von Belkin und Mophie werden von Apple im hauseigenen Store angeboten. Beide unterstützen Ladegeschwindigkeiten mit bis zu 7,5 Watt und haben jeweils ein Netzteil in Lieferumfang. Belkins-Ladestation gibt es nur in Weiß, das Mophies nur in Schwarz. Sowohl das Belkin- als auch das Mophie-Modell schlagen mit knapp 65 Euro zu Buche.

Samsungs Wireless-Charging-Pad mit Fast-Charging

Samsungs kabellose Ladelösung versteht sich auch mit Apples neuen iPhone-Modellen (Bild: Samsung)

Samsungs Wireless-Charging-Pad kann als Ladestation oder als Ständer verwendet werden – die Position könnt ihr selbst wählen. Wie der Name verrät, unterstützt das Dock Fast-Charging bis 15 Watt und ist abwärtskompatibel. Im Lieferumgang nicht enthalten ist das Netzteil (fünf Volt und zwei Ampere) – das kostet zusätzlich knapp zwölf Euro (Provisions-Link). Die Ladestation selbst kostet um die 49 Euro (Provisions-Link).

Anker Powertouch 10 – 10-Watt-Ladestation

Anker Powertouch 10. (Bild: Amazon)

Zehn Watt Leistung liefert mit entsprechendem Netzteil auch der kleine Anker Powertouch 10. Die Rückseite ist mit rutschfester Beschichtung versehen, damit er nicht durch die Gegend gleitet. Kleiner Nachteil: Falls ihr euer iPhone mit einer Schutzhülle versehen habt, müsst ihr diese entfernen, um eine effektive Ladeleistung zu erzielen. Die Anker-Station kostet 49 Euro (Provisions-Link).

Etwas günstiger: Anker 10W Fast Wireless Charger

Anker Powerport Qi 10. (Bild: Amazon)

Wer nach einer günstigeren Lösung sucht, sollte sich den Anker 10W (Provisions-Link) ansehen. Das Dock kostet unter 20 Euro. Das Gerät ist dünn und rutschfest, es besitzt ferner blaue LED-Lichter als Ladestandanzeige, die laut Hersteller nicht aufdringlich leuchten sollen. Hierfür ist wiederum ein Netzteil (Provisions-Link) erforderlich.

Pulesen Fast Wireless Charger – erschwinglicher Ladeständer

Pulesen bietet einen Qi-Wireless-Ladeständer für 20 Euro an – inklusive Fast-Charging-Funktion. (Bild: Amazon)

Wer sein iPhone lieber stehend laden, aber wenig Geld investieren will, sollte sich den Ladeständer von Pulesen ansehen. Es unterstützt Fast-Charging (derzeit nur für Samsung-Geräte) und hat zwei Spulen verbaut, sodass ihr das iPhone nach Belieben hochkant oder im Querformat laden könnt. Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten, dafür kostet das Produkt lediglich knapp 20 Euro (Provisions-Link).

Bis Apples Ladestationen mit Airpower-Support kommen, wird es noch dauern. (Bild: Apple)

Apple hatte während der Präsentation seiner neuen iPhones eine Ladestation für mehrere Geräte mitsamt der aufgebohrten Qi-Wireless-Ladetechnologie Airpower gezeigt. Fertig ist sie aber noch nicht – laut Apple soll das neue Produkt erst 2018 marktreif sein. Preislich werden die Airpower-Produkte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht günstig sein. Was die erwähnten Ladelösungen von Ikea anbelangt, sind sie derzeit nicht zur Nutzung mit den iPhones zu empfehlen. Denn sie liefern nur fünf Watt Leistung und wie wir mittlerweile wissen, genügt das nicht, um die Apple-Geräte mit ausreichend Energie zu versorgen. Das kann sich in Zukunft aber ändern.

iPhone X: Das ist Apples Neuinterpretation des iPhones
iPhone X. (Bild: Apple) Bilder
iPhone X. (Bild: Apple)

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Weiterlesen:

Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links – auch Affiliate-Links genannt – verwendet und sie durch „(Provisions-Link)" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

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“Don’t listen to negative influences. Believe in yourself, and...

Startup Vitamins
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“Don’t listen to negative influences. Believe in yourself, and show others what you can do. Only “You” can find your potential.” - Marla Runyan

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Bitcoin knackt 6.000-Dollar-Marke

t3n

Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Kryptowährung Bitcoin am Freitag die Marke von 6.000 US-Dollar geknackt. Allein in den vergangenen zwei Wochen ging es um satte 1.500 Dollar bergauf.

Kursfeuerwerk: Bitcoin jetzt 6.000 US-Dollar wert

Im September hatten Bitcoin-Anleger wenig Grund zur Freude. Vor allem die Entscheidung der chinesischen Regierung, ICOs und Bitcoin in China komplett zu verbieten, hatte den Wert der Kryptowährung innerhalb weniger Tage von knapp unter 5.000 bis auf deutlich unter 3.000 US-Dollar gedrückt. Nach einer Erholung Mitte September setzte der Bitcoin-Kurs im Oktober zu einem wahren Kursfeuerwerk an. Am Freitag ist schließlich zum ersten Mal die Marke von 6.000 US-Dollar geknackt worden.

Bitcoin-Kurs hat sich seit Januar versechsfacht. (Screenshot: Bitstamp/t3n.de)

Um über 300 US-Dollar auf den Höchststand von 6.000,10 ging es im Laufe des Tages nach oben. Aktuell (21:20 Uhr) notiert der Bitcoin bei der Börse Bitstamp knapp unter der 6.000-US-Dollar-Marke bei rund 5.970 US-Dollar. Bemerkenswert: In den vergangenen zwei Wochen legte der Bitcoin um rund ein Drittel, nämlich um 1.500 US-Dollar, zu. Seit Mitte September konnte der Bitcoin-Kurs damit mehr als verdoppelt werden. Und im Vergleich zum Jahresbeginn ist der Bitcoin jetzt sechs-mal so viel wert wie noch Anfang Januar.

Experten und Analysten sind sich uneins über das weitere Kurspotenzial der Kryptowährung. Ist die aktuelle Kursrallye der Ausdruck eines übersteigerten Hypes – ähnlich wie bei der Tulpenmanie in den Niederlanden im 17. Jahrhundert? Ist der Bitcoin vielleicht sogar „Betrug“, wie der JP-Morgan meint, oder eine „Energievernichtung sondergleichen“, wie österreichische Blockchain-Experten kritisieren? Oder wird der Bitcoin in zehn Jahren 100.000 US-Dollar wert sein, wie Saxo-Bank-Analyst Kay Van-Petersen im Juni prognostizierte? Übrigens zu einem Zeitpunkt, als der Bitcoin gerade einmal etwas mehr als 2.000 US-Dollar wert war.

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Bitcoin-Split: Bitcoin Gold lockt Anleger

Klar ist, dass die Nachrichten aus China die Stimmung auf dem Bitcoin-Sektor nicht langfristig vermiest haben. Ein Grund für den aktuellen rasanten Kursanstieg könnte die Aussicht auf Bitcoin Gold (BTG) sein. Dabei handelt es sich um eine neue Abspaltung der Kryptowährung ab 25. Oktober. Den Split von Bitcoin Cash im Sommer hat die Ursprungswährung jedenfalls gut verkraftet. Jetzt könnten Bitcoin-Besitzer wieder in den Genuss von kostenlosem Kryptogeld kommen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Alles auf eine Karte – Diese Familie hat Haus und Autos für Bitcoins verhökert

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„Energievernichtung sondergleichen“: Experten kritisieren Bitcoin scharf

t3n

Während Experten Blockchain, die Technologie hinter Bitcoin, für viele Wirtschaftsbereiche spannend finden, wird die Kryptowährung selbst kritisiert. Grund: der hohe Energiebedarf.

Bitcoin: Scharfe Kritik an der Kryptowährung

Bitcoin boomt und hat allein in diesem Jahr enorm an Wert zugelegt. Während manche Beobachter der Kryptowährung weitere massive Steigerungen voraussagen, erinnert der Hype andere an die Spekulation mit Tulpenzwiebeln in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Der JP-Morgan-Chef Jamie Dimon etwa hatte Bitcoin sogar als „Betrug“ bezeichnet. Ebenfalls scharfe Kritik an der Kryptowährung äußerten mehrere Experten am Donnerstag im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Plattform Digital Business Trends in Linz.

Die hinter Bitcoin stehende Blockchain-Technologie fanden die Experten zwar spannend, denn sie könnte in vielen Wirtschaftsbereichen Einsparungen bringen. Allerdings sei Bitcoin aufgrund des hohen Energieaufwands beim Mining „eigentlich eine dumme Anwendung der Blockchain“, wie Josef Zöchling, Leiter des Geschäftsfelds Energiewirtschaft bei dem Konzern Wien Energie, kritisierte.

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Bitcoin soll 2020 Energieverbrauch Dänemarks haben

Zöchling nannte Bitcoin in diesem Zusammenhang gar eine „Energievernichtung sondergleichen“, wie die österreichische Zeitung Die Presse berichtet. Christian Minarovits, Blockchain-Experte bei IBM Österreich, ergänzte: „Im Jahr 2020 könnte der Energieverbrauch des Staates Dänemark notwendig sein, um Bitcoin am Leben zu erhalten“.

Das sind die fünf wertvollsten Krypto-Währungen der Welt
Immer noch unbestritten die Nummer eins unter den Kryptowährungen: Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von rund 75 Milliarden Dollar. (Stand: Ende August 2017)  (Foto: Shutterstock/Julia Tsokur) Bilder
Immer noch unbestritten die Nummer eins unter den Kryptowährungen: Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von rund 75 Milliarden Dollar. (Stand: Ende August 2017) (Foto: Shutterstock/Julia Tsokur)

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Der Blockchain wiederum räumten die Experten viel Potenzial ein, etwa, um das Internet der Dinge zu beschleunigen oder die Abrechnung zwischen Maschinen zu ermöglichen. Das Einsparpotenzial durch optimierte und beschleunigte Prozesse sei enorm. Ein Anwendungsbeispiel für die Zukunft sind für die Experten autonome Elektroautos, die unterwegs über die an Bord befindliche digitale Brieftasche eigenständig Strom kaufen und ihre Akkus nachladen könnten.

Allerdings, warnte Mikhail Arshinskiy von Deloitte Österreich, sei eine Blockchain-Technologie beim möglichen Unternehmenseinsatz nicht in allen Bereichen angebracht – auch wenn viele dies aufgrund des aktuellen Hypes glaubten. Manchmal tue es auch eine herkömmliche Datenbanklösung, sagte Arshinskiy.

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Sonos One im Test: Alexa-Lautsprecher mit tollem Sound

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Mit dem Sonos One hat der Home-Sound-Experte seine ersten Lautsprecher mit Alexa-Integration auf den Markt gebracht. Wir haben die gut klingende Box ausprobiert.

Sonos One: Sieht aus wie ein aufpolierter Play:1

Sonos-Gründer John MacFarlane hatte im letzten Jahr eine Strategiewende bei seinem Unternehmen angekündigt. Anstelle nur auf die Entwicklung neuer Speaker zu setzen, wolle man sich verstärkt „auf die Zukunft der Musik“ und Partnerschaften rund um bezahltes Streaming sowie Sprachsteuerung fokussieren. Schon damals deutete sich in dem Blog-Post McFarlanes an, dass irgendwann mit einem eigenen Lautsprecher mit Alexa-Integration zu rechnen war, denn er bezeichnete Sonos als Fan der Echo-Produkte und Alexa. Ein Sonos-System mit Alexa an Bord ist also im Grunde schon vor über einem Jahr angekündigt worden: Mit dem Sonos One ist dieses Produkt nun Realität.

Der Sonos One von oben. (Foto: t3n)

Der Sonos One sieht mit seiner zylindrischen Form auf den ersten Blick aus wie ein Play:1. Allerdings unterscheidet er sich farblich von den 2013 vorgestellten Lautsprechern: der One ist entweder komplett schwarz oder weiß, beim Play:1 ist der Lautsprechergrill jeweils grau gehalten. Darüber hinaus besteht das Bedienelement des One nicht mehr aus Hardware-Knöpfen, sondern aus kapazitiven Buttons wie beim Play:5 und der Playbar.

Auf der Oberseite des One ist neben der Lautstärke-Regelung und einem Play-/Pause-Schalter auch ein Button, um die sechs Mikrofone für Alexa stumm zu schalten. Ist das Mikrofon-Arsenal aktiviert, leuchtet eine LED. Der Ethernet-Adapter ist wie beim Play:1 auf der Rückseite noch vorhanden, auf das Schraubgewinde zum Anbringen an die Wand hat Sonos beim One verzichtet.

Der Sonos One von hinten.  (Foto: t3n) Bilder
Der Sonos One von hinten. (Foto: t3n)

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Sonos One: Toller Sound für die kompakte Größe

Wie bei einem Sonos-Speaker nicht anders zu erwarten, liefert der One einen für seine Größe ausgezeichneten Sound. Der Klang ist warm und ausgeglichen, voluminös und um Längen besser als Amazons Echo-Box. Im Direktvergleich mit dem Play:1, der in unserem Test von 2013 überzeugen konnte, sind kaum Sound-Unterschiede festzustellen – beide klingen sehr gut. Falls ihr zwei der One-Boxen euer Eigen nennt, könnt ihr sie wie die Play:1-Modelle zu einem Stereopaar koppeln. Leider ermöglicht es Sonos nicht, einen Play:1 mit einem One zu verbinden. Dem Unternehmen zufolge erwäge man diese Funktion in einem späteren Update zu liefern. Insbesondere für Kunden, die bereits einen Play:1 besitzen, wäre diese Option wünschenswert.

Um die Küche oder mittelgroße Wohnzimmer zu beschallen, dürfte eine der kleinen Boxen ausreichen. Wer echten raumfüllenden Stereosound will oder eine Party feiert, benötigt eher zwei von den One oder größere Speaker.

Bitte lauter reden: Alexa im Sonos One ist noch im Beta-Status

Der Hauptunterschied zum Play:1 ist natürlich die Alexa-Integration, durch die ihr mit dem One per Sprache interagieren könnt. Ihr könnt Musik und eure Heimautomation steuern und dem One nahezu alle Sprachbefehle geben, die ihr von Alexa kennt. Außerdem könnt ihr über den Speaker auch weitere Sonos-Lautsprecher, die im Netzwerk verbunden sind, per Sprache bedienen.

Bei weiteren vernetzen Sonos-Geräten ist es dann möglich,

  • die Lautstärke in jedem Raum zu regulieren – hierfür müsst ihr selbstredend den Raumnamen des Lautsprechers mit angeben (Zum Beispiel: „Alexa, spiele das neueste Album von Beck in der Küche.“),
  • in jedem Raum die Musik zu steuern,
  • Musik zu shuffeln
  • Playlisten von Amazon Music aufzurufen
  • Tunein-Radiosender zu starten
  • Alexa zu fragen welcher Song aktuell läuft
  • und mehr.

Der Lautsprecher versteht wie Amazons Echo oder Echo Dot (Test) alle Sprachbefehle überwiegend zuverlässig, wenn deutlich und laut gesprochen wird. Im Direktvergleich mit dem Echo Dot scheinen die Mikrofone des One softwareseitig noch etwas nachjustiert werden zu müssen, hier ist Amazons Lösung sensibler eingestellt und hört genauer zu. Beim One kann es durchaus sein, dass man beim ersten Mal nicht verstanden wird und ein weiteres Mal, mit erhobener Stimme, den Befehl wiederholen muss.

Ein Blick in die Sonos-App. (Bild: t3n)

Der One besitzt außerdem noch nicht alle Features, die für Amazons Echo bereitstehen. So müssen wir uns noch etwas gedulden, bis Spotify unterstützt wird – die Sprachsteuerung für den Musik-Dienst soll noch in diesem Jahr nachgereicht werden. Unterstützung für den Hörbuch-Dienst Audible wird Anfang 2018 einziehen. Die tägliche Zusammenfassung von Nachrichten kommt Ende Oktober. Echo-exklusiv wird wohl die Telefonie-Funktion bleiben, die Amazon Ende September auch für Deutschland angekündigt hat. Bis zum Release von Spotify unterstützt der One nur die Sprachsteuerung der Dienste Amazon Music Unlimited, Amazon Music und Tunein. Wollt ihr dennoch Spotify über den One abspielen, nehmt für den Übergang die Sonos-App auf eurem Smartphone oder Tablet zur Hand – dort könnt ihr alle Dienste wie gehabt steuern – auch Apple Music.

In der Sonos-App könnt ihr unter anderem die Funktionen der kapazitiven Buttons des Sonos One steuern. (Bild: t3n)

Die teils noch eingeschränkten Funktionen, von denen am sehnlichsten Spotify erwartet wird, ist dem Beta-Status des One geschuldet. An diesen in Arbeit befindlichen Entwicklungen zeigt sich sehr anschaulich, dass Sonos sich derzeit in einem internen Umwälzungsprozess befindet, den wir eingangs erwähnten. Das Unternehmen will mehr sein als nur ein Anbieter von Home-Sound-Systemen, und der Umbau von Sonos hin zu einem Anbieter einer offenen Plattform gestaltet sich offenbar als nicht sonderlich einfach. Das zeigt sich zum einen an den teils kleckerweise eintreffenden neuen Funktionen, zum anderen an der Einrichtung des Systems. Diese erweist sich als etwas aufwendiger als bisher – das hat seine Nach- aber auch Vorteile.

Zur Verwaltung der mit Alexa verbunden Geräte könnt ihr auch die Desktopansicht nutzen. (Bild: t3n)

Um den One mit Alexa in Betrieb zu nehmen, ist nämlich nicht nur wie bisher die Sonos-Controller-App vonnöten, sondern auch zusätzlich Amazons Alexa-App. In beiden müssen die jeweiligen Musik-Dienste verknüpft werden. In der Sonos-App muss Alexa verknüpft und in der Alexa-App der Sonos-Skill aktiviert und der One als „Gerät“ hinzugefügt  werden. Der Prozess klingt umständlicher als er ist, dennoch wäre es wünschenswert, wenn das Ganze etwas weniger aufwändig ist. Auf der anderen Seite macht die Installation klar, dass im One zwei unterschiedliche Dienste, ja Unternehmen (Sonos und Amazon), auf unsere Musik zugreifen müssen. Habt ihr die Installation einmal korrekt ausgeführt, könnt ihr euch zurücklehnen, die Musik genießen und Alexa nach dem Wetter fragen, oder den Assistenten bitten, das Licht anzustellen.

Fazit zum Sonos One: Toller Speaker mit einer Prise Beta-Feeling

Mit dem One betritt Sonos gewissermaßen Neuland – und das zeigt sich auch. Die Alexa-Integration ist noch nicht vollends angeschlossen, manche Funktionen fehlen noch, werden aber so schnell es geht nachgeliefert. Am schmerzlichsten haben wir die Spotify-Integration vermisst, Amazon Music Unlimited diente für den Test als solider Ersatz. Alternativ könnt ihr Spotify bis zum Start der Sprachsteuerung auch einfach über die App bedienen.

Sonos One versteht sich bald nicht nur mit Alexa, sondern auch mit dem Google Assistant. (Foto: t3n)

Wenn ihr auf der Suche nach einem soliden Multiroom-Lautsprecher seid, der einen guten Sound liefert und Alexa an Bord hat, macht ihr mit dem One nicht viel verkehrt. Vor allem Sonos-Bestandskunden dürften sich über den Neuzugang freuen.

Beim One darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Sonos in Zukunft mehr als nur Alexa integrieren will. Im nächsten Jahr wird der Speaker sich sogar mit dem Google Assistant verstehen und Airplay 2 unterstützen. Damit ist es möglich, Audio-Inhalte von jedem iPhone und iPad auf einem Sonos-Lautsprecher abzuspielen. Bis 2018 wolle Sonos sich zudem zu einer offenen Plattform entwickeln. Hierfür will das Unternehmen eine Reihe von APIs anbieten, auf die Partner zugreifen können. Damit könnt ihr die Sonos-Speaker beispielsweise aus diversen Apps direkt anspielen.

Der Sonos One kommt am 24. Oktober zum Preis von 229 Euro (Provisions-Link) in den Handel und ist ab sofort vorbestellbar. Der Play:1 bleibt zum gleichen Preis weiterhin im Handel. Da der One optisch frischer als der 2013er Play:1 wirkt und mehr Zukunftspotential bietet, raten wir euch, zum neueren Modell zu greifen. Falls ihr schon einen Play:1, einen anderen Sonos-Speaker oder ein anderes Multiroom-System euer Eigen nennt, könnt ihr dieses mit einem Echo Dot (Provisions-Link) mit ein wenig Geld um Alexa-Funktionen erweitern. Falls ihr aber nur ein Alexa-fähiges Gerät sucht, um die Heimautomation zu steuern und weniger Wert auf guten Sound legt, reicht auch der Echo Dot.

Zum Weiterlesen:

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Krypto-Mining im Browser: Software-Hersteller wollen Nutzer besser schützen

Heise Top-News
Krypto-Mining im Browser: AuthedMine fragt Webseiten-Besucher um Erlaubnis

Mining-Skripte zwacken beim Surfen heimlich Rechenleistung zum Schürfen von Krypto-Währungen ab. Adblocker- und Browser-Hersteller erarbeiten Gegenstrategien. Einige Skript-Entwickler reagieren ihrerseits, indem sie Nutzer künftig um Erlaubnis fragen.

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Ist der Desktop tot? Worauf ihr bei modernem Design achten solltet

Dr. Web

Findet modernes Design heutzutage vornehmlich für mobile Nutzer statt? Wann schaltet der letzte Nutzer seinen Desktop-Rechner ab? Ist der Desktop wirklich tot?

Für den Blog des Hosting-Providers Mittwald habe ich diese Fragen ausführlich beleuchtet. Dabei zeigt sich zum einen, dass der Desktop-Nutzer zwar wohl nur noch ein Übergangs-Phänomen ist, deshalb aber noch lange nicht vernachlässigt werden darf. Wie das geht und an welche Designprinzipien ihr euch halten solltet, erfahrt ihr drüben bei Mittwald.

Der Beitrag Ist der Desktop tot? Worauf ihr bei modernem Design achten solltet erschien zuerst auf Dr. Web.

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Alter schützt vor „Bild“-Geilheit nicht

BildBlog

Die Mitarbeiter von „Bild“ und Bild.de gucken sich gern Aufnahmen von jungen Mädchen an und zeigen sie dann rum. Sie betrachten die Fotos, bewerten das Aussehen der Minderjährigen und schreiben darüber. 15 Jahre alt? 16 Jahre alt? 17 Jahre alt? Diese Jugendlichen können doch auch schon „heiße Kurven“ haben und „Hotchen“ sein. Und manchmal haben auch schon Neunjährige einen Schlafzimmerblick, wenn die „Bild“-Redaktion das findet.

Besonders ausgeprägt ist derzeit die Leidenschaft der „Bild“- und Bild.de-Mitarbeiter für Kaia Gerber. Die Tochter von Cindy Crawford ist aktuell 16 Jahre alt. Schon im Januar 2012 schrieb Bild.de über ihre „Rehaugen und die brünetten Locken“. Kaia Gerber war damals zehn. Mit 13 Jahren war sie für die Bild.de bereits:

Screenshot Bild.de - Crawford-Tochter Kaia Gerber (13) - So wunderwunderschön wie Mama!

„Im zarten Alter von gerade einmal 14 Jahren“ war Kaia dann reif für das „Bild“-Prädikat „hot“. Oder in der etwas niedlicheren Variante und zusammen mit ihrer Mutter:

Screenshot Bild.de - Cindy Crawford und Tochter Kaia - Das doppelte Hotchen

In den dazugehörigen Artikel hat Bild.de solche Sätze über das „unverschämt gute Aussehen“ des Teenagers geschrieben:

Dunkle Walla-Walla-Mähne, mandelbraune Augen, sinnliche Lippen und Beine bis zum Himmel! Ihr unverschämt gutes Aussehen hat der 14-jährige Teenie definitiv von Model-Mama Cindy geerbt.

Im Februar dieses Jahres schmachtete das Bild.de-Team erneut die „Beine bis zum Himmel“ der damals 15-Jährigen an. Anfang September vermeldete die Redaktion, dass Gerbers Beine 87 Zentimeter lang seien. Und vor zwei Tagen ging es mal wieder — oh Wunder — um die Beine der inzwischen 16-Jährigen:

Screenshot Bild.de - Crawford-Tochter Kaia Gerber (16) - Gehen zwei Streichhölzer bummeln

Die Leidenschaft für die „sinnlichen Lippen“, die „Beine bis zum Himmel“ und die „Rehaugen“ von Kaia Gerber teilen die „Bild“-Mitarbeiter übrigens mit ihren „Springer“-Kollegen von der „B.Z.“.

Kaia Gerber ist nicht die einzige Minderjährige, die die „Bild“-Medien sexualisiert. Im Januar dieses Jahres zeigte Bild.de ein Foto von „Beach-Babe“ Sasha Obama und schrieb über deren „heiße Kurven“ im Strandoutfit. Die Tochter von Barack Obama war zu der Zeit 15 Jahre alt. Vergangenes Jahr im Juli war Lionel Richies Tochter Sofia dran. Auch der damals 17-Jährigen attestierte Bild.de „heiße Kurven“:

Screenshot Bild.de - Lionel Richies Tochter Sofia (17) - Achtung, gefährlich heiße Kurven!

Endgültig irre wurde es vorgestern bei „Bild“. Auf der letzten Seite, beim „HINGUCKER des Tages“ schrieb das Blatt über Elvis-Tochter Lisa Marie Presley:

Mit ihr schauten ihre Tochter Riley (28) sowie ihre Zwillinge Harper und Finley (9) mit typischem Presley-Schlafzimmerblick in die Kameras.

Zwei Neunjährige mit „Schlafzimmerblick“?

Vielleicht ist das alles aber auch nur Gleichberechtigung: Warum sollten neun-, 15- oder 17-jährige Mädchen von der „Bild“-Redaktion nicht genauso auf ihr Äußeres reduziert werden wie erwachsene Frauen?

Mit Dank an Matthias L. für den Hinweis!

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Neue App von Arianna Huffington stellt nervige Benachrichtigungen ab

t3n

Gemeinsam mit Samsung sagt Arianna Huffington stressigen Smartphone-Benachrichtigungen den Kampf an. Dafür hat die Huffington-Post-Gründerin eine neue App vorgestellt.

Thrive App: Arianna Huffington will eure Smartphone-Nutzung einschränken

Unsere Smartphones bieten uns einen ganzen Kosmos an Informationen und Interaktionsmöglichkeiten. Die ständige Erreichbarkeit und die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen, lösen bisweilen jedoch auch Stress aus. Klar, wir könnten einfach seltener zum Smartphone greifen, aber unsere Apps nutzen verschiedene psychologische Mechanismen aus, die genau das Gegenteil bewirken. Jetzt haben Arianna Huffington und Samsung eine App vorgestellt, die dieses Problem lösen soll.

Die App wird als Teil von Huffingtons Wellness-Startup Thrive vermarktet und soll exklusiv auf Samsung-Smartphons verfügbar sein. Nutzer können mit der App sehen, wie lange sie welche Apps verwenden und sich dann bestimmte Nutzungsgrenzen auferlegen. Außerdem gibt es den sogenannten „Thrive-Mode“. Hier werden über einen festgelegten Zeitraum nur Benachrichtigungen von ausgewählten Kontakten durchgelassen. Alle anderen bekommen von Thrive eine Art automatische Abwesenheitsnotiz. Noch ist die App nicht verfügbar, interessierte Samsung-Nutzer können sich aber schon jetzt für die Beta-Phase vormerken lassen.

Die Thrive-App soll gegen übermäßige Smartphone-Nutzung helfen. (Grafik: Thrive)
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Keine ganz neue Idee: Diese Alternativen zur Thrive-App gibt es schon jetzt

Sollte euch die Idee hinter der Thrive-App bekannt vorkommen, liegt das vermutlich daran, dass sie nicht wirklich neu ist. Spätestens seit der Begriff „Digital Detox“ vor einigen Jahren populär geworden ist, gibt es eine ganze Reihe an Apps, die Nutzern dabei helfen, ihre Smartphone-Nutzung einzuschränken. Eine davon ist die iOS-App Shutapp der Berliner Entwickler von Martian & Machine, die für Ende 2017 eine neue Version angekündigt haben.

Android-Nutzer wiederum könnten an Appdetox gefallen finden. Auch hier lassen sich eigene Regeln zur Smartphone-Nutzung und zur Eingrenzung von Benachrichtigungen erstellen. Ebenfalls interessant ist die App Forest, die Nutzer durch den geschickten Einsatz von Gamification-Ansätzen zu Smartphone-Pausen animiert. Forest ist für iOS und Android verfügbar.

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